Was ist USB Typ C?
Von hinten wie von vorn – USB Typ C. Ja okay, der Vergleich hinkt ein bisschen, macht aber den offensichtlichsten Vorteil des neuen USB-Standards recht gut deutlich. Denn, ihr kennt das sicher auch, mit den heutigen USB-A-Steckern treffen wir selten auf Anhieb die richtige Position, um sie in den Port zu stöpseln. Das ist mit USB C nun anders: Hier gibt es kein unten oder oben, sondern nur richtig. Sehr schön.
Bevor ihr euch aber zu früh freut, muss ich euch bremsen – USB C kann leider nicht mit den bisher verbauten Ports an Notebook und Co. verwendet werden.
Schnell & vielseitig
Natürlich wurde USB C nicht nur erfunden, damit wir den Stecker nicht mehr drehen müssen. Gleichzeitig unterstützt Typ C alle bisherigen Übertragungsgeschwindigkeiten bis hin zum neuen Standard USB 3.1. Das heißt, ihr könnt Daten mit bis zu 10 Gigabit pro Sekunde übertragen.
Darüber hinaus ist der Stecker kompakter als USB-A und könnte künftig auch HDMI, Display-Port oder VGA ablösen. Und natürlich verfügt die C-Steckverbindung auch über USB-Power-Delivery, sodass ihr eure Smartphones und Tablets mit bis zu 100 Watt aufladen könnt.
Smartphones und Tablets? Ja, hier kommt wie oben bereits erwähnt die Crux – es gibt bisher kaum Geräte, die den neuen USB-Typ unterstützen. Doch die Hersteller reagieren allmählich.
Notebooks, Tablets & Smartphones mit USB Typ C
Der wohl prominenteste Vertreter mit USB-C-Anschluss ist wohl das am 9. März vorgestellte MacBook. Doch auch andere Hersteller setzen auf den neuen Standard.
So hat Google das neue Chromebook Pixel vorgestellt, das neben USB Typ C auf ein 12,85-Zoll-Display im 3:2-Format setzt und eine Auflösung von 2.560 mal 1.700 Pixeln mitbringt. Im Inneren takten je nach Modell ein Core-i5- oder Core-i7-Prozessor mit 2,2 oder 2,4 Gigahertz, die von 8 beziehungsweise 16 Gigabyte unterstützt werden. Für eure Daten stehen euch wieder je nach Modell 32 oder 64 Gigabyte zur Verfügung. 1 Terabyte Cloud-Speicher bei Google Drive gibt’s drei Jahre lang kostenlos dazu. Wann das Chromebook Pixel den Weg nach Deutschland findet, ist noch nicht bekannt.
Bereits im Januar stellte Nokia das N1 Tablet mit USB-C vor, für das es bisher noch keinen Europa-Termin gibt. Mit 7,9 Zoll und einer Auflösung von 2.048 mal 1.536 Pixeln bietet es ein knackiges Display und die 64-Bit-Architektur sollte für mächtig Power sorgen. Im Smartphone-Bereich arbeitet der chinesischen Herstellers LeTV an einem Gerät mit dem neuen USB-Typen. Laut aktuellen Leaks punktet es mit einem beinahe randlosem, 5,5 Zoll großen Display.
Künftig werden noch mehr Geräte mit USB C ausgestattet. Und ich bin gespannt, wann wir USB A Lebewohl sagen können.











