Auferstanden aus Ruinen und der Rechnungszahlung zugewandt!

von sven-kaulfuss

· 1 min Lesezeit

Kunden und ihre Probleme…
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Seit einiger Zeit finden sich in unserem internen Blog von Cyberport (Intranet) kleine Geschichten bzw. Mails (ohne Namen etc.) aus unserem Kundencenter. Diese sollen unseren Mitarbeitern einen kleinen Stimmungsüberblick unserer Kunden verschaffen. Natürlich findet sich hier und da auch ein Kuriosum darunter…
So auch diesmal zum Thema Rechnungszahlung. Um bei Cyberport auf Rechnung zu kaufen, müssen einige Kriterien erfüllt sein, zunächst gilt dies nur für Firmen bzw. Institutionen. Leider können wir aufgrund unseres Margenvolumens keine generelle Rechnungszahlung anbieten, Stichpunkt: Liquiditätssicherung. So kommt es vor, dass wir diesbezüglich dem einen oder anderen Kunden absagen müssen. In einem solchen Fall erhielten wir folgende Antwort (Auszug):

Wir bitten den Auftrag zu stornieren. Vorkasse- bzw. Nachnahmegeschäfte müssen wir aus organisatorischen Gründen grundsätzlich ablehen. Zusätzlich stellen wir fest, daß aufgrund Ihrers Bonitätsindexes in Verbindung mit dem Sitz Ihres Unternehmens in der früheren DDR, Ihr Unternehmen die bonitätsmäßigen Voraussetzungen zur Aufnahme in unsere Kreditorenliste nicht erfüllt.

Willkommen in der Bezirksstadt Dresden, kulturelle Hauptstadt der Deutschen Demokratischen Republik! Tja, wir sind halt Ossis und demzufolge alle zahlungsunfähige Hartz-IV-Empfänger. Aber Moment, eigentlich will der Kunde ja bei uns kaufen, nicht wir bei ihm. Alles Harrspalterei, die Ostzone noch mit Westgeld unterstützen, wo kommen wir denn da hin? Zuletzt hat sich darin Franz Josef Strauß in den 80ern versucht und was war das Ergebnis? Einige Jahre später durfte die Bundesrepublik die gesamte Altlast als Sicherheitszahlung übernehmen. Der Franz hat das ja alles nicht mehr mitbekommen, geschickt eingefädelt möchte man meinen.

17 Jahre später hat sich indes nicht viel geändert, die Ostzone hat zwar neue Straßen und renovierte Altbauten erhalten, aber dort einkaufen? Nachher nehmen die noch unser Geld und verschwinden über den Ural oder noch schlimmer, man setzt gleich zum großen Sprung nach Nordkorea oder Kuba an. Es ist ja bekannt, dass diese Ossis nur darauf warten ihre roten Fahnen wieder aus den Schränken zu holen um die zweite kommunistische Weltrevolution zu starten. Nein nicht mit uns, wir kaufen weiterhin westdeutsch!

Disclaimer: Wie man erkennen konnte, handelt es sich hierbei eindeutig um Ironie. Ich bitte dies zu berücksichtigen, natürlich ist es nicht unser Anliegen unsere Kunden zu diffamieren. In diesem Sinne: Freundschaft!

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