Australien: Die letzten Tage
Abschied von „Down Under“ – So schnell geht die Reise vorbei!
Gestern waren wir noch in Cairns und heute sitzen wir in der Stadt, in der alles begonnen hat. Nachdem wir Cairns und Umgebung gesehen, unser Auto verkauft und den Segeltrip zum Great Barriere Reef gemacht hatten, sind wir nach Melbourne zu unserer Lieblingsstadt in Australien zurück geflogen. Am Sonntag* heißt es dann ab nach Singapur für vier Nächte und hoffentlich ist dann soweit der Flugverkehr nach Europa geregelt. Sollte der Vulkan ein zweites Mal ausbrechen, können Lisa und ich wohl länger die Zeit in Singapur genießen…ha,ha. (*Anmerkung der Redaktion: Der Artikel wurde übers Wochenende von Cassandra eingestellt.)
Bevor ich euch die Ohren voll jammere, dass ich noch länger in Australien bleiben will und die Zeit viel zu kurz war, berichte ich euch erst einmal, wie wir die letzten Tage in Cairns verbracht haben.
Wie schon geschrieben, haben wir endlich nach fast vier Wochen unser Auto verkauft. Ich denke, dafür verdienen wir einen kräftigen Applaus! Nachdem das große Angebot die Nachfrage um einiges übertroffen hat, konnten wir nach der letzten Preissenkung ein paar Anrufe gewinnen. Zum Schluss haben wir aber unser vierrädriges Gefährt an einen Freund verkauft, den wir hier in Australien kennen gelernt und durch Zufall zweimal wieder getroffen haben. Ich war total überrascht, als er sagte, dass er unser Auto kaufen will. Er meinte nämlich die ganze Zeit, dass er kein Fahrzeug brauchen würde, doch anscheinend haben wir ihn nach der langen Bearbeitung seit Airlie Beach überzeugen können. Natürlich hatte ich ein „fettes“ Grinsen im Gesicht, als er sagte, er will das Auto. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu grinsen und am liebsten wäre ich durch das Zimmer gehüpft. Natürlich mussten wir noch mit ein paar Problemen kämpfen, bevor der Deal mit Mark unter Dach und Fach stand. Das Auto musste repariert werden, nachdem in der letzten Woche das Gluckern angefangen hat. Ich will nicht davon anfangen, wie viele Schwierigkeiten wir mit der Reparatur hatten. Nachdem wir endlich die Registrierung geändert und das Geld bekommen hatten, haben wir traurig unsere letzte Fahrt mit dem Auto unternommen.
Nachdem wir endlich wieder genug Geld in den Taschen hatten, musste wir es natürlich auch sofort ausgegeben. Deshalb haben wir unseren heiß ersehnten Segeltrip zum Great Barriere Reef gemacht. Das war aber nicht alles, denn wir haben das Geld auch in eine „Scuba Diving License“ investiert. Bevor wir ins tiefe Meerwasser eintauchen durften, mussten wir erst ein „medial certifikate“ vorweisen, dass wir Nachts gemacht haben. Zusätzlich hatten wir einen ganzen Tag Pooltraining mit Theoriestunden. Einen Tag später ging es dann ab auf das Segelboot – zwei Tage/eine Nacht. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie grausam die Fahrt war. Durch das Schwanken wurden einige Seekrank. Lisa und ich haben versucht zu schlafen und zu relaxen, um uns vom Schwanken abzulenken. Einmal musste ich aber unter Deck, um meine Jacke zu holen. Ich bin kreidebleich wieder hochgekommen. Andere standen an der Reling und haben sich übergeben. Das einzig positive durch das Übergeben war, dass Fische angelockt wurden. So konnten wir zumindest die Tiere im Meer beobachten. Wir hatten vier Tauchgänge und natürlich gibt es auch viele Bilder, da wir eine Unterwasserkamera ausgeliehen hatten. Neben den Übungen für den Tauchschein, hat uns Masa, unser Tauchlehrer, durch das Reef geführt. Wir haben eine Schildkröte gesehen und ganz viele „Nemos“. Beim letzten Tauchgang am ersten Tag sind wir aufgetaucht und haben den Sonnenuntergang gesehen. Das war echt „cool“. Leider war das Wetter während unserem Segeltrip sehr stürmisch und regnerisch, aber es war eine tolle Erfahrung und wir haben unsere „License“ bestanden.
So, jetzt wird es Zeit zum Jammern: „Ich will noch länger in Australien bleiben. Sechs Monate waren viel zu kurz!“ Rückblickend hatten wir eine echt tolle Zeit in Down Under, die ich auf jeden Fall vermissen werde.
Vorerst sage ich Tschüss, der nächste Bericht kommt dann aus Singapur.

































