Angeschaut: Opera Mini for iPhone (iPod touch)

von sven-kaulfuss

· 1 min Lesezeit

Angeschaut: Opera Mini for iPhone (iPod touch)

Die Alternative zu Mobile Safari?
Mit Spannung wurde seit nunmehr ca. drei Wochen die Freigabe von Opera Mini im App-Store beäugt. Bisher hatte Apple einzig alternative Browser für das iPhone zugelassen, die ebenso wie Safari auf WebKit basieren. Insofern war es schon eine kleine Revolution, dass Apple sich gütig zeigte und den Konkurrenten Opera Mini heute in den App-Store aufnahm (App-Store-Link; kostenlos). Mittlerweile führt die Software die Download-Charts an und die Anwender konnten sich eine erste Meinung zur Umsetzung des norwegischen Browsers machen. Auch ich konnte nicht anders, als dem Folge zu leisten und Opera Mini sowohl auf dem iPhone, als auch auf dem iPod touch zu installieren.
Opera Mini soll vor allem durch seine pure Geschwindigkeit überzeugen, da hiefür eine spezielle Serverlösung eingesetzt wird, die die Datenübertragung durch vorheriges Speichern auf diesen enorm beschleunigen soll. Auch andere Funktionen wie das vereinfachte Tab-Browsing oder aber auch die Möglichkeit des Suchens innerhalb der Website hat Opera Mini Safari voraus. Indes die Umsetzung scheint noch nicht vollständig geglückt, liest man sich hierzu die ersten User-Kommentare (siehe bspw. fscklog und Macnews) durch. So kann auch ich bestätigen, dass vor allem das Rendering der Webseiten und die Navigation (Scrollen, Zoomen) an sich bisher suboptimal erscheinen. Dagegen wurde bezüglich Geschwindigkeit tatsächlich nicht zuviel versprochen.

In meinem Vergleichsvideo traten an, ein iPhone 3G und ein iPod touch der zweiten Generation. Beide Modelle sind in etwa vergleichbar, bis auf den schnelleren CPU-Takt des touchs. Aus diesem Grund bekam Safari einen kleinen Vorsprung und durfte vom schnelleren iPod touch aus starten. Geholfen hat es währenddem nichts, denn Opera mini lud unseren Shop (cyberport.de) wesentlich schneller als Safari. Auch wenn Opera Mini in der aktuellen Version (5.0) auf dem iPhone noch nicht perfekt läuft (u.a. stellte ich auf vielen Seiten Darstellungsprobleme fest) und ebenso die Bedienung noch verbesserungsfähig erscheint, ist es doch erfreulich, dass Apple durchaus im Stande ist, konkurrierende Lösungen im App-Store zuzulassen und somit für Wettbewerb zu sorgen. Nun sind die Entwickler bei Opera gefragt, diese neue Chance wahrzunehmen und die Optimierung für das iPhone voranzutreiben.

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