Jawbone Up 2 im Test
Jawbone Up 2 im Test
Um gesund durch das Jahr zu kommen, sollte man sich nicht nur bewusst und abwechslungsreich ernähren, sondern auch ausreichend bewegen. Aber ständig ins Fitness-Studio zu rennen, um Gewichte zu stemmen ist auf Dauer sehr zeitaufwendig und teuer. Ein möglicher Kompromiss wäre hier zum Beispiel sich im Alltag mehr zu bewegen. Hierbei kann der Jawbone Up 2 helfen, denn das Fitness-Armband misst nicht nur die Anzahl der Schritte, sondern überprüft auch den Schlafrhythmus, zeigt den täglichen Kalorienbedarf an und vieles mehr. Was der Jawbone Up 2 noch so alles kann, erfahrt ihr jetzt.
Guter Fitness-Tracker
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Gute Verarbeitung
Leichtes Gewicht
Spritzwassergeschützt
Vielfältige Funktionen
Intuitive App
Smart Coach
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Verschluss
Keine Bedienungsanleitung
Bedienung über Armband
Übersetzungsfehler in der App
Sparsam verpackt
Das Armband kommt in einer kleinen schicken Kunststoffverpackung daher. Neben dem Jawbone Up 2 selbst ist noch ein USB-Kabel im Lieferumfang vorhanden. Eine Bedienungsanleitung sucht man vergebens. Es ist lediglich der Hinweis enthalten, dass der Nutzer sich Jawebones Up-App im Appstore oder im Playstore herunterladen soll.
Tragekomfort und Verarbeitung Gute Verarbeitung, schlechter Verschluss
Das Fitness-Armband ist sehr leicht und deswegen sehr angenehm zu tragen. Das Ganze ist schön sauber verarbeitet und lässt sich durch einen haken-ähnlichen Verschluss in der Größe verstellen. Am Anfang ist das etwas kompliziert. Ist die passende Größe jedoch erst einmal eingestellt hat, kann das Gadget schnell an- und abgelegt werden.
Problematisch finde ich jedoch, dass der Verschluss sich manchmal einfach löst. Gerade beim Arbeiten am PC passierte mir das recht häufig. Der Fitness-Tracker geht vor allem dann schnell auf, wenn man Armbänder lieber etwas lockerer trägt. Hier wäre ein klassischer Uhrenverschluss wahrscheinlich die bessere Wahl gewesen.
Positiv anzumerken ist, dass das Fitness-Armband spritzwassergeschützt ist. Wenn man also schwitzt oder von einem Regenschauer überrascht wird, funktioniert der Jawbone Up 2 trotzdem einwandfrei. Lediglich schwimmen sollte man damit nicht.
Jawebone Up-App
Nachdem die App heruntergeladen wurde, lassen sich Smartphone und Fitness-Armband problemlos via Bluetooth koppeln. Anschließend müssen die eigenen Daten wie Größe, Geschlecht, Gewicht, Alter und Gewichtsziel eingetragen werden. Und schon kann’s losgehen!
Die App zeigt an, wie nah man seinem Ziel ist und zusätzlich bekommt man noch einige gut gemeinte Ratschläge, wie zum Beispiel: „Überdenke das Fernsehen – das Risiko einer Herzerkrankung erhöht sich um 125 Prozent, wenn du mehr als 4 Stunden sitzt. Schalte den Fernseher aus. Stehe auf und bewege dich.“
Die Intention den Nutzer damit zu animieren, sich mehr zu bewegen ist durch aus sinnvoll. Jedoch lässt es sich manchmal einfach nicht vermeiden, eine lange Zeit auf der selben Stelle zu sitzen, wie zum Beispiel während der Arbeit oder einem 8-stündigen Filme-Marathon. Da helfen solche Erinnerungen auch nicht wirklich weiter.
Funktionen Sei dein eigener Coach
Der Smart Coach dient der zusätzlichen Motivation und gibt hilfreiche Tipps, wie man mit den erhobenen Daten umgehen soll. Generell nicht schlecht, aber hier haben sich einige Fehler bei der Übersetzung eingeschlichen. So gab er mir am Ende der Woche einmal aus, dass „Saturday“ mein bester Tag war.
Weiterhin erkennt das Fitness-Armband laut Smart Coach, wenn man sich stärker bewegt. Leider hat dies im Test nicht ganz so gut funktioniert. Sportlich war ich viel mit dem Fahrrad unterwegs, was ja eigentlich eine höhere körperliche Ertüchtigung bedeutet. Aber der Jawbone Up 2 blinkte und vibrierte am laufenden Band und sprang von Schlaf- zu Aktivitätsmodus hin und her.
Der Smart Coach selbst hat sich auch nicht gemeldet. Generell scheint dies ein Problem der berührungsempfindlichen Oberfläche zu sein, über die durch Klopfen zwischen den Modi gewechselt werden soll.
Funktionen Essen, schlafen, zusammen sporteln
Neben den Schritten können auch noch sportliche Aktivitäten eingetragen, Schlaf aufgezeichnet und die Ernährung protokolliert werden. Über die Schlafaufzeichnungs-Funktion kann der Nutzer sich sogar wecken lassen und das sogar unter Berücksichtigung des eigenen Schlafrhythmus.
Bei der Protokollierung der Ernährung werden besonders Personen, die keine Fertiggerichte zu sich nehmen, sehr lange brauchen die einzelnen Bestandteile ihres Essens einzutragen. Zwar lernt die App mit jedem hinzugefügtem Lebensmittel dazu und erkennt die Einträge schneller, aber das Ganze ist doch recht mühselig.Immerhin gibt es vollständige Übersichten über Ballaststoffe, Kohlenhydrate, Zucker, Cholesterin, Fette, Zucker und Natrium. Informationen zu Mineralstoffe fehlen leider gänzlich. Die farbliche Markierung nach dem Ampelsystem ist sehr praktisch, um zu wissen, ob man lieber einen Apfel essen sollte oder ein Eis noch passt.
Der Gruppen-Sportler unter euch kann zudem mit dem Up 2 eine Teamchallenge oder ein Duell starten. Zusätzlich kann der Fitness-Tracker auch mit anderen Apps gekoppelt werden, wie zum Beispiel MyFitnessPal, MapMyFitness oder Strava.
Fazit Praktisch, aber verbesserungswürdig
Der Jawbone Up 2 kann durchaus zu mehr Bewegung motivieren. Das ansprechende Design und die gute Verarbeitung sind positiv hervorzuheben. Auch bietet der Fitness-Tracker alle nötigen Funktionen, die ein Fitness-Tracker bieten sollte.
Der Smart Coach gibt hilfreiche Tipps und ist gerade für diejenigen, die sich mit Sport nicht ganz so gut auskennen, nützlich. Schade ist nur, dass die Bedienung stellenweise nur sehr schlecht funktioniert hat und, dass der Verschluss des Fitness-Armband schnell nachgibt.








