Inside Cyberport: mitgefahren beim EILT!-Service

von Anne Fröhlich

· 4 min Lesezeit

Unser EILT!-Service ist etwas für die ganz Ungeduldigen: Innerhalb von drei Stunden wird das bestellte Produkt an die Wunschadresse geliefert, sogar samstags. Das wollte ich mir genauer ansehen und habe mich an solch eine Lieferung drangehängt.

Unsere Kundin Lisa braucht dringend ein neues Gehäuse für ihren PC und hat die EILT!-Auslieferung angefordert. Ich lasse ihr Paket nicht aus den Augen und verfolge es durch alle Stationen.

13.22 Uhr: die Bestellung

Das Bestellen einer EILT!-Lieferung läuft ganz normal über den Cyberport Webshop und ist momentan in Berlin, Bochum, Dortmund, Dresden, Hamburg und Leipzig verfügbar. Wenn ein Kunde im Einzugsbereich einer dieser Stores wohnt und dort das Produkt auf Lager ist, dann erscheint unter dem Warenkorb-Symbol der Hinweis auf unseren EILT!-Service.

Lisa wohnt in Dresden und ihr PC-Gehäuse ist dort in der Waldschlösschen-Filiale vorrätig. Einer eiligen Auslieferung steht also nichts im Weg. Sie kann nach dem Klick auf den „Bestellen“-Button damit rechnen, dass in den nächsten drei Stunden der Kurier bei ihr klingelt. Es dauert ein paar Minuten, bis unser Bestellsystem den Auftrag verarbeitet hat. Dann werden sowohl die Logistikmitarbeiter der Waldschlösschen-Filiale als auch der Kurierdienst über die Bestellung informiert und die Rädchen setzen sich in Bewegung.

Unter dem Warenkorb-Symbol steht es: EILT! ist möglich
Unter dem Warenkorb-Symbol steht es: EILT! ist möglich

13.25 Uhr: das Paket wird vorbereitet

Lisas Bestellung löst im Lager der Waldschlösschen-Filiale rege Betriebsamkeit aus. Lagermitarbeiter Sebastian macht sich auf den Weg, um Lisas Paket vorzubereiten. Er holt es aus einem der Lagerräume, druckt den Lieferschein aus und klebt ihn in einer knallroten Versandtasche auf das Paket.

Dann heißt es warten, denn der zuständige Kurier ist gerade irgendwo in Dresden unterwegs und muss erst einmal den Weg ins Waldschlösschen-Areal hinter sich bringen. Ausgerechnet heute ist Bundespräsident Joachim Gauck in Dresden, was für einige Verkehrsprobleme sorgt.

Das Paket wird aus dem Lager geholt
Das Paket wird aus dem Lager geholt
Einscannen des Barcodes
Einscannen des Barcodes
Lieferschein einpacken ...
Lieferschein einpacken ...
... und aufkleben.
... und aufkleben.

14.43 Uhr: das Paket macht sich auf den Weg

Kurz nach halb drei steht Kurierfahrer Jens endlich an der Abholtheke in der Waldschlösschen-Filiale. Er staunt nicht schlecht, als er nicht nur das PC-Gehäuse, sondern auch mich in Empfang nehmen darf. Ein paar Unterschriften, dann geht es zum Auto. Auf der Fahrt habe ich Zeit, mich ein wenig mit Jens zu unterhalten.

Sein Kurierdienst „ImNu“ gehört zum Kuriernetzwerk von Tiramizoo, das die EILT!-Lieferungen für Cyberport koordiniert. „Eigentlich wollte ich nur irgendetwas mit Fahrrädern machen. Anfangs habe ich mehr in die touristische Richtung gedacht, bis ich auf die Fahrradkuriere in Berlin aufmerksam wurde. In Dresden gab es damals so etwas noch nicht und so habe ich 1992 meinen eigenen Fahrradkurierdienst gegründet“, erzählt Jens, während er mich und Lisas PC-Gehäuse durch Dresden chauffiert.

Die Vernetzung mit anderen Kurierdiensten, zum Beispiel über Tiramizoo, ist für Jens die Zukunft: Lokale Kurierfahrten werden immer häufiger, da immer mehr Händler ihre Waren über das Internet deutschlandweit vertreiben und vor Ort eine schnelle Auslieferung anbieten wollen. Mittlerweile fahren jeden Tag sechs bis sieben Fahrradkuriere unter Jens‘ Leitung durch die sächsische Hauptstadt und befördern Briefe und kleine Päckchen. Für die größeren Pakete wie das von Lisa müssen Jens und seine Kollegen mit dem Auto ausrücken.

Ich bin froh, dass ich im Auto mitfahren darf und mich nicht auf dem Gepäckträger eines Fahrrads festklammern muss! Das ist viel bequemer, zumal es heute regnet.

Kurierfahrer Jens holt das Paket ab
Kurierfahrer Jens holt das Paket ab
Schnell ins Auto damit
Schnell ins Auto damit
Konzentration beim Fahren
Konzentration beim Fahren
Das Navi wird höchst selten gebraucht, Jens kennt sich aus
Das Navi wird höchst selten gebraucht, Jens kennt sich aus

15.32 Uhr: geschafft! Lisa erhält ihre Lieferung

Wir stecken im Verkehr fest. Jens berichtet, dass Fahrradkuriere gerade in der Dresdner Innenstadt in der Regel schneller sind als Auslieferungen mit dem Auto. Seine Kuriere sind meist Studenten, die neben der Uni etwas Geld verdienen. Sie fahren für alle möglichen Auftraggeber Unterlagen und Waren durch Dresden: Parteien, städtische Einrichtungen, Ingenieur- und Architekturbüros, Labore und Apotheken oder Anwaltskanzleien.

Oder eben für Cyberport, damit Lisa ihr Paket schnellstmöglich erhält. Bei ihr sind wir nun endlich angekommen und steigen die vielen Stufen bis in die vierte Etage. Lisa wartet schon ungeduldig auf uns und freut sich, ihr PC-Gehäuse endlich in den Händen zu halten. Auch hier fehlt nur noch eine Unterschrift, dann ist die Auslieferung perfekt.

Jens steigt wieder in sein Auto und macht sich auf den Weg zum nächsten Auftraggeber. Und ich muss schauen, wie ich zurück ins Büro komme.

Sicher unter den Arm geklemmt
Sicher unter den Arm geklemmt
Jens sucht die richtige Klingel
Jens sucht die richtige Klingel
Nur noch eine Unterschrift von Lisa fehlt
Nur noch eine Unterschrift von Lisa fehlt

Ratgeber

von Maria Klipphahn

Stilvoll Wohnen mit Beleuchtung von Philips Hue

SumUp-Advertorial

Ratgeber

von Melanie Burk

Zahlungen einfach verwalten – mit den Business-Tools von SumUp

Ratgeber

von Franziska Mölle

Außenbeleuchtung von Philips Hue: aus Garten wird Oase

Ratgeber

von Maria Klipphahn

Datensicherung leicht gemacht: Mit Synology C2 Backup

Ratgeber

von Maria Klipphahn

The Freestyle – der Fernseher der Zukunft?

Datenschutz-Einstellungen