09-12-2016
  • Mein Konto & Login

Cyberport ist Partner von CHIP Online
  • Unsere Hotlines

    • Beratung & Bestellung
      Telefon: +49 351 3395-60
      Mo-Fr 8-20 Uhr, Sa 10-20 Uhr

      Hotline Geschäftskunden
      Telefon: +49 351 3395-7000
      Mo-Fr 9-18 Uhr

      Ihre Meinung zählt
      Unser B2B-Service soll noch besser werden. Zur Umfrage

      Kundenservice & Support
      Telefon: +49 351 3395-678
      Mo-Fr 9-18 Uhr

  • Cyberport Stores

LCD-Memory-Effekt

Als LCD-Memory-Effekt werden Bildstörungen bei Flüssigkristallbildschirmen bezeichnet. Bei dem Phänomen kommt es zu sogenannten Geisterbildern oder Restbildern auf Fernsehern oder PC-Monitoren, aber auch auf Smartphones oder Tablets. Das Verwenden eines Bildschirmschoners kann das Auftreten des LCD-Memory-Effekts verhindern. Da in der Regel bei TV-Geräten und anderen LCD-Produkten Bewegtbilder angezeigt werden, kommt der Effekt relativ selten vor.

LCD-Memory-Effekt in der Praxis

Sobald ein LCD-Bildschirm über einen gewissen Zeitraum ein statisches Bild anzeigt, beispielsweise bei einer Präsentation, und dabei an einigen Stellen besonders helle Pixel aktiv sind, so bleiben diese Bildpunkte länger lichtdurchlässig. Dies ist selbst dann der Fall, wenn keine Anregespannung mehr an dem entsprechenden Pixel anliegt. Da der Effekt vor allem an Kontrastkanten auftritt, werden die entsprechenden Bildstörungen mit Geisterbildern klassischer Röhrenmonitore verglichen. Die Trägheit der Pixel nimmt kontinuierlich ab, sobald das Gerät längere Zeit ausgeschaltet wird.

Beseitigen des LCD-Memory-Effekts

Sollte es bei der Anzeige eines statischen Bildes auf einem LCD-Bildschirm zu einem Rest- oder Geisterbild kommen, hilft es in der Regel, das Gerät für längere Zeit auszuschalten. Um eine optimale Wirkung zu erzielen, sollte beispielsweise ein Fernseher für die Zeit inaktiv bleiben, in der auch das statische Bild angezeigt wurde. Wurde ein besonders helles Bild für eine Stunde angezeigt, sollte zum Entfernen des Geisterbildes der TV mindestens auch eine weitere Stunde ausgeschaltet bleiben. Falls der LCD-Memory-Effekt durch Standbilder häufiger auftritt, werden die beanspruchten Pixel immer lichtdurchlässiger, was zu einem Verlust der Bildqualität führen kann.
Lesen Sie mehr

16:9

16:9 bezeichnet in der Videotechnik ein Seitenverhältnis zwischen Bildbreite und Bildhöhe, wobei sich die Breite des Bildes im Verhältnis 16 zu 9 zur Höhe verhält. Bei modernen Flachbild-Fernsehern ist das sogenannte Breitbild das Standard-Seitenverhältnis. mehr

Zeilensprungverfahren

In der Fernsehtechnik beschreibt das Zeilensprungverfahren (Interlace) eine Bildaufbautechnik bei der abwechselnd nur jede zweite Zeile eines Fernsehbildes übertragen wird. Dieses Verfahren bewirkt eine Verringerung des Bildflimmerns und für ein ruhigeres Seh-Erlebnis. mehr
Zuletzt aktualisiert am 10.01.2013 von
Dieser Lexikonartikel basiert auf dem Artikel LCD-Memory-Effekt der freien Enzyklopädie Wikipedia.
© Cyberport GmbH 1999 – 2016
Alle Preise inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten | Information zur Verfügbarkeitsanzeige
.