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Videoprojektor

Ein Videoprojektor (auch: Beamer) ist ein digitales Peripheriegerät zur großflächigen Anzeige von Bild- und Videoinformationen. Beamer lassen sich grundsätzlich hinsichtlich des verwendeten Projektionsverfahren unterscheiden:
  • Das Eidophor-System war das erste System, das lichtstarke Bilder in hoher Auflösung liefern konnte.
  • Röhrenprojektoren waren die ersten stark verbreiteten Videoprojektoren.
  • LCD-Projektoren funktionieren im Prinzip wie Diaprojektoren, besitzen jedoch anstelle eines Dias kleine und transparente Flüssigkristallelemente.
  • DLP-Projektoren projizieren das Bild mittels kleiner Spiegel.
  • Bei LED-Projektoren kommen LEDs als Lichtquelle zum Einsatz.
  • LCoS-Projektoren verwenden Flüssigkristallpanele und Spiegel zur Projektion.
  • Laser-Projektoren setzen auf einen Bildaufbau mit Hilfe eines modulierten und schnell abgelenkten Laserstrahls.
  • SXRD-Projektoren werden als mögliche Nachfolger der LCD- bzw. DLP-Technologie von der Firma Sony entwickelt.

Videoprojektoren für diverse Einsatzzweck

Je nach Einsatzzweck sind manche der oben genannten Projektionstechniken geeigneter als andere. So ist es für das Anzeigen von Filmen sinnvoll, Projektoren mit Bildformat 16:9 einzusetzen. Auch ist ein hoher Kontrastumfang relevant: Ist er genügend groß, so sind schwarze Stellen im Film tiefschwarz und nicht dunkelgrau (Schwarzwert) und die Farben wirken deutlich natürlicher. Präsentationen verwenden dagegen üblicherweise das 4:3-Format. Ein wesentliches Kriterium für die Nutzbarkeit von Videoprojektoren bei größerem Projektionsabstand oder großer Projektionsfläche ist die Helligkeit, die in ANSI-Lumen angegeben wird. Eine Erhöhung der Helligkeit bedeutet im Allgemeinen auch mehr Abwärme der Projektionslampe. Dadurch werden größere (oftmals auch lautere) Lüfter benötigt. Viele moderne Beamer verfügen über einen Eco-Modus, bei dem durch reduzierte Helligkeit die Lüfter langsamer drehen und dadurch weniger Lärm verursacht wird.

Anschlussmöglichkeiten von Videoprojektoren

Videoprojektoren bringen oftmals eine Vielzahl von Anschlussmöglichkeiten mit sich. Als analoge Anschlüsse dienen u.a. YPbPr-Komponenten-Video-Eingänge (drei Cinchstecker), SCART, S-Video, Composite Video oder VGA. Analoge Eingangssignale werden vom Videoprojektor intern in digitale Bildsignale umgewandelt, wodurch es zu Qualitätsverlusten kommt. Daher empfiehlt sich der Anschluss über digitale Eingänge wie bspw. HDMI oder DVI. Einige Beamer besitzen einen Trigger-Anschluss, der es erlaubt, eine Leinwand zu entrollen/aufzurollen.
Zuletzt aktualisiert am 11.01.2013 von
Dieser Lexikonartikel basiert auf dem Artikel Videoprojektor der freien Enzyklopädie Wikipedia.
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