A Journey to Berlin – oder – Cyberport im geografischen Wandel

von silvio-escher

· 2 min Lesezeit

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Am vergangenen Wochenende war es endlich soweit, die über die letzten Jahre in unserer Hauptstadt angehäufte Technik erlebte ihren ersten größeren Tapetenwechsel.

Zunächst ein wenig Geschichte.

Vor knapp 5 Jahren zwang uns das steigende Besucheraufkommen in die Ferne – in Dresden war an vernünftiges Housing nicht zu denken, von generellen breitbandigen Datenverbindungen ganz zu schweigen.
Die wenigen Pioniere die hier begannen ihre Claims abzustecken wollten den Ausbau des technisch noch wilden Ostens vom ersten Tage an mit Kundengeldern finanzieren – zumindest entstand dieser Eindruck bei der Prüfung der lokalen Angebote.
Letztendlich landeten wir, nach einem mehrwöchtigen Besichtigungs und Verhandlungsmarathon in unserer schönen Haupstadt.
Tolle neue Welt, modernes Rechenzentrum das selbst höchsten Ansprüchen genügt, „dicke“ Internetanbindung, nettes Freizeitangebot – um nach getaner Arbeit ( meist recht früh am einer Nacht folgenden nächsten Morgen ) abzuspannen – kurzum alles Vorrausetzungen erfüllt um uns und unsere Kunden zufrieden zustellen. Dort wohnte sie dann, die Technik von Cyberport – und tageweise auch der eine oder andere Mitarbeiter — wenn die Technik mal Bauchschmerzen meldete und umsorgt werden wollte.

Und jetzt zurück in die Zukunft

Die Jahre sind ins Land gegangen – wir sind gewachsen – unsere Technik mit uns – und damit auch die Anforderungen untereinander. Der technische Jens, unter uns einfach Pumuckl genannt, flucht seit Monaten über die schlechte Performance der Anbindung an unsere Technik – unserem Webteam wollte niemand in die Augen schauen wenn sie mal wieder minutenlang auf die Übertragung einer neuen Seite gewartet haben – und ich selbst bin häufig nach Hause geflüchtet – Bürogebäude in Glasfasergebieten laden eben nicht wirklich zum surfen ein (von arbeiten ganz zu schweigen).

Wie das nach jahrelangen Beziehungen ab und an der Fall ist wurde auch bei uns ein Teil dieser technischen Lebensgemeinschaft müde und träge und nötigte den verdrossenen anderen Teil darüber nachzudenken fremdzugehen.
Will sagen das ich unserem Housingpartner über all die Jahre erstklassige Verfügbarkeit,Performance und technischen Support bescheinigen kann, die kaufmännische Kompetenz/Erreichbarkeit aber mit jedem Ansprechpartnerwechsel dort litt und zuletzt vollständig zum erliegen gekommen ist.

Es standen also auf der Agenda:

– die Interessen einen neuen, in allen Belangen agilen und verlässlichen Housingpartner zu finden
– dicke Leitungen zum Bürokomplex damit die Technik wieder auf den Menschen warten kann und nicht umgekehrt
– und nicht zuletzt auch die Reaktionszeiträume bei technischen Störungen zu verkürzen, Berlin mag nicht weit weg von Dresden sein aber im Fehlerfall sind 2 Stunden eben auch wieder 120 Minuten in denen unsere Besucher sprichwörtlich „in die Röhre guggn“ – wohlgemerkt reine Fahrzeit – da hat noch niemand über die Verfügbarkeit eines Firmenwagens gesprochen oder Ersatzhardware „unter den Arm geklemmt“

Der Plan

Wenn sich Dresden so hervorragend zum Wohnen eignet, warum sollte sich unsere Technik hier nicht auch wohl fühlen? Immerhin hatten die Internetverbindungen Zeit zu wachsen, die Bagger Zeit Kabel zu legen – sprich die örtlichen Gegebenheiten sollten doch nun wirklich langsam passen.
Und in der Tat, eine – wenn auch nicht einfache – Recherche ergab das es mittlerweile sehr wohl möglich ist – vernünftig – Technik in Dresden in Colocations zu stellen.
Gesagt getan, Verträge gemacht – den Pumuckl und auch die übrigen Mitarbeiter darüberhinaus mit einer geplanten 50 MBit Verbindung ins Internet befriedet und den Umzug geplant.

Doch halt .. der Umzug selber kommt erst in unserer nächsten Geschichte – in den nächsten Stunden hier im Blog.

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