Inside Cyberport: War of the Waffeleisen – die Entscheidung

von Anne Fröhlich

· 6 min Lesezeit

War of the Waffeleisen

 

Cyberport hatte für den heutigen Tag den „War of the Waffeleisen“ ausgerufen. Zwei bekannte Waffeleisen traten in den direkten Kampf: Welches bäckt die besseren Waffeln? Doch nicht nur diese Entscheidung stand heute an. Ihr habt uns eure besten Waffelrezepte zum Nachkochen geschickt, fünf davon haben wir ausprobiert. Die Einsender der zwei besten Waffelrezepte erhalten unsere Testgeräte aus dem „War of the Waffeleisen“. Es stand also einiges auf dem Spiel.

Vorbereitung ist alles

In den letzten Tagen gab es viel zu tun: Auch wenn Cyberport eine eigene, gut ausgestattete Cafeteria hat, so mussten doch viele Utensilien erst noch besorgt werden: Rührgerät, Schüssel, Kelle und natürlich Schürzen – in blau, mit Cyberport-Logo. Hier wird schließlich stilvoll gekocht. Produktmanagerin Mandy war außerdem einkaufen und hat alle benötigten Zutaten beschafft. Je ein halbes Kilo Mehl und Zucker, zwei Stück Butter, 10 Eier und noch viel mehr Krimskrams, der Waffeln so lecker macht. Im Mittelpunkt der ganzen Vorbereitungen standen jedoch die Waffeleisen-Kontrahenten. Das KitchenAid ARTISAN 5KWB100EER, in aggressivem Rot, bringt 9,3 kg auf die Küchenwaage. Schlanker und silbern blitzend dagegen das Cloer 185 Waffeleisen, welches mit 2,8 kg in den Ring steigt. Auf in den Kampf!

KitchenAid ARTISAN 5KWB100EER Waffeleisen rot
KitchenAid ARTISAN 5KWB100EER Waffeleisen rot
Cloer 185 Waffeleisen Edelstahl
Cloer 185 Waffeleisen Edelstahl
Cyberport Schürze
Cyberport Schürze
Zutaten
Zutaten

Lange Zeit ein klares Unentschieden

Beide Waffeleisen heizen in sehr kurzer Zeit auf – beim KitchenAid erkennt man den richtigen Zeitpunkt zum Loslegen an einem im Deckel eingelassenen Thermometer. Das Cloer gibt einen lauten, zwitschernden Ton von sich. Dann kann der Teig eingefüllt werden. Das Eisengitter vom Cloer ist nicht so tief, entsprechend wird hier etwas weniger Teig gebraucht als beim KitchenAid. Ist das Cloer gut gefüllt, kann man nichts anderes machen, als auf das Ende des Backzeit zu warten. Das KitchenAid dagegen kann man um 180 Grad drehen und das zuvor unten liegende Waffelgitter auch noch mit Teig befüllen. So erhält man pro Back-Gang die doppelte Menge an Waffeln. Beide Waffeleisen brauchen dann, je nach Einstellung, ca. 3 Minuten für eine Waffel.

Wenn die Cloer-Waffel fertig ist, ertönt wieder das laute, zwitschernde Geräusch. Auch wenn dieser Warnton sehr effektiv ist – weil nicht zu überhören -, nach der 20. Waffel wird es langsam etwas nervig. Beim KitchenAid betätigt man nach dem Einfüllen des Teiges einen kleinen Knopf und auf der integrierten Anzeige zählt die eingestellte Back-Zeit runter. So weiß der Waffelbäcker immer ganz genau, wann die Waffel fertig sein wird. Am Ende der Back-Zeit gibt es auch hier einen kurzen Warnton und die Display-Beleuchtung wird von blau zu rot.

Ausprobiert haben wir übrigens insgesamt fünf verschiedene Waffelrezepte: Quarkwaffeln, Rumwaffeln, Zitronenwaffeln, vegane Bananen-Waffeln und Bierwaffeln.

Teigvorbereitung
Teigvorbereitung
Befüllung des KitchenAid-Waffeleisens
Befüllung des KitchenAid-Waffeleisens
Das Display vom KitchenAid-Waffeleisen
Das Display vom KitchenAid-Waffeleisen
Mal vorsichtig schauen, ob es schon so weit ist
Mal vorsichtig schauen, ob es schon so weit ist
Ist noch ein bisschen zu hell...
Ist noch ein bisschen zu hell...
Jetzt aber: Die Waffel ist fertig!
Jetzt aber: Die Waffel ist fertig!

Geschmackssache: die bessere Waffel

Beide Waffeleisen überzeugen mit ihrer Antihaftbeschichtung. Es bleiben so gut wie keine Waffelreste kleben. Das, was kleben bleibt, lässt sich mit einem Küchentuch fix ablösen. Das Cloer hat hier den Vorteil, dass die Rillen des Waffelgitters nicht so tief sind und sich Schmutz damit leichter aus dem Waffeleisen entfernen lässt. Die tiefen Rillen des KitchenAid machen ein wenig Gefriemel nötig. Und was ist nun mit den Waffeln? Der Unterschied ist immens und auf den ersten Blick zu sehen. Die KitchenAid Waffeln sind groß, dick und fluffig, wie man es aus amerikanischen Filmen kennt. Das Cloer bäckt dünnere Waffeln, die schön knusprig werden. Außerdem lassen sich die Cloer-Waffeln in sechs kleine Waffeln zerteilen, die dann wie Mini-Herzen aussehen (süß!). Die KitchenAid-Waffeln hingegen sind nur in vier Teile teilbar.

Recht schnell entbrannte unter unseren Testessern eine Diskussion darüber, welche Waffelsorte zu bevorzugen ist: klein und knusprig oder dick und fluffig? Ganz ehrlich, jedem das Seine. Geschmeckt haben beide sehr gut. Nachdem wir dann ca. eine Stunde lang einen großen Haufen an Waffeln abgebacken hatten, war auch der letzte Teigrest verbraucht. Während es beim KitchenAid ausreichte, auf einen Knopf zu drücken, um das Waffeleisen auszuschalten, musste beim Cloer direkt der Stecker gezogen werden. Die Reinigung ist, wie schon angedeutet, bei beiden Geräten einfach, da die Antihaftbeschichtung gut funktioniert. Nur das Zusammenpacken gestaltete sich noch einmal etwas schwierig. Beim Cloer kann das Stromkabel einfach ein paar mal um das Gerät gewickelt werden, das Waffeleisen selbst nimmt nur sehr wenig Platz im Schrank ein. Das KitchenAid hingegen ist nicht nur richtig schwer (9,3 kg), sondern auch viel größer. Am besten, man sucht dafür einen festen Platz auf dem Küchentresen und lässt das Waffeleisen einfach dort stehen. Zumal das KitchenAid auch richtig schick aussieht.

Deutlicher Unterschied: links KitchenAid, rechts Cloer
Deutlicher Unterschied: links KitchenAid, rechts Cloer
Lecker! Mit Kirschen, Apfelmus und Vanilleeis
Lecker! Mit Kirschen, Apfelmus und Vanilleeis
Waffelgeruch wehte durch die Cyberport-Hallen - und alle eilten herbei
Waffelgeruch wehte durch die Cyberport-Hallen - und alle eilten herbei

An the Winner is...

Gute Frage! Beide Waffeleisen haben ihre Vor- und Nachteile: Das KitchenAid ist groß, schwer und recht teuer, macht aber die original amerikanischen, fluffig-dicken Waffeln. Hinzu kommen die genaue Anzeige der Backzeit und die Möglichkeit, das Waffeleisen um 180 Grad zu drehen. Dadurch verteilt sich der Teig viel besser im Eisen. Das Cloer hingegen sieht eher durchschnittlich aus, lässt sich dafür aber auch platzsparend wegräumen. Die Waffeln sind dünner, dafür knuspriger. Für knapp 50 Euro bekommt man ein sehr gut funktionierendes Produkt, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist top!

Fazit: Wer ein Profi-Gerät haben möchte, der sollte auf das KitchenAid sparen. Wer nur ab und zu Lust auf eine schnelle Runde Waffeln hat, für den wird auch das Cloer völlig ausreichen.

Tja, und welches Waffelrezept können wir euch nun empfehlen?

Das beste Waffelrezept - mit Abstand

Eines vornweg: Alle Waffeln sind gut gelungen und waren lecker! Wir können alle Rezepte zum Nachkochen empfehlen, mussten uns aber für zwei Gewinner entscheiden. Platz zwei war hart umkämpft, schlussendlich konnten sich aber die Rumwaffeln von Thomas durchsetzen. Sie waren nicht zu süß und der leichte Geschmack nach Rum passt einfach zu Waffeln richtig gut. Platz eins hingegen geht, mit großen Abstand, (Trommelwirbel) an die Quarkwaffeln von Maik. Sie sind sowohl im KitchenAid als auch im Cloer perfekt geworden: zartbraun, außen knusprig, innen schön weich, mit buttrig-quarkigem Geschmack. Himmlisch! Maik als Gewinner darf sich nun aussuchen, welches unserer Testgeräte vom „War of the Waffeleisen“ er gern haben möchte. Und Thomas, unser Platz zwei, bekommt dann das andere Gerät. Herzlichen Glückwunsch!

Hier die Gewinner-Rezepte:

Quarkwaffeln

200 g Zucker
200 g Butter
1 Pck. Vanillezucker
5 Ei(er)
500 g Quark
450 g Mehl
1 Pck. Backpulver
etwas Salz
150 ml Mineralwasser

Butter, Zucker und den Vanillezucker mit einem Handrührgerät schaumig schlagen, danach den Quark und die Eier mit einer Prise Salz dazugeben. Dann wird das Mehr und das Backpulver nach und nach dazu gegeben. Das Miniralwasser soll das Vermengen leichter machen und kann nach Bedarf ebenfalls nach und nach untergerührt werden.

Waffeleisen vorheizen, mit Butter oder Öl etwas einfetten und die Masse ausbacken lassen.

Rumwaffeln

200g Margarine
165g Zucker
4 Eier
1 Päckchen Vanillezucker
300g Mehl
halbes Päckchen Backpulver
125 ml Mineralwasser mit Kohlensäure
ein grosser Schuß dunkler Rum (z.B. Captain Morgan)

Eier mit Zucker und Margarine schaumig rühren, Mehl und den Rest dazu, fertig. Köstliche Waffeln! Prost, ach nein, guten Appetit ;) !

Die getesteten Waffeleisen und viele andere kleine Küchenhelfer gibt es übrigens in unserem Cyberport Webshop.

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