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Sichere Passwörter - so schwer ist das gar nicht



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„12345678“, „password“ oder „loveyou“ – wirklich kreativ sind Internet-Nutzer mit der Wahl ihrer Kennwörter nicht, wie die Liste der 25 beliebtesten Passwörter 2018 zeigt. Da wundert es wenig, dass immer wieder Mail-Konten oder Social-Media-Profile gehackt werden. Denn so lange nicht der Server selbst angegriffen wird, liegt die Konten-Sicherheit großteils in eurer eigenen Hand beziehungsweise in eurem Passwort. Doch was macht ein gutes Kennwort eigentlich aus?

Kreativität & Passwort-Manager

Nicht kurz und einfach...
nicht kurz und komplex...
nicht lang und einfach...
erst Länge und Komplexität machen ein gutes Passwort aus.
Starke Kennwörter einfach erstellen
Nicht kurz und einfach...

Zunächst sollte ein starkes Passwort aus mindestens 8 Zeichen bestehen und Sonderzeichen, Zahlen sowie Groß- und Kleinbuchstaben enthalten. Hierbei solltet ihr auf vollständige Wörter wie Namen, Titel oder Software-Bezeichnungen verzichten – diese Codes lassen sich mit entsprechenden Programmen leicht knacken. Am besten steht euer Passwort oder Teile davon nicht im Wörterbuch.

Doch werden wir ein wenig konkreter: Damit ihr die Kennwörter nicht vergesst, verzichtet auf willkürliche Zeichenkombinationen und nutzt Dinge, die sich gut merken lassen. So bietet sich beispielsweise ein Code aus dem Name eurer Großmutter und ihrem Geburtsdatum an. So wird aus „Großmutter 18.2.1939“ das Passwort !GroMu*18239. Wenn euch das zu privat ist, könnt ihr auch eine Buchstabenkombination eures Lieblingsfilms verwenden: Aus „Star Wars: Episode 6“ wird somit *StWrs!E=6. Lasst eurer Kreativität freien Lauf, aber macht es Hackern dabei möglichst schwer.

Wahlweise könnt ihr euer nun erstelltes Passwort für die jeweiligen Webseiten anpassen, um nicht überall die gleiche Kennung zu verwenden. Hängt dazu einfach ein Kürzel der Plattform an das Passwort. Aus unserem Beispiel !GroMu*18239 wird somit !GroMu*18239=cyp für ein Passwort bei Cyberport. Bei Facebook könntet ihr ein FaB anhängen und so weiter.

Falls ihr euch eure nun kryptischen Passwörter nicht merken wollt, stehen euch Passwort-Manager wie iPassword oder KeePass zur Verfügung, die eure Codes verwalten. Dort werden alle Tools auf eurem Rechner gespeichert und mit einem Master-Passwort geschützt. Das heißt, ihr müsst euch nur noch ein Passwort merken und habt dann Zugriff auf alle anderen. Zudem warnen bewahren euch diese Tools vor schwachen Kennwörtern und erstellen auf Wunsch sichere Alternativen.

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