Ergonomie im Homeoffice: Welche TOP 5 Punkte bei der Bildschirmwahl wichtig sind

von Maria Klipphahn

· 6 min Lesezeit

Egal ob Selbstständige, Angestellte oder Führungskräfte: In letzter Zeit wechselten viele ihren Arbeitsort. Laut Informationen von Bitkom arbeiteten im Dezember 2020 etwa 50 Prozent der Deutschen zumindest zeitweise im Homeoffice.

Auch in Zukunft wird der Trend zur Arbeit von zuhause anhalten. Doch damit der Arbeitsplatz für eine tägliche Arbeitszeit von durchschnittlich acht Stunden eurer Gesundheit nicht schadet, sollte einiges bedacht werden. Wir erklären euch heute, was ihr bei der Wahl eures Arbeits-Bildschirms beachten solltet.

Mehr als ein gerader Rücken: Welche Rolle Helligkeit, Flimmerfreiheit & Co. spielen

Wer an einen ergonomischen Arbeitsplatz denkt, dem fallen sicher sofort einige Aspekte ein, die stimmen sollten. Dass die Sitzposition beispielsweise so gewählt werden muss, dass Beine und Arme etwa im rechten Winkel liegen, ist mittlerweile vielen bekannt. Auch die gerade Stellung des Rückens und gute Lichtverhältnisse haben die meisten auf dem Schirm.

Liegen die Fenster vor dem Arbeitsplatz, werden die Augen geblendet. Fällt das Licht von hinten ein, kommt es zu unangenehmen Reflexionen.
Liegen die Fenster vor dem Arbeitsplatz, werden die Augen geblendet. Fällt das Licht von hinten ein, kommt es zu unangenehmen Reflexionen.
Als ideale Position gilt der parallele Stand des Tisches zum Fenster. Dadurch fällt das Licht von der Seite auf den Arbeitsplatz.
Als ideale Position gilt der parallele Stand des Tisches zum Fenster. Dadurch fällt das Licht von der Seite auf den Arbeitsplatz.
Zwischen Oberschenkel und Unterseite der Tischkante sollten etwa zehn Zentimeter Raum sein.
Zwischen Oberschenkel und Unterseite der Tischkante sollten etwa zehn Zentimeter Raum sein.

Doch auch dem Bildschirm sollte Beachtung geschenkt werden – nicht nur Hinsichtlich des Arbeitsinhaltes. Worauf ihr beim Kauf und bei der Einrichtung eures Monitors genau achten müsst, lässt sich in diese fünf Punkte zusammenfassen:

1. Beschaffenheit der Oberfläche

Damit ihr nicht durch Reflexionen geblendet werdet, sollte die Displayoberfläche eures Bildschirms nicht spiegeln. Unterbewusst könnte das nämlich dazu führen, dass ihr den Lichtreflexen ausweicht und dadurch eine unnatürliche Position einnehmt. Im schlimmsten Fall führt das zu Verspannungen oder Haltungsschäden.

Zieht bei der Wahl eures Bildschirms also stets eine matte Oberfläche einer glänzenden (auch „glare Type“ genannt) vor. Das gilt natürlich auch für den Rahmen: Auch dieser kann durch seine glänzende oder metallische Beschaffenheit das Licht störend reflektieren.

 

Bei einer spiegelnden Oberfläche wird das einfallende Licht direkt zum Betrachter zurückgeworfen.
Bei einer spiegelnden Oberfläche wird das einfallende Licht direkt zum Betrachter zurückgeworfen.
Entspiegelte Displays brechen das Licht in viele Verschiedene Richtungen wodurch keine störenden Reflexionen auftreten.
Entspiegelte Displays brechen das Licht in viele Verschiedene Richtungen wodurch keine störenden Reflexionen auftreten.

2. Flimmern

Einige Menschen sind besonders anfällig für flimmernde und flackernde Bildschirme. Diese werden meist durch die Helligkeitssteuerung (Dimmung) der Hintergrundbeleuchtung verursacht. Kopfschmerzen oder Augenmüdigkeit sind typische Folgen.

In vielen Bildschirmen kommt für die Dimmung ein sogenanntes Pulsweitenmodulations-Verfahren (PWM) zum Einsatz, welches besonders bei hoher Helligkeit zu Flimmern führen kann. Deshalb setzen andere Hersteller lieber auf die sogenannte Gleichstrom-Dimmung.

Bei dieser wird die Helligkeit durch die Stromstärke geregelt, wodurch kein Flimmern zustande kommt. Ein Nachteil dieser Methode ist allerdings, dass die Farbwiedergabe bei niedriger Helligkeit nur sehr schlecht steuerbar ist.

Worauf sollte man also beim Kauf achten? Eine clevere Lösung ist die Kombination der beiden Technologien, eine Hybridtechnologie, welche beispielsweise der Monitorspezialist EIZO anwendet. Dabei werden die jeweiligen Vorteile genutzt und die Nachteile umgangen: Während die PMW-Methode bei niedriger Helligkeit anspringt, nutzen die Bildschirme bei hoher Helligkeit die Gleichstrom-Dimmung.

Bei geringer Helligkeit verwendet EIZO das PWM-Verfahren.
Bei geringer Helligkeit verwendet EIZO das PWM-Verfahren.
Bei hoher Helligkeit nutzen die Monitore die flimmerfreie Gleichstrom-Dimmung.
Bei hoher Helligkeit nutzen die Monitore die flimmerfreie Gleichstrom-Dimmung.

3. Flexibilität

Damit der Bildschirm sich an eure Haltung anpassen kann – und nicht etwa andersherum – sollte das Display höhenverstellbar sein: sowohl nach oben, als auch nach unten. Zusätzlich kann eine Kipp-Funktion für eine bessere Lesbarkeit und Sitzposition führen.

Auch eine Drehung des Monitors um 90 Grad, eine sogenannte Pivot-Funktion, ist manchmal sinnvoll, um Lesbarkeit und Darstellung bestimmter Inhalte zu verbessern.

4. Größe

Wann eine Bildschirmgröße als angenehm empfunden wird, ist natürlich recht subjektiv. Im Allgemeinen hat sich eine Displaydiagonale von 22 bis 24 Zoll für Büroanwendungen durchgesetzt. In anderen, beispielsweise kreativen Bereichen können auch gerne Bilddiagonalen von 27 bis 31 Zoll zum Einsatz kommen.

5. Auflösung

Auflösung und Bildschirmgröße gehen Hand in Hand. Je größer der jeweilige Bildschirm ist, desto höher sollte natürlich auch die Pixelzahl sein.

Besonders beliebt im Büro-Umfeld sind sogenannte WUXGA-Panels. Diese bieten ein Seitenverhältnis von 16:10 und sind somit etwas höher als gewöhnliche Bildschirme mit 16:9-Format. Das ist besonders praktisch bei Office- oder Internet-Anwendungen, da hier ein größerer Teil des Dokuments oder der Webseite zu sehen ist.

Besonders hohe Auflösungen, beispielsweise 2560 mal 1440 oder 4096 mal 2160 (4K), eignen sich zudem für kreative Bereiche. Hier sind selbst feine Details scharf erkennbar.

Besonders für Design, Fotografie oder Videoproduktion sind große Bildschirme mit einer hohen Auflösung geeignet.
Besonders für Design, Fotografie oder Videoproduktion sind große Bildschirme mit einer hohen Auflösung geeignet.

Geheimtipp FlexScan: Was die Bildschirme von EIZO richtig machen

Der Bildschirmspezialist EIZO hat es sich zur Aufgabe gemacht, Monitore zu entwickeln, die sich flexibel dem Arbeitsplatz anpassen. Deshalb sind die FlexScan-Modelle des Herstellers ein echter Geheimtipp, denn sie besitzen ganz besondere Ergonomie-Features.

Um Rücken- oder Nackenschmerzen zu vermeiden, kann beispielsweise jeder Bildschirm individuell in der Höhe, Neigung und Drehung eingestellt werden. Dank des flexiblen Standfußes ist das sogar stufenlos möglich. Je nach Modell kann der Bildschirm sogar bis auf die Bodenplatte gesenkt werden.

Die stufenlose Höheneinstellung des Displays ist bei manchen Modellen bis auf die Bodenplatte möglich.
Die stufenlose Höheneinstellung des Displays ist bei manchen Modellen bis auf die Bodenplatte möglich.
Außerdem lässt sich der Bildschirm wie gewünscht drehen...
Außerdem lässt sich der Bildschirm wie gewünscht drehen...
... und neigen.
... und neigen.

Für die Augengesundheit sind gleich mehrere Features mit an Bord: Während gegen störendes Flimmern die bereits erwähnte Hybridtechnologie eingesetzt wird, sorgt die Auto EcoView-Funktion außerdem dafür, dass sich die Bildschirmhelligkeit ganz automatisch an die aktuellen Lichtverhältnisse anpasst.

Das hilft nicht nur präventiv gegen Augenmüdigkeit, sondern ist auch bis zu 50 Prozent energieeffizienter. Wird die Funktion einmal nicht benötigt, lässt sich die Automatik auch deaktivieren.

Tagsüber ist die Helligkeit des Bildschirms höher eingestellt.
Tagsüber ist die Helligkeit des Bildschirms höher eingestellt.
Abends wird die Helligkeit automatisch gedimmt.
Abends wird die Helligkeit automatisch gedimmt.

Durch das sogenannte Circadian Dimming wird nicht die Leuchtkraft des Bildschirms reguliert, sondern die Farbtemperatur. Dieses Feature soll dabei helfen, den Tagesrhythmus sinnvoll zu unterstützen. Der Clou daran: Für den Nutzer ist die Anpassung nicht wahrnehmbar.

Weil unsere Rezeptoren besonders empfindlich auf blaues Licht reagieren, spielt dieses dabei eine zentrale Rolle. Wenn wir tagsüber produktiv und wach sein wollen, wird der Anteil des blauen Lichts erhöht. Abends hingegen wird das blaue Licht verringert, um unseren Körper auf das Schlafengehen vorzubereiten.

Der Anteil des blauen Lichts variiert im Laufe des Tages.
Der Anteil des blauen Lichts variiert im Laufe des Tages.

Ein Monitor für eure Arbeitssituation

Das hört sich gut an? Wer gerade auf der Suche nach dem perfekten Monitor ist, der sollte sich die FlexScan-Modelle von EIZO auf jeden Fall einmal genauer ansehen. In unserem Onlineshop findet ihr einen Überblick über die verschiedenen Varianten und deren Preise.

Neben der gesundheitlichen Vorteile, bietet der Hersteller auf alle seine Bildschirme übrigens fünf Jahre Garantie. Solle euer Bildschirm im Homeoffice einmal ausfallen, seid ihr also abgesichert.

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