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Von Nachrichten bis Heimkino: Fernseher für jeden Zweck

Die Leinwand ist rot. Comic-Book-Seiten blättern durch. Die Kamera zoomt raus. Eine vertraute Melodie ertönt. Die Vorfreude ist groß, denn der Blockbuster, auf den man schon seit drei Monaten wartet, geht gleich los. Doch dann die Enttäuschung: Das Bild ist zu dunkel, die 3D-Brille nervt, bei Actionszenen erkennt man kaum etwas und der Ton ist dumpf. Ein Telefon klingelt und in der hinteren Reihe spoilert jemand die nächste Szene. Willkommen im Kino.

Dabei könnte das Filmerlebnis so viel schöner sein. Zuhause. Zudem läuft viel Sehenswertes exklusiv auf Netflix und Co. Und natürlich lohnt sich ein Fernseher auch für große Samstagabend-Shows, Sport-Events und die Nachrichten.

Günstig und allgegenwärtig: LED-Fernseher

Beim LED-Fernseher erzeugen LEDs einen hell leuchtenden weißen Hintergrund. Darüber befindet sich ein LCD-Panel, das je nach Bedarf einzelne Subpixel abdunkelt. Ein hundertprozentiges Blockieren des Lichts ist allerdings nicht möglich – die Hintergrundbeleuchtung schimmert in dunklen Räumen bei schwarzen Bildelementen leicht bläulich durch. Viele Hersteller produzieren LCD-Panels, wodurch einfache LED-Fernseher sehr günstig sind. Auch der Stromverbrauch ist niedrig.

  • Edge-Lit: Die LEDs sitzen am Rand des Fernsehers. Das ermöglicht besonders flache Geräte. Da die Beleuchtung allerdings nur am Rand sitzt, kann die Ausleuchtung etwas ungleichmäßig sein. Lichthöfe und dunkle Bereiche bilden sich, wobei hochwertige Geräte das gut im Griff haben.
  • Full-Array: Besonders im oberen Preissegment ist die Full-Array-Hintergrundbeleuchtungen beliebt. Hierbei werden LEDs gleichmäßig über den ganzen Bildschirm verteilt.
  • Local-Dimming: Um in einzelnen Bereichen echtes Schwarz zu erreichen, setzen manche LED-Fernseher auf Local-Dimming. Die LEDs, die für dunkle Bereiche des Fernsehbilds verantwortlich sind, werden hierbei abgedunkelt oder gar abgeschaltet. Sinn ergibt Local-Dimming hauptsächlich bei Full-Array-Anordnung, denn in Zonen, bei denen es sowohl helle als auch dunkle Bildelemente gibt, sehen Sie die Hintergrundbeleuchtung durchleuchten. Je mehr Segmente vorhanden sind, desto weniger fällt dieser Effekt auf. High-End-Modelle wie die Q9FN-Reihe von Samsung sind mit Hunderten von Zonen ausgestattet und können so mit OLED-TVs konkurrieren.

LED-Fernseher 2.0: QLED-Fernseher

Der Marketing-Begriff QLED wird hauptsächlich von Samsung verwendet, doch die zugrunde liegende Quantum-Dot-Technologie wird auch von anderen Herstellern wie Sony eingesetzt. QLED-Fernseher sind verfeinerte LED-TVs, die auf blaue LEDs zu Hintergrundbeleuchtung setzen. Das Licht geht dann durch einen Quantum-Dot-Filter, der Teile des blau in reines rot oder grün umwandelt. Das verbessert die Farbgenauigkeit.

Selbstleuchtend: OLED-Fernseher

Wie bei Plasma-Fernsehern besteht bei der OLED-Technologie jeder Bildpunkt aus selbstleuchtenden Pixeln. Bei OLED-Panels bestehen diese aus organischem Material, das zum Leuchten angeregt wird. Das hat einen entscheidenden Vorteil: Jeder Bildpunkt kann unabhängig von seinen Nachbarn gesteuert und ausgeschaltet werden. Ein hell leuchtender Stern ist so von absoluter Finsternis umgeben. Die von LG bei Fernsehern eingesetzte Variante von OLED hört auf den Namen WOLED: Alle Pixel leuchten reinweiß. Die Pixel sind dabei in vier getrennt ansteuerbare Subpixel unterteilt, über denen Farbfilter angeordnet sind: rot, grün, blau und transparent. Der Alterungsprozess läuft so viel gleichmäßiger ab, denn farbige OLEDs altern unterschiedlich schnell, wodurch der Fernseher sonst einen Farbstich erhalten würde. LG ist der einzige Hersteller von großen OLED-Displays und beliefert Sony, Panasonic, LOEWE, Philips, Grundig, Toshiba, Metz mit Panels. Die Fernseher sind dabei mitnichten identisch – Ansteuerungselektronik, Software und Bildverbesserungsalgorithmen sind in der Hand der Hersteller und können große Unterschiede ausmachen.

Für den Filmconnaisseur: OLED versus QLED

König Plasma ist leider verstorben. Um 4K-Plasmas herzustellen, hätte man die Pixel deutlich verkleinern müssen. In Folge dessen wäre der ohnehin hohe Stromverbrauch angestiegen, was in einigen Märkten wie Europa den Verkaufsstop bedeutet hätte. Glücklicherweise buhlen mit OLED und QLED gleich zwei würdige Nachfolger um den Thron. OLED-TVs erhalten Sie in den Größen 55, 65 und 77 Zoll, während die Bandbreite bei QLED-Fernsehern noch größer ist. Von 48 bis 88 Zoll finden Sie für jedes Wohnzimmer den passenden Bildschirm. Welche Technologie dabei die Richtige ist, hängt von Ihren Präferenzen und Ihrem Wohnzimmer ab.

  • OLED: Sind Sie Nachtmensch oder ist Ihr Wohnzimmer eher dunkel, brillieren OLED-Fernseher. Besonders in dunklen Räumen kommt das perfekte Schwarz zur Geltung, Farben leuchten umso mehr. OLED-Fernseher sind extrem dünn – LGs W-Serie ist so flach und flexibel, dass sie mit Magneten an der Wand befestigt wird und kaum dicker als ein Poster ist. Kürzere Reaktionszeiten bei Bewegung sowie der größere Blickwinkel ohne Farbverfärbung sind weitere Highlights der neuen Technologie. Für welchen Hersteller Sie sich entscheiden hängt von Ihren Präferenzen ab. Während zum Beispiel Panasonic auf ein traditionelles Menü setzt, bietet LG eine Wii ähnliche Fernbedienung. Und auch beim Bild ergeben sich in Tests Unterschiede: LG möchte in der Regel mit knalligen Farben auffallen, während Panasonic auf möglichst akkurate Farben setzt. Sony sucht den Kompromiss und hat zudem die Wiedergabe von Bewegung perfektioniert.
  • QLED: Schauen Sie bevorzugt bei Tag, im lichtdurchfluteten Wohnzimmer, führt kein Weg am QLED-Fernseher vorbei. Die hohe maximale Helligkeit dieser Geräte sorgt selbst in solchen Situationen für ein klar erkennbares Bild, während das Umgebungslicht jegliche Schwächen beim Schwarz kaschiert. Und auch, wenn Sie das maximal Mögliche der HDR-Technologie erleben möchten, lohnt sich ein QLED-Fernseher, denn High-End-Modelle sind nochmals deutlich heller als OLED-TVs. Samsungs Q9FN-Reihe vereint übrigens das Beste aus beiden Welten: Gutes Schwarz, tolle Farben und brillantes Weiß. Lediglich bei Aufnahmen, bei denen helle Punkte von Schwarz umgeben sind stoßen diese Fernseher an ihre Grenzen. Auch für Gamer und Nachrichtenjunkies lohnt sich der Griff zu einem LED oder QLED-Modell: Da bei OLED-Fernsehern jeder Pixel einzeln altert und dann dunkler wird, können helle Logos oder das Spielinterface einbrennen, wenn sie über sehr lange Zeit hinweg angezeigt werden.

Für Schlafzimmer & Co.: Günstige LED-Fernseher

Fernseher mit einer Größe von 32 oder 40 Zoll sind ideale Zweitgeräte für das Kinder- oder Schlafzimmer, während ein Einsteiger-Fernseher mit 50 Zoll jedes Wohnheimzimmer aufwertet. Auch wenn Sie für Ihr Heimkino auf einen Beamer setzen, bietet sich ein günstiger LED-Fernseher an. So schonen Sie die teure Lampe beim Betrachten des TV-Programms.

HDR: So sieht die Realität aus

Stellen Sie sich Tokyo in der Nacht vor. Es regnet. Eine Verfolgungsjagd. Sie erkennen schwarz gekleidete Ninjas, die versuchen sich zu verstecken. Im Hintergrund grell leuchtende Neonröhren. Ein Auto kommt auf Sie zu, Ihre Pupillen schließen sich, da die Scheinwerfer so hell sind. Und doch erkennen Sie Details im Scheinwerfer. Dank HDR kann Ihr Fernseher viel mehr Abstufungen zwischen hell und dunkel darstellen. Zudem sind gute HDR-Fernseher deutlich heller als normale Geräte. Hinzu kommt ein erweiterter Farbraum, der, wenn gewünscht, noch sattere Farben darstellen kann, ohne einfach alles zu saturieren. Wie hell ein HDR-Fernseher maximal ist, steht in der Regel in der Produktbeschreibung oder den technischen Daten. Die Angabe findet in nits statt, einem Maß der Leuchtdichte. Wieviel Licht pro Fläche wird abgestrahlt? Premium-Smartphones erreichen bis zu 700 Candela pro Quadratmeter, das sind 700 nits. Maximal unterstützen gängige HDR-Implementationen 10.000 nits. Die hellsten Fernseher wie Samsungs Q9FN-Reihe erreichen maximal 2.000 nits, während bei den LGs OLED-Modell E8 bei ungefähr 800 nits liegt, vorausgesetzt der helle Bereich ist ausreichend klein. Einsteiger-Fernseher mit HDR-Support können deutlich darunter liegen. Ein nennenswerter Vorteil durch HDR ergibt sich so nicht. Da kein Fernseher in der Lage ist, den kompletten Farbumfang und Helligkeitsbereich darzustellen, nutzt der Fernseher im Video eingebundenen Metadaten um das Bild an seine Fähigkeiten anzupassen. Hierfür existieren mehrere Formate:

  • HDR10: Jeder HDR-fähige Fernseher unterstützt HDR10. Hierbei werden statische HDR-Metadaten am Anfang des Films einmalig festgelegt, als Grundlage wird der hellste Punkt im ganzen Film genommen. Der Dynamikumfang im Rest des Videos ist eingeschränkt.
  • Dolby Vision: Dolby Vision setzt auf dynamische Metadaten, sodass Szene für Szene das Bild an den Fernseher angepasst wird. So sehen sowohl helle als auch dunkle Szenen möglichst gut aus. Die Nutzung von Dolby Vision ist mit Lizenzgebühren verbunden. Im Gegenzug hilft Dolby dabei, das Optimum aus der Technologie herauszuholen.
  • HDR10+: Als Alternative zu Dolby Vision hat Samsung HDR10+ entwickelt. Die Nutzung ist für andere Hersteller kostenlos. Nicht jeder macht von dem Angebot Gebrauch.
  • HLG: Der von den Sendern BBC (England) und NHK (Japan) entwickelte Standard HLG hat vor allem einen Vorteil: Er ist abwärtskompatibel. Auch normale Fernseher sind in der Lage einen solchen Stream anzuzeigen. So hat er gute Chancen sich im Fernsehbereich durchzusetzen.

Es ist empfehlenswert nachzusehen, welche Formate vom bevorzugten Streaming-Dienst oder Filmstudio unterstützt wird. Netflix bietet zum Beispiel Dolby Vision an, während Amazon Prime auf HDR10+ setzt. Immerhin können Hersteller in vielen Fällen Formate per Firmware-Update nachrüsten.

4K: Gestochen scharf

Mit 3840 x 2160 Pixeln hat UHD in der Breite beinahe 4000 Pixel. 4K. Das sind genau viermal so viele Pixel wie bei Full HD. Damit empfehlen sich UHD-Fernseher mit 4K-Auflösung besonders bei großen Fernsehern und kleinen Abständen zum Bildschirm. HDR-Fernseher unterstützen in der Regel auch UHD.

Smart-TV: Streaming und mehr

Bis auf absolute Einsteigermodelle sind Smart-TVs allgegenwärtig. Mit einem Smart-TV haben Sie Zugriff auf Dienste wie Netflix oder Amazon Prime und betrachten Fotos und Videos von Ihrem Fotoapparat oder Smartphone. Doch nicht alle Smart-TVs sind gleich: Während es für Systeme wie Android TV oder Samsungs Smart-TV zahlreiche Apps gibt, um auch obskure Online-Dienste oder gar Ihr NAS zu unterstützen, kann es bei exotischeren Betriebssystemen Lücken geben. Im Notfall nutzen Sie für Internet-TV einen Streaming-Stick wie Chromecast oder Fire TV, doch das bedeutet eine weitere Fernbedienung auf dem Couchtisch.

Ob 22, 60 oder 82 Zoll: Bei Cyberport finden Sie für jeden Raum den passenden Fernseher. So holen Sie sich Ihr privates Kino in die eigenen vier Wände und genießen Blockbuster und Serien-Hits in bester Qualität.

Sonys OLED-Fernseher AF9 glänzt durch besonders minimalistische Optik, denn das Display ist zugleich Lautsprecher. Und im Standfuß sind zwei Subwoofer.

Im Cyberport-Ratgeber finden Sie alle wichtigen Infos & Tipps zur richtigen Größe, relevanten Technologien und perfekten Ausstattung Ihres neuen Fernsehers.

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