„Was ewig schien…“ von Sumo

Lang sind sie noch nicht dabei: die Berliner Band Sumo ist trotz wohl noch eher geringer Erfahrung und Auftritten vor nicht allzu riesigem Publikum eine echte Hoffnung im deutschsprachigen Musikmarkt. Ihr Debütalbum kann jedenfalls schon mal ziemlich überzeugen.
Bei ihrem Auftritt beim IT-Sommerfest der Fakultät Informatik der TU Dresden am 11. Juli konnten die vier Berlinger Jungs bei mir schon mal einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Der meist melodisch-traurige Grundton der Songs (die Band selbst bezeichnet es als Indie-Rock) erzeugt eine sehr gute Atmosphäre, das ungekünstelte Auftreten aller Musiker ist sofort symphatisch. Ein Lied nach dem anderen geht sofort ins Ohr. Nach dem eher zu kurz erscheinenden Bühnenauftritt war natürlich der Wunsch da, ein Album von Sumo zu hören. Also schnell hinter die Bühne geschlichen, nachgefragt und so die URL zur Webseite inkl. Veröffentlichungstermin des Albums erfahren.
Vor einer Woche war das Release, „Was ewig schien…“ ist als CD und für 10 Euro über den Sumo-Onlineshop bestellbar und außerdem stehen die auf dem Album enthaltenen Lieder auch zum Online-Anhören bereit. Natürlich nicht in CD-Qualität, aber eine wunderbare Möglichkeit, sich schon mal das ganze Album anzuhören, um sich so letztendlich für oder gegen den Kauf zu entscheiden. So hat man eigentlich auch keine Ausrede, nicht wenigstens einmal reinzuhören. Und wem die Musik gefällt, das aber vor seinen männlichen Kumpels nicht so recht zugeben will, der hört die Platte eben allein oder mit Freundin. ;)
(Anspieltipps: „Wir wissen es ist morgen“, „Sowas wie Winter“, „Es dreht sich“)








