Immer Ärger mit der DHL-Packstation

von matthias-schleif

· 3 min Lesezeit

Sicherheitsvorkehrungen wie bei einer Bank
Bevor ich einen Account als Packstation-Kunde eingerichtet hatte, bekam ich meine Pakete und Päckchen von der DHL immer an die Haustür geliefert. Sollte man mich dort nicht angetroffen haben, brachte man die Sendung zur Hauptpost am anderen Ende der Innenstadt, was für mich als Nichtbesitzer eines Autos immer mit einigen Umständen verbunden ist. Es kam allerdings auch ein- oder zweimal vor, dass mir eine Sendung in der nächstgelegenen Packstation hinterlegt wurde, die ich mit der entsprechenden Benachrichtigung aus dem Blechcontainer befreien konnte. Auf diese Art wurde ich sozusagen „angefixt“, woraufhin ich mir tatsächlich einen Packstation-Account eingerichtet habe…oh, hätte ich es bloß gelassen!
Der erste „Abtörner“ war schon mal die Erkenntnis, dass man als Kunde diesen Ausweich-Service nicht mehr erhält. Steht auf der Adresse die Packstation-Nummer wird auch gnadenlos dahin geliefert. Gibt man dagegen seine normale Adresse für die Sendung an, so kann die Packstation nicht als Zwischenlager genutzt werden, sollte man nicht zu Hause sein. Das bedeutet, dass ich dann wieder den aufwändigen Weg zur Hauptpost antreten müsste. Gibt man seine Adresse UND die Packstation-Nummer an, so zählt wohl nur die Nummer und es wird behandelt, als habe man keine Adresse draufgeschrieben. Ich hatte eigentlich darauf gehofft, besseren Service zu bekommen, wenn ich Kunde bin; das Gegenteil ist aber der Fall.

Worüber ich mich jetzt aber echt geärgert habe sind die übertriebenen Sicherheitsvorkehrungen, zu denen neben einer „güldenen“ Kundenkarte auch ein gesondert per Einschreiben zugesandter PIN-Code gehört. Gut, so häufig krieg ich keine Pakete und dass die DHL sich so wichtig nimmt, kann man ja schon mal vergessen…genauso wie die PIN. Also kurz auf der Webseite in meinen Account-Daten nachgesehen, vielleicht steht sie da ja drin…aber dem ist natürlich nicht so. Ah ja, per Einschreiben haben sie mir das damals zugeschickt, steht dort…das heißt, ich muss jetzt einen Zettel suchen statt kurz bei den E-Mails zu schauen…au backe.

Da so ein „wichtiger“ Zettel wie jener mit der PIN von DHL sich sicherlich irgendwo in meinem großen Heuhaufen versteckt hat, zog ich in Erwägung, mir lieber kurzerhand per Mail einen neuen PIN-Code zusenden zu lassen…doch wieder hatte ich die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Sicher könne man mir eine neue PIN zusenden, stand dort auf der Website, das sei ja kein Problem. Ich müsse mich dazu nur wieder „einige wenige Tage“ gedulden, der PIN wird natürlich wieder per Einschreiben versendet. Bevor ich das aber mache, dachte ich so bei mir, versuche ich lieber erstmal noch ein paar PIN-Nummern…die erste Suche nach dem entsprechenden Schreiben brachte ja auch kein Ergebnis. Nach der dritten Falscheingabe am Packstation-Computer wurde mein Konto aber direkt für 24 Stunden gesperrt. Wieder zu Hause am Rechner fand ich dann zuerst eine E-Mail von Packstation.de, ich habe eine Sendung noch nicht aus der Packstation abgeholt und dass ich das mal nicht vergessen sollte weil ich die Sachen doch sicher auch bräuchte, ich Dummerchen…die Sperrung des Kontos wegen mehrmaliger Fehleingabe wurde mir dagegen nicht mitgeteilt.

Mit einem entsprechend dicken Hals und der inneren Vorgabe, den unschuldigen Mitarbeiter an der Hotline nicht allzu übel anzumachen, hab ich dann gerade mal dort angerufen. Natürlich ist die Zusendung einer neuen PIN per E-Mail zu unsicher; man habe sehr viel mit Hackerattacken zu kämpfen, teilte mir der Mitarbeiter noch mit. Ich hab ihm gesagt, dass ich das peinlich finde (für seine Chefs und das Management natürlich) und das er das notieren möge…mehr kann man wohl nicht machen. Ach ja, und die PIN dann per Einschreiben…ja, vielen Dank.

Fazit
Klar, eine PIN kann man sich auch merken oder aufschreiben, aber man könnte auch eine neugenerierte PIN per Mail versenden, das ist doch ein alltäglicher Vorgang. Zumindest wenn der Kunde sein explizites Einverständnis gibt sollte man diese Möglichkeit anbieten. Denn zusammen mit der Magnetstreifenkarte und der persönlichen Nummer sind eigentlich schon genügend Sicherheitsmerkmale vorhanden, die DHL von einer Verantwortung beim Verschwinden von Paketen zu entbinden. Besonders unangenehm ist mir aber aufgestoßen, dass der Service besser war, als ich noch kein angemeldeter Packstation-Kunde war. Ich überlege ernsthaft, mir diesen Status zurückzuerobern.

Kommentare

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Gepostete Kommentare

Frank 15.06.2010, 15:31 Uhr

Die Pin ist ja wohl kein Problem. Immerhin kann man die (im Gegensatz zur normalen Bankkarte) ändern. Heute hat mich es jedoch arg genervt, dass ein Paket wohl nicht reinpasste und ich es morgen in irgendeiner Filiale ab 11:00 Uhr abholen kann. Wenn's reingepasst hätte, hätte ich meine Lieferung schon in der Hand. Grrrr...

Steffen 15.06.2010, 15:36 Uhr

Hi, die Magnetstreifenkarte ist kein Sicherheitsmerkmal, da man sich bei der Packstation auch ohne sie anmelden kann, es reicht also die Identifikationsnummer (die man ja zumindest den Versendern bekannt macht) und die PIN aus, um Pakete abholen zu können. Somit macht es vielleicht schon Sinn, diese PIN besonders zu schützen (ich verwende die Karte nie, da ich keine Lust habe noch eine weitere Karte im meiner Börse mitschleppen zu müssen). Woher hast Du die Info, daß Pakete an die Hausadresse nicht mehr an die Packstation umgeleitet werden können, wenn man Packstation Nutzer ist? Ciao, Steffen

Matthias Schleif 15.06.2010, 15:42 Uhr

@Frank...klar, die PIN kann man ändern aber die zusendung dauert 3 tage... @Steffen....hm, vielleicht hast Du recht aber der PIN-Austausch dauert trotzdem zu lange... Die "Info" hab ich von der Post/DHL und bei uns scheint das auch tatsächlich so zu laufen.

Mike Rawsoft 15.06.2010, 17:33 Uhr

Der Bericht ist mir ein bisschen zu emotional. DHL kann nur wirklich nichts dafür, dass du einen "großen Heuhaufen" als Datenhalde verwendest. Wenn dir die Organisation fehlt, eine PIN zu merken oder so aufzubewahren, dass du sie wiederfindest, dann schreib sie dir doch auf die Karte. Ist nicht unsicherer als ganz auf die PIN zu verzichten. Aber dass alle an der Sicherheit Abstriche machen sollen weil einzelne zu bequem dafür sind, ist eine anmaßende Forderung. Ich schätze es in der heutigen Zeit, dass nicht jeder dem Trend folgt, Sicherheit immer kleiner zu schreiben. Manch einer wird der Packstation vielleicht wertvollere Gegenstände entnehmen als dem Geldautomaten - und dessen PIN möchtest du wohl auch nicht per eMail erhalten? Und was die Zustellung an Packstationen betrifft, wenn man eine Hausadresse angegeben hat und nicht zuhause ist, so kann ich das nicht bestätigen. Ich habe als Packstation-Kunde schon mehrfach Sendungen an der Packstation abgeholt, die an meine Postanschrift adressiert waren. Ich bezweifel auch, dass der Zusteller in diesem Moment überhaupt weiß, dass du bei der Packstation registriert bist und dann aus purer Boßheit (?) die Sendung dort nicht hinterlegt. Meine Meinung. Ich bin sehr zufrieden mit der Packstation und werde sie weiterhin meiner Hausanschrift vorziehen.

MysteriousDiary 15.06.2010, 18:35 Uhr

Ich kann den Unmut auch nicht so ganz nachvollziehen. Wenn man sich die Pin nicht merken kann gibt es doch ausreichend altmodische und neumodische (Keepass und Konsorten) Methoden sich diese irgendwo halbwegs sicher an einem Ort aufzubewahren. Mir persönlich ist es sehr recht dass die Post telefonisch keine Pin Nummern herausrückt. Wie bereits erwähnt wurde hat jeder x-beliebige Versandhändler oder Ebay Verkäufer wo ich bereits etwas bestellt habe meine Postnummer und in den meisten Fällen auch die dazu gehörige eMail Adresse. Auch wenn man insbesondere die Sicherheit seine eMail Addy sehr ernst nehmen sollte gibt es doch in der heutigen Zeit leider immer noch sehr viele Personen die zu einfache Paswörter verwenden oder deren Antwort auf ihre Sicherheitsfrage sich im nächsten Social Media Profil finden lässt. Wenn man bedenkt wie lukrativ für Betrüger die Daten eines Packstationkunden sein können und welch kriminelle Energie bereits in die Beschaffung solcher Daten gesteckt wird (in dubiosen Foren werden teils einige Hundert Euro für Packstationdaten gezahlt und Phishingmails mit gefälschten Packstationseiten sind derzeit auch wieder verhäuft im Umlauf) bin ich sehr froh darum das DHL die Sicherheit zumindest ansatzweise ernst nimmt.

fellowweb 15.06.2010, 20:10 Uhr

Matthias, wenn Du Dich vorher mit den typischen Packstation-Trickbetrügereien mithilfe von Google für 5 Minuten auseinandergesetzt hättest, wärst Du deutlich dankbarer dafür, wie sicherheitsbewusst DHL mit Deinen Daten umgeht. Vielleicht nimmst Du Dir die paar Minuten, um Dich in die Richtung schlau zu machen. Ich weiß, es liegt nicht auf der Hand. Ich hatte mich auch gewundert, warum Leute versuchen, mit Packstation-Scams diese Daten abzugreifen. Aber es kann ziemlich perfide werden, wenn man Opfer einer solchen Attacke ist. Vielleicht änderst Du dann Deine Meinung.

Matthias Schleif 16.06.2010, 10:01 Uhr

Wie? Nur 3 Mitarbeiter aus dem Bereich Öffentlichkeitsarbeit der DHL sind auf diesen Fall angesetzt? ;-) Scherz beiseite, ich würde mir niemals etwas wertvolles an eine Packstation schicken lassen; in dem Fall würd ich den Umweg zur Hauptpost antreten...das ist MEINE Sicherheitseinrichtung. Die DHL is einfach nicht wichtig genug, Platz für eine PIN in meinem Kopf zu beanspruchen.... Im Übrigen schrieb ich einen ganz wichtigen Nebensatz, an dem man auch sehen kann, dass ich niemandem meine Regeln aufdrängeln will, der lautete: "Zumindest wenn der Kunde sein explizites Einverständnis gibt". Oder eben seinen expliziten Wunsch äussert. Ach so, und: mag sein dass sich das mittlerweile etwas gebessert hat oder möglich ist, ich habe aber -weil ich es selbst nicht glauben konnte- mehrere Mitarbeiter über mehrere Monate dazu an der Hauptpost gefragt und alle bestätigten mir, dass wenn die Packstationkundennummer drauf steht die eigentliche Adresse gar nicht erst angefahren wird. Vielleicht leb ich einfach auch in einer Kack-Stadt in der jeder jeden verarscht...aber ich glaubs net.

fellowweb 16.06.2010, 10:03 Uhr

Was hast Du denn für einen Tonfall drauf? Komm mal runter.

Matthias Schleif 16.06.2010, 10:47 Uhr

Tonfall ist ne akustische Sache, Du meinst doch sicher meine Wortwahl, oder? Mag sein, dass diese etwas unangebracht ist, aber ich werd hier als zu blöde hingestellt, adresse und packstationskundennummer zusammen auf ein päckchen zu schreiben...da kann schonmal ösig werden. Ich hab aber niemanden persönlich angemacht...und auch schimpfworte gehören in die rubrik "freie meinungsäusserung", wie man zum Beispiel an der herrlichen TV-Sendung southpark sehen kann.... Ich werd jetzt aber wieder normal, versprochen ;-)

fellowweb 16.06.2010, 13:33 Uhr

Ich würde mir überlegen, ob Deine Aggresivität gegenüber mehreren Kommentatoren in einem Blog an der richtigen Stelle, das zumindest indirekt Cyberport vertritt und von dem man annehmen kann, dass die Leser primär Cyberport-Kunden oder zumindest -Interessenten sind. Ziemlich leicht könnte die Wahrnehmung entstehen, als bisheriger (und ggf. auch zukünftiger) Kunde vom Verkäufer "angekarrt" zu werden. Das kann kaum die Intention ähneln, mit der Cyberbloc gestartet wurde.

Steffen 16.06.2010, 13:48 Uhr

Hi, so ganz verstehe ich Dein Problem mit den Adressen nicht. Ich verwende die Packstation, weil ich eh weiß, daß ich (außer eventuell am Samstag) nicht zu hause sein werde, wenn DHL kommt, also gebe ich als Adresse meine Packstation Daten an und alles ist gut. Wenn die Hausadresse angegeben ist, dann wird der Paketbote versuchen das Paket dort abzuliefern, wenn das nicht klappt eventuell bei den Nachbarn, und wenn das auch nicht klappt geht das Paket entweder in eine nahgelegene Packstation oder zu einer Postfiliale. Ob Packstation oder Filiale wird vermutlich daran liegen, ob der Paketbote eh zur Packstation muß (Pakete die an eine Packstation adressiert sind, werden wohl zumindest teilweise von eigenen Zustellern dort angeliefert und nicht von dem, der Deine Hausadresse versorgt), ansonsten wird er es wohl lieber zur Filiale bringen. Ich kann mir aber nicht vorstellen, daß es bei dieser Entscheidung einen Einfluß hat, ob Du als Kunde bei der Packstation angemeldet bist oder nicht, woher sollte der DHL Zusteller das auch wissen? Mein Fazit jedenfalls lautet: Die Packstation ist super, ich wäre froh wenn ich alle Pakete dort hingeliefert bekommen könnte und es gibt auch andere Möglichkeiten, PINs parat zu haben als sie sich zu merken (gerade für technikaffine Leute wie uns) :) Ciao, Steffen

MysteriousDiary 16.06.2010, 13:57 Uhr

Der Tonfall von Matthias bewegt sich doch durchaus noch im Rahmen und ein wenig Ironie ist ja auch nicht verkehrt. @Matthias Das große Problem liegt weniger im persönlichen Empfang von wertvollen Dingen, sondern vielmehr im Missbrauch der Adresse zum Betrug von Onlineshops, Ebay Händlern, Versandhandel oder dem zusenden illegaler Waren. Da die Packstation ja glücklicherweise so flexibel ist das man sich seine Pakete Deutschlandweit an jede beliebige Station schicken lassen kann lädt dies natürlich auch zum Missbrauch ein wenn man die Daten eines Kunden besitzt. Nun weiß ich nicht wie es rechtlich ausschaut wenn die eigene Adresse für derartige Dinge missbraucht wird, aber in solch einem Fall wird es wohl viel Ärger und Aufwand bedeuten bis man gegenteiliges Nachweisen kann. Und was bringt es wenn man am Telefon sein Einverständnis abgibt? Woher sollen die im Call-Center wissen ob man der rechtmäßige Eigentümer des Packstation Kundenkontos ist? Viele private Daten wissen auch Shops bei denen man evtl mit den Daten bestellt hat, viel privatere evtl auch die Ex-Partnerin oder sonst wer aus dem ehemals privaten Umfeld. Ich empfinde es als sehr heikel wenn Firmen am Telefon irgendwelche Informationen preisgegeben die nicht für Dritte gedacht sind.

Matthias Schleif 16.06.2010, 16:55 Uhr

Danke für den zuspruch, MD...ich hab auch nichts "agressiv" gemeint, aber manchmal liest man beim lesen eben anders als beim schreiben. Am ende habt ihr alle recht, ich werd mich eh dran gewöhnen müssen...ich hätts mir einfach n bischen einfacher gewünscht

Mariechen 21.06.2010, 08:54 Uhr

Wie krass...wusste gar nicht, dass man nach Anmeldung keine Pakete mehr nachhause geliefert bekommt. Gut, dass ich das noch nicht gemacht hab. Aber sonst fand ich es bis jetzt eigentlich immer sehr angenehm meine Pakete abholen zu können. Vor allem weil man nicht auf die unflexiblen Öffnungszeiten der Post angewiesen ist....

Steffen 21.06.2010, 09:01 Uhr

@Mariechen Diese Aussage ist schlicht falsch. Wenn ich mir ein Paket an meine Hausadresse schicken lasse, dann wird der Paketbote weiterhin bei mir klingeln und das Paket abgeben (wenn ich denn zu Hause bin), egal ob ich Packstationkunde bin oder nicht.

tom 23.09.2010, 18:15 Uhr

Ich habe bisher ein paar positive aber meistens negative Erfahrungen mit der PACK gemacht, Das System verspricht ja viel aber hält wenig: Jede 3tte Lieferung kann nicht in die PACK eingestellt werden immer wieder andere Fadenscheinige Ausreden: Paket angeblich zu gross oder Fächer voll usw. Da heisst es dann wieder frei nehmen und sich eine Std in der Schlange am Schalter vergnügen….toll… Jetzt hat man auch noch eine der Stationen einfach abgerissen!!! Kommentar am Schalter: “Die wird in ein paar Wochen ersetzt, die Kunden wurden informert”—-lachhaft, habe keinerlei Info bekommen, und jetzt gibt es neuerdings auch keine Benachrichtigungen mehr per SMS der Mail……so kann ich nur noch mutmassen wo und wann das Paket ankommt VIELEN DANK PACK PACKSTATION PACKSTATION KATHASTROPHE

schnattilein 08.12.2010, 14:02 Uhr

Ich habe den Fall und bin auf Phishing herein gefallen. Als ich es merkte, habe ich Firefox sofort geschlossen. Der gab mir die Meldung, diese Seite wäre als Betrugsseite gemeldet und ob er Daten senden oder abbrechen soll. Ich habe natürlich abbrechen angeklickt. Seit dem 29.11.10 erhalte ich unbestellte Pakete. Anzeige bei Polizei gestellt. Trotz, dass ich schon 2-mal die Pin, von der DHL ändern lassen habe, werden immer noch Pakete aus den Packstationen geholt. Irgendwo muss doch bei DHL eine Lücke im System sein oder wie erklärt ihr euch das? Da man sich auch ohne Goldkarte bei den Packstationen anmelden kann, finde ich noch viel zu wenige Sicherheitsvorkehrungen. Die DHL reagiert auch recht lahm auf meine anrufe. So einen lahmen Haufen habe ich noch nie gesehen. Wie sieht es eigentlich Rechtlich aus? Ich rufe fast jeden Tag bei DHL an. Was passiert mir im schlimmsten Falle? Ich habe eigentlich alles getan um so etwas zu verhindern.

Jens 07.12.2011, 14:58 Uhr

Der Packstationsärger begann bei mir, als ich eine Sendung nicht erhalten habe. Nach satten 10 Tagen (!!!) und etlichen Anfragen beim Absender erfuhr ioch per Mail, die Sendung wäre in einer anderen Filiale (irgendwo 6km außerhalb vom Ort) hinterlegt worden. Der Hammer ist, die Postfiliale ist 10 Meter neben der Packstation. DHL ist stur und hat kein Interesse im Sinne der Kunden hier nachzubessern. Angeblich wäre das so, ich könne ja einen Anwalt einschalten. Würde ich die Sendung nicht abholen, ginge sie als "nicht abgeholt" zurück. Außerdem zeigte sich DHL wenig einsichtig - als ich nach etlichen Minuten Wartemusik einen angeblichen "Vorgesetzen" am Telefon hatte. DHL ist für mich - was diesen Service angetrifft - der letze Anbieter. Ich kann nur jeden Menschen in Hinweis auf meine Meinungsfreiheit vor der Nutzung der Packstation warnen - besonders auf Grund der sich häufenden Betrugsversuche.

gerety 11.03.2012, 13:48 Uhr

Das mit den code ist eine Krankheit, ich habs schon zum 3x zuschicken lassen und bekomm nur ein leeres Feld womit man kein Code Rauslesen kann. Der ganze code ist so verklebt das da kein code da ist. Wie habt ihr das denn hinn bekommen ?.

joedo 25.03.2012, 07:14 Uhr

Habe ein Paket mit einer ca. 100 Jahre alten Uhr verschickt. Das Paket hatte eine Größe von 80x40x40 cm. Es ist bis zum Paketzentrum Hamburg gekommen und dann war es weg. Die Uhr hatte einen Wert von ca. 250 €. Es ist jetzt 6 Wochen her und obwohl ich zur Suchunterstützung ein Foto der Uhr eingesandt habe, tut sich nichts. Es ist ja allgemein bekannt, daß die DHL keine Nachforschungen anstellt, so auch bei mir. Um aber eine Erstattung des Schadens einzuleiten, wollen die von mir immer eine Rechnung über die Uhr haben. - WER HAT NOCH NACH 100 JAHREN EINE RECHNUNG - Offensichtlich darf man bei der DHL nur Gegenstände verschicken, von denen noch Rechnungen existieren!! Wenn dann auch noch ein Anruf von deren Call-Center kommt, geht es nur um Rechnungen oder Ebay-Verkäufe. Man fragt sich, was das soll. Jetzt bleibt einem nur noch der Weg über die Gerichte übrig.

W.R. 19.07.2012, 05:21 Uhr

Bei meiner Sendung öffnete die Tür nicht. Nur ein einmaliges Klicken des Schlosses war zu hören. -Das ist nicht schön, kann aber vorkommen. So etwas wirft das ganze System aus der Bahn. Tag 1: Sonntag, keine Hotline erreichbar Tag 2: Antwort von der Hotline: Ein Techniker wird geschickt und Kümmert sich, ich bekomme Bescheid. Warten auf Bescheid Tag 4: Antwort von der Hotline: Kein Techniker zu bekommen, ich bekomme Bescheid. Warten auf Bescheid Tag 7: Antwort von der Hotline: Sie hätten gegen die Tür schlagen müssen. (Gegen welche, von ca. 30 Türen?) Weil ich das Versäumt habe, soll ich den Verkäufer bitten einen Nachforschungsantrag zu stellen. Tag 9: Verkäufer ist ein Ausländer, er glaubt man sendet ihm die Ware zurück. Danach will er sie mir erneut zukommen lassen. Tag 12: Nach Sachverhaltsaufklärung sagt der Ausländer: Nachforschung nicht nötig. Paket ist bei DHL. Fazit: Der Kunde beginnt bei Tag 1. Der Versender ist fein raus, DHL ist es egal. Warten auf den jüngsten Tag.

vince 22.03.2013, 23:01 Uhr

Ich bin kein Muttersprachler, also entschuldigt bitte die Sprachfehler. Leider habe ich in den letzten Tagen und heute insbesondere von DHL die schlechteste Dienstleistung meines Lebens erfahren. Vor fast 3 Wochen bestelle ich Waren bei Amazon und wähle die Option Zusendung an eine DHL-Packstation aus. Um die Waren abzuholen brauche ich aber zuerst eine DHL Personal Card. Auf die warte ich mehrere Tage, umsonst (ich wohne in München, in der Innenstadt). Die Waren von Amazon kommen an die Packstation an, die bleiben drinnen tagelang gelagert, ich erhalte ständig SMS von DHL mit TAN-Nummer für die Abholung (gleich gefolgt von der Warnung, dass ich für die Packstation gesperrt bin). Ich kann meine Waren aber eben ohne DHL Card nicht abholen. Nach einer Woche Wartezeit rufe ich die (Dis)Service-Hotline von DHL und bekomme nach 20 Minuten kostenpflichtigem Telefonat die Versicherung, dass das Personal-Packet mit dem Personal-Card drin auf dem Weg zu meiner Adresse ist. Nach einer weiteren Woche (d.h. diese Woche) bekomme ich endlich das Packet bzw. den Zustellungsschein. Denn das Personal-Packet kann man selbstverständlich erst nach Vorzeigen des Personalausweises bekommen (stand alles auf der Webseite bei meiner Registrierung für diesen (Dis)Service nicht. Entschuldigt, als nicht-Deutscher ist für mich das alles nicht unbedingt selbstverständlich). Ich gehe also zur DHL-Filiale, um das Packet mit der Personal-Card endlich mal – nach über 2 Wochen Wartezeit – abzuholen. Nur dass Problem ist, dass ich keinen (deutschen) Bundespersonalausweis habe, noch einen Reisepass von meinem EU-Land. Ich war so naiv anzunehmen, dass ich als europäischer Bürger ein Packet bei DHL mit Personalausweis von meinem EU-Lande abholen können würde. Das war eine falsche leider Annahme. Das war und ist bei DHL nicht möglich. Als ob sie ein kleiner nicht EU-Staat innerhalb der EU wären. Dazu musste ich mir heute vom DHL Beamten in der Filiale anhören, dass ich bitte (nochmals!) die Hotline anrufen und die Waren zurück an den Absender (also Amazon) schicken lassen soll. Also wieder Geld ausgeben, wieder Tage bzw. Wochen warten. Die Moral der Fabel: Nach 3 Wochen Warten auf die Personal-Card von DHL und einen halben verschwendeten Vormittag in der DHL-Filiale heute habe ich meine Amazon Waren noch nicht. Dazu viel Ärger und verschwendetes Geld für Hotline Anrufe. Die Waren sind für Amazon übrigens selbstverständlich schon bei mir angekommen, das Geld von meinem Konto wurde abgezogen. Ich habe von DHL den denkbar schlechtesten Dienst erfahren – nicht nur beim Versand, sondern auch telefonisch und in der Filiale: Arroganz, Indifferenz, langes Warten mit Kosten verbunden, nicht zu sprechen von den fehlenden Informationen auf der DHL-Webseite bei der Registrierung (dass man halt einen DEUTSCHEN Ausweis braucht). Ich habe mich heute am Ende auch diskriminiert gefühlt: als EU-Bürger konnte ich meine von mir bezahlte Leistung nicht bekommen. Ich weiß, manche werden sagen, was mir passiert ist normal. Aber die gesamte Dienstleistung von DHL bleibt einfach fürchterlich schlecht. Von wegen deutscher Effizienz (die ich sonst sehr bewundere). Grüße Vince

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