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Produkttest: iPod shuffle 4G (4. Generation)



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Alu-Clip mit Musik
Von all den iPods die ich bisher mein Eigen nannte, war der iPod shuffle der zweiten Generation, der iPod, den ich am längsten und am häufigsten nutze. Leider musste ich ihn auch insgesamt dreimal nachkaufen, bedingt jeweils durch eigenes Verschulden, so u.a. verlegte ich ein Exemplar oder ein anderes nahm Schaden durch Wassereinwirkung (Joggen im Regen). Natürlich besaß ich auch den tastenlosen iPod shuffle der dritten Generation – schließlich möchte man als echter „Fanboy“ mitreden können. So schön und praktisch iPods in der Vergangenheit auch waren, so sind bzw. waren sie doch selten tatsächlich „wearable“ (als Kleidungs-Accessoire zu tragen) – kein Fashionstatement, dass man wie einen Button anpinnt. Das edle Stückchen Metall hing dagegen am Jogginganzug, dem Jacket oder am T- Shirt und sah immer vortrefflich aus. Die Tasten-Bedienung war ebenso kinderleicht (wenn auch nicht so schick gelungen wie beim iPod shuffle 3G) und gab keine Rätsel auf. Kurzum, als der iPod shuffle der vierten Generation erschien, musste ich ihn quasi bestellen: Die bekannte Form der zweiten Generation zusammen mit neuen Features und einem gefrästen Alugehäuse – unwiderstehlich!
Lob an Apple
Zunächst der erste Punkt der an Apple geht: Es gibt ihn nur noch mit 2GB und demnach auch nur noch einen gemeinsamen Preis und keine Special Stainless Steel Edition mehr. Hat den Vorteil dass man sich nicht entscheiden muss ob man nur die kleine Version oder die größere mit 4GB nimmt, auch die Aufpreispolitik Apples entfällt und somit ein weiterer Grund zum Aufregen – eine Größe, ein Preis (bei Cyberport derzeit 46,90 Euro) und keine unnötigen Vergleichsmöglichkeiten mehr.

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Zweiter Positiv-Punkt: Eine quadratische, und demnach symmetrische Form, dazu kommt wieder die einfache Tastensteuerung der zweiten Generation und als Überbleibsel des 3G die Voice-Over-Taste. Der dritte Punktgewinn wird erzielt durch die Kompaktheit des neuen shuffles: Ohne die Abmessungen genau anzuschauen tippe ich mal, dass der neue shuffle locker 33 Prozent kleiner ist als der shuffle der zweiten Generation.

Suche nach Kritik
Die kleine Form ist durchaus schick, aber wenn man den iPod shuffle mit der Spange am Kleidungsstück festmacht, dann drückt man häufiger aus Versehen auch auf die Rücksprungtaste – was so eigentlich nicht beabsichtigt war. Das ist ärgerlich und da ich den iPod shuffle nur auf diese Weise trage, schlicht ein echter Fehler im Produktdesign. Vielleicht „clippe“ ich aber auch einfach nur falsch ;-). Lässt man dieses Problem beiseite, muss man dennoch feststellen, dass die geringe Größe auch ihr Gutes hat. Denn die Bedienbarkeit ist trotzdem noch gegeben, auch wenn man im vollem Lauf mal eben den Titel wechseln will und eben nicht die Earsbuds mit Fernsteuerung hat.

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Auch die geringe Größe des Speichers mit 2GB ist nicht wirklich zu bemängeln. Apple hat wahrscheinlich durch Marktuntersuchungen festgestellt, dass der shuffle in der Praxis meist nie mit mehr als zwei GB gefüllt wurde. So auch bei mir, auf meinen letzten shuffle mit 4GB hatte ich stets nur ca. 1,8 GB an Musik geladen – mehr habe ich nicht benötigt. Sonst gibt es nur wenig Änderungen: Die Bedienung ist intuitiv wie zuvor, ein Standard-USB-Kabel gibt’s natürlich nicht, der shuffle muss immer noch über die 3,5mm-Klinke (die übrigens mit allen beliebigen Headsets bestückt werden kann) aufgeladen werden (ein passendes Kabel von Klinke auf USB liegt bei). Beim beiliegende Headset handelt es sich übrigens noch immer um die Standard-Ohrhörer ohne Fernsteuerung und Mikro: Apple spart zwar wenige Cent Produktionskosten, den Kunden nervt es – unschön.

Das neue Feature des Shuffles ist ein separater Voice-Over Button. Hiermit kann man nicht nur den Titel, sonder auch die Playlist und den Batteriestatus abfragen. Und die Sprachansage ist inzwischen wirklich gut geworden, wurden bspw. italienische Titel durch die deutsche oder englische Variante der ersten Voice-Over-Version noch sehr schlecht ausgesprochen, hat Apple dies in der aktuellen Version sehr elegant gelöst, italienisch klingt fast wie italienisch.

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Die Batterieleistung gibt Apple mit 15 Stunden an. Der Vorgänger wurde mit 10 Stunden ausgezeichnet. Da ich nicht 15 Stunden Musik am Stück höre, kann ich das schlecht beurteilen, aber Apple konnte man in der jüngsten Vergangenheit auf diesem Gebiet trauen – insofern mögen diese Angaben sicherlich stimmen.

Fazit
Die Quintessenz des Tests kann man kurz und knapp zusammenfassen: Der iPod shuffle 4G, ist der bisher beste iPod shuffle den Apple auf den Markt gebracht hat. Kaufen!

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