Welcome to Australia!
Station: Melbourne
Bildquelle „Library of Victoria“: Wikipedia, Autor Diliff, veröffentlicht unter der Creative Commons Attribution ShareAlike 3.0 Lizenz.
Heute erscheint der erste Bericht unserer Reise. Leider ging es nicht früher, doch nun nutzen Lisa und ich die ersten ruhigen Minuten, um die letzten paar Tage seit unserer Ankunft in Melbourne zusammenzufassen. Übrigens sitzen wir gerade in der beeindruckenden „State Library“, denn hier gibt es kostenlosen Internetzugang und Klimaanlage. Nach unserem sehr langen Flug kamen wir endlich übermüdet und mit viereckigen Augen vom vielen Filme schauen in Melbourne an. Als die letzten Kontrollen am Flughafen überwunden waren, wurden wir pünktlich um 6:00 a.m. von Ben, einer unserer wertvollsten „Connections“, erwartet.
Die ersten sieben Tage schliefen wir im „Marriott Hotel“, einem Luxushotel in der City Loop. Ben, der uns dieses großartige Hotel bezahlt hat, meinte es sehr gut mit uns, denn dort konnten wir das riesige Bett mit den vier Kissen und einer Nackenrolle in vollen Zügen genießen. Seit Dienstag, den 24.11.2009 übernachten wir bei Jane und ihrer Familie. Jane ist ebenfalls einer unserer „Connections“. Zu ihrer Familie gehören ihr Mann Micheal, ihre drei Kinder Ella, William und Sam, ihr blinder Hund Arthur und die zwei Katzen, deren Namen wir umgetauft haben.
Natürlich haben wir in dem wunderschönen Melbourne schon einiges unternommen, denn die Stadt ist nicht nur perfekt zum Shoppen sondern ist auch mit einigen empfehlenswerten Restaurants und Bars gepflastert. Die vielen Shopping Malls und die verrückten kleineren Läden vor allem in der Flinders Street, bitten dich einladend in ihnen herum zu stöbern. Hier findetzu Hundertprozent jeder etwas, auch wenn man eigentlich nichts kaufen wollte.
Für jeden der jetzt etwas neidisch werden will: Lisa und ich waren schon am St. Kilda Beach. Das schöne kühle Meereswasser und die Pizza nach dem Schwimmen ließen sich bei 37 Grad Celsius gut kombinieren. Leider ist das Wetter nicht immer so prickelnd. Anscheinend haben wir den Regen aus Deutschland mitgebracht, denn am Wochenende hat es aus Eimern geschüttet. Sehr ungewöhnlich für Melbourne, doch für die Australier, die täglich maximal vier Minuten duschen und nur 155 Liter Wasser pro Person am Tag verschwenden dürfen, ist der Regen ein wahrer Segen.
Eine Stadtbesichtigung haben wir auch schon hinter uns. Da Melbourne auch unter dem Namen, die Stadt der Kunst bekannt ist, waren wir schon zweimal in einem Kunstmuseum. Das Wahrzeichen Melbournes ist aber ein bisschen deprimierend. Es ist ein sehr hässlicher Turm, der erst Nachts interessant wird. Am besten gefallen mir die Graffiti-Bilder in den kleinen Nebenstraßen, doch wer über die Entstehung Melbournes mehr erfahren mochte, sollte ins City Museum gehen.
Da ich langsam einen Kälteschock in der klimatisierten Stadtbücherei bekomme, werde ich mich erstmal verabschieden. Ich zappel nämlich schon hin und her – bis bald.
Anmerkung der Redaktion: Da Cassandra den Bericht direkt von der erwähnten Bücherei schrieb, war es ihr leider nicht möglich eigene Bilder von der Canon EOS 1000D mitzuschicken. Nichtsdestotrotz freuen wir uns über diesen Bericht und ergeben uns in Vorfreude, aufgrund der später folgenden Bilder.








