Gadget des Monats: Parrot Flower Power Pflanzensensor
Gadget des Monats: Parrot Flower Power Pflanzensensor
Ich habe keine Pflanzen. Okay, das ist nicht ganz richtig. Ich habe zwei Kakteen, weil diese Pflanzengattung quasi ohne großes Zutun überlebt. Alles, was auch nur einmal in der Woche gegossen werden muss, hat bei mir keine Chance, denn ich besitze quasi das Gegenteil des grünen Daumens und richte jegliches florales Leben zugrunde – unabsichtlich, wohlgemerkt.
Wahrscheinlich hat Parrot für Leute wie mich den Flower Power Pflanzensensor entwickelt. Das Gadget soll eure Pflanzen überwachen und Alarm schlagen, wenn irgendwas mit dem grünen Freund nicht stimmt. Ganz klar, dass dieses Gerät in meinen Händen perfekt für einen Test aufgehoben ist.
Grüner Daumen für alle
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Keine sterbenden Pflanzen mehr
Leichte Einrichtung
Große Pflanzen-Datenbank
Energie durch AAA-Batterie
Schnelle Verbindung
Live-Daten
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Gewöhnungsbedürftiges Design
Anfängliche Startschwierigkeiten
Lieferumfang Liebevolle Verpackung
Bevor ich den Pflanzensensor teste, muss ich mir erst einmal eine Pflanze kaufen, denn meine Kakteen sind nicht groß genug, um Parrots Flower Power in ihrem Top zu beherbergen. Also stelle ich mir die Frage, welche Pflanze schnell stirbt, wobei ihr Tod leicht zu verkraften ist. Die Antwort war einfach: Basilikum. Also habe ich mir schnell einen Kräuter-Topf gekauft, ihn Babette getauft und anschließend den Pflanzensensor von Parrot ausgepackt – was ob der liebevollen Verpackung schon ein bisschen schmerzte.
In seiner transparenten Box steckt das Gadget in einem papiernen Blumentopf. Neben ihm steckt ein kleines Schild mit einer Schnellanleitung, sowie ein Umschlag, der die Bedienungsanleitung beherbergt. Im Inneren des Blumentopfes befindet sich noch eine AAA-Batterie, wodurch das Sensor ohne Ladezeit sofort einsatzbereit ist.
"Flower Power"-App für Android & iOS
Bevor ich dien Sensor wirklich nutzen kann, muss ich mir die zugehörige App installieren. „Flower Power“ ist für Android und iOS erhältlich und lässt sich problemlos auf mein Huawei Ascend Mate 7 installieren.
Nach der obligatorischen Registrierung ist alles recht intuitiv. So müsst ihr zunächst festlegen, welche Pflanze überwacht werden soll – basierend auf diesen Daten wird dann der Wasser-, Nährstoff- und Lichtbedarf errechnet. Dafür steht euch eine umfassende Pflanzen-Datenbank zur Verfügung, die allein unzählige Basilikum-Sorten beherbergt.
Ich wähle die Sorte, die Babette am ähnlichsten sieht, benenne meine Pflanze und wähle aus, ob sie im Innen- oder Außenbereich steht und im Topf oder Boden gepflanzt wurde.
Anschließend platziere ich den Sensor in Babettes Topf, was zugegeben etwas merkwürdig aussieht, schließlich ist Flower Power nicht gerade unauffällig. Aber über Design lässt sch bekanntlich streiten.
Nun verbinde ich das Gadget via Bluetooth mit meinem Smartphone und ab da heißt es warten, denn die erste Auswertung gibt es erst nach 24 Stunden.
Pflanzen-Überwachung Ein Todesfall & gedeihender Erfolg
Als ich am folgenden Tag nach Hause komme, schaut mich Babette traurig an. Ihre Blätter hängen und wahrscheinlich hat sie Durst. Ihr kläglicher Anblick ist der perfekte Test für den Flower-Power-Sensor. Ich aktiviere Bluetooth, öffne die App und…nichts. Keine Daten. Rein gar nichts. Ganz gleich, was ich tue, Babette ist des Todes und nach einer Woche steht sie knusprig in meiner Küche. Ich bin semi-begeistert, gebe aber nicht auf.
Ein Ersatz muss her. Also statte ich mich erneut mit einem Basilikum-Topf aus, taufe ihn Brandon und richte ihn erneut in der App ein.
24 Stunden später der erneute Test. Ich schalte Bluetooth ein und noch bevor ich die App öffne, werde ich gemahnt, Brandon zu gießen, zudem steht er auf meinem Küchenschrank zu dunkel. Dafür ist die Raumtemperatur perfekt und auch der Düngestatus scheint zu passen. Aha. Es geht also doch. Auch wenn ich nicht weiß, was bei Babette falsch gelaufen ist, klappt bei Brandon alles perfekt. Mir wird im Live-Modus die Bodenfeuchte angezeigt, ich kann die Temperaturschwankungen über den Tag verfolgen und gehe so sicher, dass mein Basilikum überlebt.
Und wenn ich keine Lust habe, auf eine Benachrichtigung zu reagieren, kann ich die Meldung ganz dreist ignorieren. Auch ganz praktisch, wenn man zum Beispiel keinen anderen Standort zur Verfügung hat.
Nach den ersten Schwierigkeiten bin ich begeistert und erhalte Tag für Tag Informationen zur Gesundheit meines Basilikums, sodass er wächst und gedeiht.
Fazit Brandon lebt!
Nach anfänglichen Schwierigkeiten bin ich begeistert. Der Pflanzensensor von Parrot macht, was er soll und verleiht den grünen Daumen dort, wo sonst nur Pflanzensterben angesagt ist. Mittels Push-Alarm bei bestehender Bluetooth-Verbindung erhaltet ihr sofort Informationen, wenn mit eurem Pflänzchen etwas nicht stimmt. Und das funktioniert so gut, dass sich mein Basilikum die gesamte Testzeit grün und saftig gehalten hat.
Für aktuell 37,90 Euro ist Parrot Flower Power ein guter Deal und kann gerade bei anspruchsvollen Pflanzen (oder Menschen mit schwarzem Daumen) Wunder wirken.
Und für alle Neugierigen: Nach dem Test ist Brandon leider verstorben. Ohne technische Unterstützung geht bei mir eben nichts. Schade.

















