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Passiv-Matrix-Display

Als Passiv-Matrix-Display wird eine Technologie für Flachbildschirme bezeichnet, bei der – im Gegensatz zu ihrem Pendant, dem Aktiv-Matrix-Display – alle Bildpunkte eines Monitors passiv, d. h. ohne eigene Spannungsquelle, ansteuert werden.

Unterschiedliche Ansteuerungsmöglichkeiten bei LCD-Monitoren

Es existieren unterschiedliche Möglichkeiten, die einzelnen Bildpunkte eines Flüssigkristalbildchirms anzusteuern, d.h. durch Anlegen einer elektrischen Spannung zwischen hell und dunkel, bzw. verschiedenen Graustufen umzuschalten. Die einzelne Ansteuerung eines jeden Pixels würde bereits bei einer XGA-Auflösung (1.024x768 Pixel) zu 786.432 benötigten Leitungen führen. Um diesen technischen Aufwand zu minimieren, steuern Passiv-Matrix-Displays die Bildpunkte auf eine andere Weise an: Da jeder Bildpunkt auf der Kreuzung einer Spalte und einer Zeile des Bildschirms liegt, lässt sich durch das Anlegen einer Spannung an ein Zeilen-Spalten-Paar genau in der Kreuzung ein elektrisches Feld erzeugen. Dadurch werden beispielsweise für eine XGA-Auflösung nur noch 1.792 Leitungen benötigt, um alle 786.432 Bildpunkte anzusprechen.

Technische Probleme bei Passiv-Matrix-Displays

Obwohl Passiv-Matrix-Displays den technischen Aufwand enorm verringern, bringt diese Technologie auch zahlreiche Probleme mit sich. Neben den elektrischen Feldern an den Kreuzungspunkten entstehen auch entlang der aktiven Zeile bzw. Spalte schwache Felder. Obwohl die Stäbchenumorientierung erst ab einem höheren Schwellenwert der Feldstärke statt findet, verringert sich der Bildwechsel mit zunehmender Abstufung der Graustufen. Eine feine Grauabstufung zusammen mit einer hohen Auflösung lässt sich daher nur mit einem geringen Kontrastverhältnis realisieren. Die weiterentwickelte Technologie - die Aktiv-Matrix-Displays - beheben diese Qualitätsverluste.
Zuletzt aktualisiert am 11.04.2013 von
Dieser Lexikonartikel basiert auf dem Artikel Passiv-Matrix-Display der freien Enzyklopädie Wikipedia.
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