Die fünf besten Tipps für Pokémon Go
Nachdem nun gestern Pokémon Go endlich auch in unseren Breiten offiziell veröffentlicht wurde, ist Eines jetzt schon klar: Das Spiel entwickelt sich zum absoluten Hit. Die Städte sind voll von Smartphone-bestückten Pokémon-Trainern in Ausbildung. Damit ihr nicht den Anschluss an die Konkurrenz verliert, findet ihr hier fünf wertvolle Tipps, die euch noch besser in Pokémon Go machen.
Tipp Eins – Energiesparmodus aktivieren & Powerbank mitnehmen
Wie sein geistiger Vorgänger „Ingress“, zieht auch Pokémon Go kräftig am Smartphone-Akku. Ist der Ladestand des mobilen Begleiters in Richtung Feierabend meist sowieso nicht mehr der Beste, kann die abendliche Fangrunde dann schnell unerfreulich werden. Das könnt ihr dagegen unternehmen: Zum Einen gibt’s in Pokémon Go einen Energiesparmodus. Dieser findet sich in den Einstellungen etwas missverständlich unter „Batteriesparer“. Aktiviert ihn und schon hält der Akku länger. Allerdings hilft das bei langen Ausflügen auch nicht wirklich – da bedarf’s dann schon einer Powerbank. Entsprechende Kapazität vorausgesetzt, bringt euch diese dann sicher bis zur heimischen Steckdose.
Tipp Zwei – AR ausschalten
Pokémon Go setzt auf erweiterte Realität – Augmented Reality oder kurz „AR“. Diese Technik ist dafür verantwortlich, dass die Pokémon auf dem Smartphone-Bildschirm sichtbar mitten in der realen Welt auftauchen. Dennoch seid ihr in der Regel besser ohne AR dran, denn die Pokémon lassen sich dann leichter fangen. Schiebt dazu einfach im Fangbildschirm den AR-Schalter nach links – prompt versetzt es das Pokémon auf eine virtuelle grüne Wiese. Das Absuchen der Umgebung um das Pokémon überhaupt erstmal zu finden, spart ihr euch so obendrein. Und das Beste daran: Der Akku wird weniger belastet und hält länger durch.
Tipp Drei – „In der Nähe“ richtig deuten
Ein sehr nützliches, aber leider nicht ganz einfach zu verstehendes Feature in Pokémon Go ist die Ansicht „In der Nähe“. Darin verbergen sich nämlich jede Menge Informationen. Und so funktioniert’s: In der Weltansicht findet sich unten rechts ein rechteckiger Kasten, der bis zu drei Pokémon anzeigt, die sich in der Nähe befinden. Per Tap auf diesen Kasten öffnet sich dann eine größere Ansicht und zeigt alle sich in der Nähe befindlichen Pokémon an. Bekannte Pokémon werden in Farbe, unbekannte nur umrissartig abgebildet. Unter jedem Pokémon wird mit ein bis drei Pfotenabdrücken angezeigt, wie weit das Pokémon entfernt ist. Während drei Abdrücke für ein weiter entferntes Pokémon stehen (etwa 2-3 Querstraßen), ist es bei einem Abdruck schon recht nah und nur ein paar Häuser weiter. Ist kein Pfotenabdruck zu sehen, sollte das Pokémon auf der Karte auftauchen.
Und nun der Clou: Das am nächsten zu findende Pokémon befindet sich oben links in der Liste, unten rechts das am weitesten entfernte. Lauft nun mit eurem Smartphone zunächst in eine willkürliche Richtung. Rutscht das Pokémon eurer Wahl in der Liste nach unten, ist es die falsche Richtung. Rutscht es hoch, begebt ihr euch in die richtige Richtung. Probiert so mehrere Richtungen aus, bis ihr die richtige gefunden habt. Dann solltet ihr dem Pokémon näher kommen, bis ihr es schließlich fangen könnt.
Achtung: Manchmal erscheint um die Entfernungsangabe ein grüner Rahmen. Entgegen einiger Meinungen signalisiert dieser nicht, dass ihr in die richtige Richtung lauft. Der Rahmen zeigt nur, dass sich die Liste aktualisiert hat.
Tipp Vier – Besondere Würfe & Curveball
Eine weitere Möglichkeit, Bonus-Erfahrungspunkte zu sammeln, sind außergewöhnliche Pokéball-Würfe. Sicherlich ist euch mittlerweile schon in Fleisch und Blut übergegangen, den Ball gezielt auf ein Pokémon zu werfen, um es schnellstmöglich zu fangen. Doch die schnellste ist nicht immer die beste Möglichkeit! Haltet dazu den Pokéball zunächst mit eurem Finger fest. Daraufhin seht ihr einen immer kleiner werdenden Kreis um das Pokémon, den ihr zum Fangen treffen müsst. Trefft ihr, wenn der Kreis besonders klein ist, gibt’s Bonus-Erfahrung, außerdem ist die Chance größer, dass Pokémon zu fangen. Eine zweite Möglichkeit ist der sogenannte „Curveball“. Der Pokéball lässt sich nämlich beim Wurf anscheiden! Auch hier haltet ihr ihn zunächst fest und dreht ihn dann mit einer kreisförmigen Bewegung an, bis sich ein goldener Glanz zeigt und sichtbar wird, dass sich der Ball dreht. Trefft ihr nun mit diesem Curveball, gibt es 10 Erfahrungspunkte obendrauf.
Tipp Fünf – Arenakämpfe, Ausweichen & Spezialattacke
Mein fünfter und letzter Tipp hilft euch in Arenakämpfen weiter – diese sind ab Level 5 verfügbar. Was euch das spärliche Tutorial von Pokémon Go für den Arenakampf nämlich nicht verrät ist, dass jedes Pokémon über eine starke und eine schwache Attacke verfügt, die es im Kampf einsetzen kann. Für die schwache Attacke müsste ihr einfach nur auf das Gegner-Pokémon tappen. Die starke Attacke muss zunächst aufgeladen werden und ist verfügbar, sobald in der Anzeige oben links mindestens ein blauer Kasten vollständig gefüllt ist. Haltet ihr nun beim nächsten Angriff gedrückt anstatt zu tappen, wird die Spezialattacke des Pokémon ausgelöst. Das so entstandene Schadensplus kann durchaus kampfentscheidend sein.
Setzt das Gegner-Pokémon eine Spezialattacke ein, könnt ihr dieser ausweichen. Dazu müsst ihr nur im richtigen Augenblick nach rechts oder links wischen. War das Ausweichmanöver erfolgreich, erscheint eine entsprechende Meldung und das Pokémon nimmt keinen Schaden.
Das war’s auch schon mit meinen Tipps zum Smartphone-Spiel Pokémon Go. Ihr kommt mit einer Funktion nicht klar oder habt einen Geheimtipp für mich? Dann hinterlasst einfach einen Kommentar.
















