Bon Noite from Madeira!
Die Urlauber melden sich von der Insel.
Alle Ängste waren unbegründet, kein Flugzeug stürzte in den Atlantik, kein Wirbelsturm und auch keine Personenkontrolle am Flughafen verhinderte, dass wir glücklich und munter am gestrigen Dienstagabend in Madeira ankamen. Wir das sind zunächst mein geschätzter Kumpel aus „alten“ Tagen, der Herr Tobias Uebel aus dem schönen Löbau und der reisende Chefredakteur Sven „Kaule“ Kaulfuß. In den folgenden Zeilen möchte ich euch gerne einen ersten Eindruck vom Urlaubsdomziel verschaffen und einigen nette Nebenbemerkungen anbringen.
Anreise – Mit dem „Testsieger“ auf die Insel
Aller Anfang ist schwer, dies gilt nicht nur für diverse Blog-Artikel, sondern auch für den Start in einen „unbeschwerten“ Urlaub. Dieses Wörtchen hat zumindest keinerlei Bedeutung für mein Reisegepäck, gefühlte 50 Kg wollten zum Flieger hinbewegt und auf den Weg gebracht werden. Zum Vorteil für uns, wartete der erste von zwei Urlaubsbombern bereits am Dresdner Flughafen auf uns. Jeder kennt das Prozedere, Einchecken und Losfliegen. Soweit die Theorie, in der Praxis verbrachten wir dann doch noch zusätzliche 10 Minuten zwischen Gate und Flieger im Aluminiumkorridor von Air Berlin. Erste Zweifel kamen auf, haben wir unsere erbärmlichen Seelen der richtigen Fluggesellschaft anvertraut? Sollte hier bereits das Ende unseres „jungen“ Lebens ein frühes Ende finden? Doch Gott bzw. die Redaktion von Stiftung Warentest sandte uns ein Zeichen. An der Tür zur Boeing 737 prangte in großen Lettern „Testsieger“. Was für ein Glück, wir befanden uns also doch nicht auf dem „Highway to Hell“. Die restliche Reise war indes relativ ereignislos. Doch schon hier konnten wir anhand der demographischen Zusammensetzung der Fluggäste erkennen, die Vergreisung der Bundesrepublik nimmt im D-Zug-Tempo erschreckend zu!

Der Korridor des „Grauens“
Alles im grünen Bereich!
Ankunft im Parkhotel und erste Begegnung mit den Eingeborenen
Nach einem mehrsündigen Flug am AirPort eingetroffen fanden wir in Manuela, unserer zuständigen Reisebegleitung bzw. eher Ansprechpartnerin, eine nette Dame mit den Infos für den notwendigen Shuttleservice. Doch vorerst wurden wir, und weitere Reisewillige, an der Seite geparkt. Unser Chauffeur (der Name ist mir leider entfallen, nennen wir ihn der Einfachheit halber mal Pepe) wurde beauftragt uns ins Hotel zu kutschieren. Ein einfacher Plan, wie man meinen könnte. Doch Pepe verschwand und ward nie wieder gesehen. Was war geschehen? Gab es Unstimmigkeiten bei der Entlohnung für seine ehrenwerten Dienste? Wir werden es wohl nie erfahren. Wie dem auch sei, als uns Manuela nach einer halben Stunde wie zuvor fand, sprich wir bestellt und nicht abgeholt, schien sie ein wenig aus dem Konzept zu geraten. Doch alles halb so schlimm, schnell ward Pepe Nr. 2 gefunden und konnte uns ins Hotel „Avenue Park“ geleiten.
Unser Zimmer bzw. Ferienwohnung kann durchweg überzeugen. Schlafraum, Wohnraum, Küche und Bad. Sogar ein Balkon ist noch mit drin. Hier lässt es sich die nächsten zwei Wochen aushalten.

Herr Uebel ist sichtlich erfreut!
Auf zwei Besonderheiten möchte ich noch eingehen. Im Badezimmer befindet sich zusätzlich noch ein Bidet. Eine Einrichtung die man im deutschen Raum eher selten vorfindet. Wer weiß wie viele „Unfälle“ es hier schon mit Unwissenden vor Ort gab ;-)

Optionen über Optionen…
Des Weiteren ist über der Badewanne noch eine Notfallleine angebracht. Wahrscheinlich haben die Leute hier zu oft Hitchcock´s „Psycho“ gesehen. Ein anderer Erklärungsversuch könnte darin liegen, erneut die demographische Zusammensetzung der Hotelgäste zu Rate zu ziehen.

Roter Alarm auf dem Raumschiff „Madeira“?
Manuela lädt ein und wir treffen weitere Vorkehrungen
Heute Vormittag waren wir und der Rest des „Altenheims“ mit Manuela verabredet. Man erfuhr die notwendigen Touriinfos. Erfreulich war hierbei, unsere Reise-Manu wollte uns nichts aufschwatzen wie man es sonst kennt. Sehr fein, ihre Telefonnummer konnten wir allerdings trotzdem bekommen, wenn wir gewollt hätten. Im Anschluss schauten wir uns Funchal, die Haupstadt der Insel näher an. Die folgenden Bilder vermitteln hierbei einen kleinen Einblick. Wir werden uns die nächsten Tage dann mehr und mehr in das Landesinnere vorkämpfen. Dranbleiben lohnt sich natürlich wie immer.

Fische in der großen Markthalle von Funchal
Hochwertige Architektur
Romantischer Hausbau ;-)
Herr Uebel fand seine Traumfrau (Sissi von Österreich), leider kommt er über 100 Jahre zu spät!
Auf der Suche nach W-LAN
Wenn ihr diese Zeilen lesen könnt, hat alles funktioniert, wenn nicht könnt ihr sie nicht lesen. Klingt nach einem einleuchtenden Paradoxum, oder? Mit anderen Worten, es existieren auf Madeira mehrere Hot-Spots einer Firma bzw. Einrichtung namens „WiFi-Madeira“. Diese befinden sich z.B. in Cafes. Der große Vorteil, diese kosten nichts. Das lob ich mir :-).

Auf dem Balkon zunächst kein Netz!
Kostenloses W-LAN auf Madeira
Adeus Kaule, bis später….








