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Notebook

Ein Notebook ist ein tragbares Computersystem, das im Gegensatz zum Desktop-PC für den mobilen Einsatz optimiert ist. Weitere Bezeichnungen sind Laptop oder Mobilcomputer. Die Begriffe Netbook und Ultrabook stellen Notebook-Unterkategorien dar und werden mit einer speziellen Hardware-Konfiguration assoziiert (siehe unten). Allen Notebooks gemeinsam ist, dass die zum Betrieb notwendigen Komponenten in das Gerät integriert sind: Eingabegeräte wie Maus und Tastatur, Ausgabegeräte wie (LCD-)Display, Lautsprecher und Kopfhörerausgang sowie Speichermöglichkeiten wie Festplatte und Laufwerk. Je nach Klasse und Modell verfügt ein Notebook auch über Anschlüsse für Peripheriegeräte, Erweiterungskarten und integrierte Komponenten für drahtlose Kommunikation (Bluetooth, WLAN, UMTS) oder auch Webcams und Kartenlesegeräte.

Notebook-Komponenten

Die Hardware-Konfiguration von Notebooks muss unterschiedlichen Anforderungen gerecht werden, die sich im Wesentlichen in einem Dreieck zwischen Preis, Leistung und Mobilität bewegen. Dabei sind die Kriterien für die Mobilität eines Notebooks insbesondere Akku-Laufzeit, Gewicht und Größe. Je nach Anforderung spielt auch die Widerstandsfähigkeit des Gerät eine Rolle.

Strom sparende Notebook-Komponenten sind z.B.

  • Prozessor: optimiert auf geringen Stromverbrauch und niedrige Wärmeentwicklung
  • Grafikkarte: Onboard-Grafikkarte oder Hybrid-Grafik
  • Festplatte: 2,5 Zoll, meist mit verminderter Drehzahl oder SSD-Speicher

Platz sparende Notebook-Komponenten sind z.B.

  • Optische Laufwerke: Slim-Line-Drives oder der Verzicht auf optische Laufwerke
  • Eingabegeräte: Flachere Tastatur, Touchpad oder TrackPoint für die Mausbedienung
  • Anzeige: schlankere LCD-Displays gegenüber üblichen Desktop-Monitoren

Erhöhte Hardware-Anforderungen an Notebooks beim mobilen Einsatz

Durch den mobilen Einsatz sind die Komponenten des Notebooks im Vergleich zur Hardware im Desktop-PC einer erhöhten Belastung ausgesetzt. Stöße und Bewegung können die Einsatzzeit der Festplatte verringern oder im Falle eines Sturzes zum Headcrash führen. Einseitiges Anheben des Notebooks kann zum sog. Flexing führen, wobei Lötstellen auf dem Mainboard oder der Grafikkarte durch thermische und/oder mechanische Belastungen brechen. Notebooks der gehobenen Preisklasse verfügen über Beschleunigungssensoren, die im Falle eines Sturzes die Festplatte schützen, sind mit Trainagesystemen ausgestattet, die Wasserschäden vorbeugen oder haben einen speziellen Leiterrahmen verbaut, der Schäden am Mainboard verhindert.

Netbooks, Subnotebooks & Einführung von Tablet-PCs

Mit der zunehmenden Verbreitung des Internets bzw. dessen Nutzung über WLANs sollten Netbooks und oder Subnotebooks den Kundenkreis erschließen, der überwiegend im Internet surft oder den Mobilcomputer hauptsächlich für E-Mails nutzte. Ausstattung und Leistungsfähigkeit waren, um eine möglichst hohe Kompaktheit zu erzielen, auf das Nötigste reduziert. In den Jahren 2008 und 2009 verzeichneten die Netbooks mit 10-Zoll-Display einen wachsenden Marktanteil, der jedoch mit dem Erscheinen des Apple iPad und weiterer Tablet-PCs wieder einbrach.

Intel Ultrabook – Sonderklasse unter den Notebooks

Mit der Definition der Notebook-Klasse Ultrabook führte Intel 2011 einen neuen Begriff ein, der bestimmte Eigenschaften zusammenfasst. Die Erfüllung dieser Eigenschaften ist Voraussetzung für die Lizenzierung der Bezeichnung Ultrabook: Ultrabooks besitzen Strom sparende Intel-Prozessoren der neuesten Generation, haben eine Akku-Laufzeit von mindestens 5 Stunden, booten in höchstens 7 Sekunden aus dem Standby und messen eine maximale Bauhöhe von 18 mm (bis 13,3 Zoll) bzw. 21 mm (14 Zoll und mehr). Die maximale Bauhöhe führt außerdem zum Verzicht auf ein optisches Laufwerk. Die Reduktion der Schnittstellen wird kritisch gesehen, bieten die Ultrabooks (außer die mit Thunderbolt ausgestatteten MacBook Air von Apple) kaum Erweiterungsmöglichkeiten. Mit der Integration der USB-3.0-Schnittstelle in die Ultrabooks zweiter Generation ab Mai 2012 soll dieses Problem behoben werden.

Notebooks: Leistung vs. Preis vs. Mobilität

Aktuelle Notebook-Generationen decken von einfachen Dual-Core-Prozessoren bis hin zu den modernen Quad-Core-Hochleistungs-CPUs ein breites Feld an Anforderungen ab. Abhängig von der Nutzerspezifischen Anforderung muss zwischen Akku-Laufzeit, Grafik- und Prozessor-Leistung abgewogen werden. Dabei spielt oftmals der Grafik-Chip eine wichtige Rolle für die Kaufentscheidung, denn der kann in Spielen, 3D- oder Bildbearbeitungsprogrammen durch spezielle Grafikbeschleuniger die CPU wesentlich entlasten.

Siehe auch:

Zuletzt aktualisiert am 11.04.2013 von
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