09-12-2016
  • Mein Konto & Login

Cyberport ist Partner von CHIP Online
  • Unsere Hotlines

    • Beratung & Bestellung
      Telefon: +49 351 3395-60
      Mo-Fr 8-20 Uhr, Sa 10-20 Uhr

      Hotline Geschäftskunden
      Telefon: +49 351 3395-7000
      Mo-Fr 9-18 Uhr

      Ihre Meinung zählt
      Unser B2B-Service soll noch besser werden. Zur Umfrage

      Kundenservice & Support
      Telefon: +49 351 3395-678
      Mo-Fr 9-18 Uhr

  • Cyberport Stores

Spatial Light Modulators

SLM (Spatial Light Modulator) bezeichnet einen Mikrochip zur Projektion von Bildsignalen. Der am weitesten verbreitete SLM ist das Digital Micromirror Device (DMD) das in Beamern mit Digital Light Processing (DLP) zum Einsatz kommt. Auf dem Mikrochip sind matrixförmig, einzeln bewegliche Spiegel angeordnet, die gesteuert von einem digitalen Quellsignal wahlweise das ankommende Licht auf einen Absorber oder in die Projektionsoptik des Beamers lenken.

DMD-Chips & Spiegel in Beamern

DMD-Chips existieren in verschiedenen Größen, die sich nach der Auflösung des zu projizieren Bildes richten. Entscheidend für die Größe eines Chips sind demnach die Anzahl der Spiegel. DMD-Chips mit einer XGA-Bildauflösung von 1.024 × 768 Punkten enthalten beispielsweise 786.432 winzigen Spiegel, wobei jeder dieser Spiegel eine Kantenlänge von 16 µm (ca. ein Fünftel der Breite eines menschlichen Haares) besitzt. Mittlerweile sind DMD-Chips mit Auflösungen bis zu 2.048 × 1.080 Pixeln erhältlich.

DLP-Projektoren im Vergleich mit anderen Projektionsarten

Die DLP-Technologie wird vorwiegend bei DLP-Projektoren und Rückprojektionsbildschirmen verwendet. Des Weiteren werden sie für 2D-Scanner-Spiegel (bspw. bei Kassenautomaten) eingesetzt.
    Vorteile
    Dank des direkteren Lichtweges im Vergleich zur LCD-Technik und der fehlenden Polarisierung des Lichts werden höhere Ausgangslichtleistungen erreicht als bei einem LCD-Projektor. Beim Vergleich des Bildes eines DLP-Projektors mit dem eines LCD-Projektors, fällt einem die weichere Rasterung des Bildes auf, was sich positiv auf den Eindruck auswirkt. Dank des großen Neigungswinkels der Mikrospiegel werden hohe Kontrastwerte erzielt. Zudem schaltet die DLP-Technik im Bereich von Mikrosekunden, so dass Nachzieheffekte vermieden werden.
      Nachteile
      Ältere DMD-Chip-Projektoren zeigen an kontrastreichen Übergängen einen Regenbogeneffekt, vor allem wenn sich die Bilder rasch ändern oder die Augen rasch über das Bild schweifen. Dabei werden die Grundfarben des Farbrades an den Konturen des Objekts sichtbar, was auf viele Betrachter sehr störend wirkt. Die Hersteller versuchen diesen Effekt dadurch zu reduzieren, dass Farbräder mit mehr als drei Segmenten beziehungsweise mit höherer Drehzahl verwendet werden. Geräte, die anstelle von Farbrad und Lampe drei Sätze verschiedenfarbiger LEDs verwenden, sollten aufgrund der bei LEDs höheren Schaltgeschwindigkeit zum Farbwechseln keinen Regenbogeneffekt mehr zeigen.
        Lebensdauer
        Im Gegensatz zu der LCD-Technik sind die DLP-Projektoren weniger bis gar nicht von verblassenden und einbrennenden Farben betroffen. Das Farbrad, das sich ständig während der Projektion dreht, hat eine Standzeit von ca. 20.000 Stunden, hingegen ist das LCD-Panel in LCD-Projektoren schon nach 4.000–6.000 Stunden verblasst und nicht mehr für den Einsatz geeignet. Durch die geringeren Anforderungen an die Lichtstärke sind auch die Leuchtmittel der DLP-Projektoren haltbarer: Sie erreichen eine Lebensdauer von bis zu 6.000 Stunden.
Zuletzt aktualisiert am 10.04.2013 von
Dieser Lexikonartikel basiert auf dem Artikel Mikrospiegelaktor der freien Enzyklopädie Wikipedia.
© Cyberport GmbH 1999 – 2016
Alle Preise inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten | Information zur Verfügbarkeitsanzeige
.