Sommer, Sonne & Solar – Akku-Laden mit Sonnenenergie
Ich bin mir sicher, dass die meisten von euch dieses Gefühl der Panik kennen, wenn der Smartphone-Akku sich dem Ende zuneigt, aber weit und breit keine Steckdose zu finden ist.
Gerade im Sommer tritt dieses „Problem“ verstärkt auf, da viele das schöne Wetter genießen aber weder im Freibad, noch am Strand eine passende Energiequelle zu finden ist. Augenscheinlich – denn wenn wir ganz ehrlich sind, stimmt das nicht ganz. Gerade im Sommer wäre es doch nur konsequent, die Sonnenenergie zu nutzen, um Smartphone, Tablet und Co. wieder mit neuer Lebenskraft zu versorgen.
Damit das auch funktioniert, sind spezielle Ladegeräte mit Solarzellen nötig, von denen ich euch nun ein paar vorstellen möchte.
Solar-Powerbanks für Smartphone, Tablet & Co.
Ein Unternehmen, das sich dem Laden mit Solarenergie verschrieben hat, ist xtorm. In ihrem Sortiment findet ihr verschiedene mit Solarzellen ausgestattete Charger, die jeweils unterschiedlichen Kapazitäten und Features besitzen.
Wenn ihr einfach nur ein Akku-Backup für einen Tag am See benötigt, bietet euch xtorm Basalt 3.000 Milliamperestunden Kapazität für euer Device. Damit auch die Geräte eurer Freunde einen Power-Push bekommen, bietet xtrom Lava sogar 6.000 Milliamperestunden Kapazität.
Der Vorteil dieser Powerbanks liegt auf der Hand – ihr müsst sie nicht im Vorfeld zuhause aufladen, sondern könnt sie einfach in die Sonne legen, damit sich der interne Energiespeicher füllt. Wenn sich dann euer Smartphone-Akku dem Ende neigt, nutzt ihr Basalt und Lava wie eine herkömmliche Powerbank – einfach das microUSB-Kabel anstecken und der Ladevorgang beginnt.
Und für alle, die gern Campen oder Boofen, ist xtorm Magma mit einer eingebauten LED-Lampe ausgestattet und kann im Notfall als Taschenlampe verwendet werden. Definitiv nicht unpraktisch.
Solar-Panels für unterwegs
Neben Powerbanks mit Solarzellen sind auch Solar-Panels eine gute Option, um unterwegs nicht nur eure Mobilgeräte mit Strom zu versorgen. So bringt zum Beispiel das GoalZero Guide 10 Solar Recharging Kit neben einem USB-Anschluss auch einen Lade-Adapter für vier herkömmliche AA- & AAA-Batterien mit. Den Adapter könnt ihr dann wiederum auch als Powerbank nutzen, oder die Batterien in andere Geräte einsetzen.
Für den Transport lassen sich die 7-Watt-Panels zusammen falten und dank ihrer Flexibilität, lassen sie sich auch bequem an eurem Rucksack befestigen, sodass das Smartphone lädt, während ihr auf dem Fahrrad sitzt oder einen Berg besteigt. Und sollte ein spontaner Regen einsetzen, ist das nicht weiter tragisch – das Guide 10 Kit ist nämlich wasserresisitent.
Speichern können die Solar-Panels nicht – sie eigenen sich daher nur zum direkten Aufladen.
Und was ist, wenn die Sonne gar nicht scheint?
All diejenigen unter euch, die sich nicht auf die Energie der Sonne verlassen wollen oder vor allem nachts (oder untertage) Strom benötigen, können einen Blick auf myFC Powertrekk 2.0 werfen.
Das Ladegerät ist mit einer Brennstoffzelle ausgerüstet. Im Inneren befindet sich ein mit Salz gefüllter Puk, den ihr durch Zugabe von Wasser aktiviert. Die chemische Reaktion, die nun stattfindet, erzeugt Strom und bietet eine Kapazität von etwa 1.200 Milliamperestunden.
Der Nachteil hier liegt im Vergleich zu den Solarzellen-Chargern klar auf der Hand: Solange ihr euch an der Oberfläche befindet und die Sonne scheint, habt ihr eine unerschöpfliche Energiequelle zur Verfügung, während der Puk irgendwann aufgebraucht ist.
In diesem Sinne kann ich euch nur empfehlen, euch die Solar-Ladegeräte und -Powerbanks einmal anzuschauen, denn letztendlich spart ihr damit nicht nur nerven, sondern ladet eure Geräte auch auf eine umweltfreundliche Art und Weise.












