Smart Heizen für Fortgeschrittene
Der Winter ist da! So etwas ähnliches wie erster Schnee ist in dem schönen Dresden zumindest schon mal gefallen. Bei so einem Wetter ganz mit eisigen Temperaturen, bleibt man doch am liebsten zu Hause.
Deswegen ist es umso wichtiger, dass die Wohnung schön warm und kuschlig bleibt. Im letzten Beitrag zu smarten Heizmöglichkeiten habe ich euch das EUROtronic Comet DECT vorgestellt. Heute geht’s weiter mit einer etwas komplexeren Variante.
Mehr Erweiterungen dank Homematic IP
Wie wir bereits festgestellt haben, ist das EUROtronic Comet DECT eher für Einsteiger bis Fortgeschrittene in Sachen Smart Home geeignet, die einfach smart heizen und dabei nicht viel Geld ausgeben möchten. Um jedoch ein umfassendes Smart Home einzurichten, sind noch mehr Komponenten nötig.
Homematic IP von eQ-3 ist ein Smart-Home-System, das solche Erweiterungsmöglichkeiten in den Bereichen Raumklima, Sicherheit und Licht bietet. Da es mir zunächst einmal um Heizmöglichkeiten geht, stelle ich euch nun einige smarte Produkte mit Homematic IP rund um das Thema Heizen vor.
Level up: Heizkörper- & Wandthermostat
Über das Homematic IP Thermostat lässt sich die Heiztemperatur entsprechend eines Zeitprofils planen, wobei bis zu drei unterschiedliche Wochenprofile und sechs Heizphasen am Tag möglich sind. Manuell könnt ihr eure Heizung natürlich auch regulieren.
Das Thermostat am Heizkörper misst dabei auch die Raumtemperatur. Da diese aber nicht im gesamten Zimmer konstant ist, bietet sich ein zusätzlicher Messpunkt in Form des Homematic IP Wandthermostat an, das über die gleichen Bedienmöglichkeiten wie das Heizkörperthermostat verfügt. Zusätzlich misst das Thermostat an der Wand noch die Luftfeuchtigkeit, wodurch ihr nun mit genauen Daten belegen könnt, wann mal wieder gelüftet werden muss.
Solltet ihr zu den glücklichen Menschen auf der Welt gehören, die über eine Fußbodenheizung verfügen, könnt ihr das Wandthermostat auch als Steuerungseinheit für eure Füße-wärmende Heizung nutzen.
Hast du das Fenster zugemacht?
Erweitert werden kann euer Smart Home auch noch durch die Homematic IP Tür- und Fensterkontakte. Diese erkennen nämlich, wenn ihr lüftet oder aus Versehen die Tür offen lasst, wodurch die Heiztemperatur automatisch abgesenkt wird und ihr euch eine Menge Heizkosten sparen könnt. Die Kontakte lassen sich übrigens ganz einfach mittels im Lieferumfang enthaltener Klebestreifen oder Schrauben befestigen.
Als Zentrale und Schnittstelle zum Internet für euer Homematic-IP–Smart-Home dient euch der Access Point. Dieser wird mittels eines Netzwerkkabels mit eurem Router verbunden und bringt die Homematic-IP-Funkkomponenten ins Internet. Eure Daten werden in der Homematic Cloud gespeichert, wobei die Übetragung verschlüsselt und damit abgesichert ist.
Die Homematic-IP-App bietet euch eine aktuelle Übersicht über die Raum- und die gewünschten Temperaturen. Mit Hilfe der App lässt sich eure Heizung zudem auch von unterwegs steuern. Eine einfache Einrichtung sowie Integration der Homematic-IP-Betandteile in euer Smart Home ist ebenfalls mit Hilfe der App möglich.
Smart Home für Fortgeschrittene
Mehr Bestandteile bedeuten auch mehr Möglichkeiten. Wie ihr gerade gelesen habt, könnt ihr mit Homematic IP ein komplexes sowie intelligentes System in eurer Wohnung ausbauen, das euren Alltag erleichtert. Natürlich ist dieses Konzept eher für Fortgeschrittene geeignet, denn hier ist ein wenig mehr Fachwissen und Ambitionen gefragt.
Ich hoffe, ich konnte euch eine weitere Variante der unzähligen Smart-Home-Lösungen verständlich näherbringen. Für mehr Informationen zu Homematic IP schaut gerne in unserem Cyberport-Webshop vorbei. Sollte euch noch andere smarte Heiz- und Lichtsteuerungsmöglichkeiten interessieren, kann ich euch unser neues Cyberport Magazin wärmstens ans Herz legen. ;)















