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Onboard-Grafik

Die Onboard-Grafik (auch IGP, Integrated Graphics Processor oder Onboard-Grafikkarte) ist ein Grafikprozessor (GPU), der im Chipsatz der Hauptplatine eines Computers integriert ist. Die Onboard-Grafik greift auf den Arbeitsspeicher des Systems zu, da sie – im Gegensatz zu dedizierten Grafikkarten – meistens keinen lokalen, separaten Speicher besitzen. Onboard-Grafik-Lösungen bieten die gleichen Funktionen wie dedizierte Grafikkarten an, bringen jedoch bei 3D-Darstellungen deutlich geringere Grafikleistung. Haupteinsatzgebiete von Onboard-Grafikkarten sind daher Notebooks sowie Bürorechner und Server.

Vergleich mit dedizierten Grafikkarten

Vorteile
  • Geringere Energieaufnahme und daraus resultierende gesteigerte Akkulaufzeit bei Notebooks sowie bessere Umweltverträglichkeit.
  • IGPs können meist passiv gekühlt werden, da sie weniger Abwärme produzieren.
  • Compuersysteme mit IGPs sind meist preiswerter, da kein eigener Speicher verwendet und keine eigene Platine benötigt wird.
  • Einsparung von Platz, da die IGP häufig in der Northbridge des Chipsatz integriert ist.
  • Die 2D-Grafikleistung für Office-Applikationen und ähnliche Anwendungen unterscheidet sich kaum von dedizierten Grafikkarten.

Nachteile
  • Bei Defekt der GPU muss die gesamte Hauptplatine ausgewechselt oder eine Grafikkarte mittels Steckkarte (meist PCI Express) angeschlossen werden.
  • Integrierte GPUs haben in der Regel keinen eigenen Speicher und nutzen daher den Arbeitsspeicher des Systems mit. Dieser Shared Memory steht dem Anwender nicht als Arbeitsspeicher zur Verfügung.
  • Die 3D-Grafikleistung integrierter GPUs ist üblicherweise eher schwach und reicht nur für Computerspiele mit geringen Grafik-Anforderungen.
  • Aufgrund von Grafikberechnungen auf der GPU, wird in Notebooks im gehobenen Preissegment mittlerweile meist eine Hybrid-Grafikkarte verbaut.
Zuletzt aktualisiert am 11.04.2013 von
Dieser Lexikonartikel basiert auf dem Artikel Integrierter Grafikprozessor der freien Enzyklopädie Wikipedia.
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