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VGA (Video Graphics Array)

VGA (Video Graphics Array) ist ein 1987 von der Firma IBM eingeführter Computergrafik-Standard, der als Nachfolger von EGA konzipiert wurde und eine bestimmte Kombination von Bildschirmauflösung, Farbtiefe und Bildwiederholfrequenz definiert. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird häufig die VGA-Auflösung von 640 × 480 Pixeln kurz als VGA bezeichnet. Damit eine Grafikkarte VGA-kompatibel ist, müssen drei Eigenschaften erfüllt sein: Ihr integrierter Speicher muss mind. 256 KB groß sein, die Register der Karte müssen lesbar sein und die Grafikkarte muss Text in den Größen 8×8 bis 8×16 Pixel pro Zeichen darstellen können. Zu beachten ist die Trennung zwischen VGA als Grafikkartenstandard und dem gleichzeitig von IBM eingeführten VGA-Grafikkarten-Anschluss. VGA-kompatible Grafikkarten müssen keinen VGA-Anschluss haben und, vice versa, ist eine Grafikkarte, die einen VGA-Anschluss besitzt, nicht zwingend VGA-kompatibel.

Die Geschichte des VGA-Standards

Die Grafikkarten für IBM-kompatible Computer zwischen 1981 und ca. 1990 waren dank der Monopolstellung von IBM praktisch durchgängig VGA-kompatibel. IBM setzte u.a. durch, dass die 1987 eingeführte VGA-Spezifizierung direkt von den BIOS-Herstellern implementiert wurde. Da damalige Betriebssysteme, wie beispielsweise MS DOS, kein eigenes Grafiksystem besaßen, musste jede Software ihre eigenen Grafikkartentreiber mitbringen. Da VGA direkt im BIOS implementiert war, nutzten viele Softwarefirmen diese Treiber für ihre Anwendungen.

Der VGA-Standards in den 1990er Jahren

Nachdem IBM Anfang der 1990er seine Monopolstellung verlor und immer mehr Firmen versuchten, Grafikstandards auf dem Markt zu etablieren, weigerten sich die BIOS-Hersteller die vielen unterschiedlichen Treiber zu implementieren. Daraus resultierte, dass der VGA-Treiber oftmals alleinig verfügbar war, solange noch kein externer Grafiktreiber installiert wurde. Als letztes Betriebssystem setzte Windows 2000 von Microsoft den VGA-Treiber als Standardtreiber ein. Erst in späteren Windows-Versionen wurde VGA durch den Standard-VESA-Treiber ersetzt; dieser ermöglicht Auflösungen von bis zu 1.280 × 960 Punkten in mindestens 256 Farben. Bei anderen Betriebssystemen, beispielsweise Linux und BSD, erfolge diese Umstellung deutlich früher (ab 1995).

VGA-Auflösung

Als VGA Auflösung wird im allgemeinen Sprachgebrauch eine Bildschirmauflösung von 640×480 Pixeln bezeichnet, die sich häufig bei Displays von Smartphones und Digitalkameras findet. Im Speziellen beschreibt VGA einen Computergrafik-Standard, also eine Kombination aus Bildschirmauflösung, Farbtiefe und Bildwiederholfrequenz, der Anfang der 1990er Jahre den damaligen EGA-Standard von IBM ablöste.

VGA-Treiber bei Grafikkarten

Obwohl VGA als Video-Auflösung bei heutigen Computer-Monitoren kaum noch eine Rolle spielt (s.o.), verwenden viele Betriebssysteme diese Einstellung während der Installation oder falls kein zur Grafikkarte passender Treiber installiert werden konnte. Durch die steigende Verbreitung von Smartphones und anderen mobilen Internet-Geräten (MID - Mobile Internet Devices) erlebt die Mitte der 1990er vom XGA-Standard abgelöste VGA-Auflösung eine Renaissance. Meist werden für diese Geräte jedoch höhere Farbtiefen (bis 32 Bit) genutzt, die ursprünglich nicht zur Verfügung standen.
Zuletzt aktualisiert am 11.04.2013 von
Dieser Lexikonartikel basiert auf dem Artikel Video Graphics Array der freien Enzyklopädie Wikipedia.
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