Digital Outfit der Woche: CrossHelmet – der smarte Motorradhelm

von Johanna Leierseder

· 2 min Lesezeit

Motorrad fahren, navigieren, Musik hören, mit anderen Bikern reden und gleichzeitig sogar noch nach hinten schauen? Das alles verspricht der smarte Motorradhelm CrossHelmet. Wie das alles funktioniert und was der Kopfschutz noch drauf hat, lest ihr hier.

Der smarte Helm CrossHelmet wartet mit viel Technik und Funktionen auf seinen Träger.
Der smarte Helm CrossHelmet wartet mit viel Technik und Funktionen auf seinen Träger.
Schick & schlau - der smarte Motorradhelm
Schick & schlau - der smarte Motorradhelm

Head-up-Display, 360-Grad-Blick & mehr

Das wohl interessanteste Feature des smarten Helms, der vom japanischen Start-up Borderless entwickelt wurde, ist das integrierte Head-up-Display. Dem Biker werden darauf wichtige Informationen zur Navigation, wie beispielsweise die Fahrtrichtung, verbleibende Distanz und Zeit zum Ziel direkt über die Straße projiziert.

Außerdem ist es über den Bildschirm möglich, die Rückfahrkamera zu sehen und so einen 360-Grad-Rundumblick zu erhalten. Das soll für mehr Sicherheit sorgen, da auch tote Winkel und unübersichtliche Situationen besser  zu erfassen sind.

Blick aus dem Visier
Blick aus dem Visier
Transparent und klappbar - das Head-up-Display
Transparent und klappbar - das Head-up-Display

Musik hören & telefonieren per Touch

Aber nicht nur fürs Auge ist der Helm etwas, sondern auch für die Ohren. Der Straßenlärm wird dank Noise Cancelling unterdrückt – laut Hersteller „auf ein sicheres Level, das dabei hilft, Stress und Müdigkeit auf der Fahrt zu reduzieren“. Eingebaute Lautsprecher sorgen zudem dafür, dass der Fahrer via Bluetooth-Verbindung mit dem Smartphone Musik hören oder Telefonate führen kann. Wenn die eigenen Biker-Freunde auch einen CrossHelmet besitzen, ist es außerdem möglich, Gruppengespräche zu führen sowie Aufenthaltsort, Bilder und Videos auszutauschen.

Die Steuerung dieser Funktionen erfolgt über eine Touch-Oberfläche an der Seite des Helms. Um diese auch mit Motorrad-Handschuhen bedienen zu können, liefert Borderless kapazitive Aufkleber mit.

Steuerung über die seitliche Touch-Oberfläche
Steuerung über die seitliche Touch-Oberfläche

In unter 6 Stunden finanziert

Der CrossHelmet wurde über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter finanziert. Am 13. September startete das Projekt und nach nur sechs Stunden konnte Borderless das Finanzierungsziel von 100.000 US-Dollar erreichen. Wenn ihr schnell seid, könnt ihr den smarten Kopfschutz jetzt noch zum Early-Bird-Preis von umgerechnet 1160 Euro bei Kickstarter vorbestellen und den CrossHelmet ab Oktober dann euer Eigen nennen.

Was haltet ihr von der „neuen Generation  der Motorradhelme“? Nützlich und sicherheitsfördernd oder doch eher ablenkend im Straßenverkehr?

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