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Kopierschutz

Als Kopierschutz wird eine Maßnahme bezeichnet, die eine unerlaubte Vervielfältigung von Daten verhindert. Besondere Bekanntheit erlangten verschiedene Kopierschutz-Methoden in den späten 1990er Jahren, als die Musikindustrie mit unterschiedlichen Maßnahmen gegen das Kopieren von Audio-CDs vorging. In der Regel ist ein hundertprozentiger Kopierschutz nicht möglich, da die Daten auf Lese- oder Abspielgerät lesbar sein müssen und auch immer analoge Kopien Audio- und Video-Quellen angefertigt werden können.

Besonderheiten kopiergeschützter Musik-CDs

Da bei Audio-CDs als Kopierschutz bestimmte Auszeichnungsfehler implementiert werden, um die Kompatibilität mit CD-ROM-Laufwerken einzuschränken, müssen Käufer dieser CDs mit bestimmten Nachteilen rechnen. Bei Laufwerken in PCs, in Autoradios und bei DVD-Playern wird das Abspielen solcher Alben gestört oder verhindert. In der Regel liefern die Rechteinhaber jedoch auf den Datenträgern spezielle Software, mit der die Musiktitel in verringerter Qualität am Rechner wiedergegeben lassen. In der Vergangenheit gab es aber Probleme, da die proprietäre Abspielsoftware nur mit der jeweils aktuellen Betriebssystem-Version kompatibel war. Sobald die Nutzer ihre Systeme aktualisierten, funktionierte die Software zum Abspielen der Audio-Dateien nicht mehr. Auch bei Software-CDs von Spielen und Anwendungen wird vermehrt zu Kopierschutz-Maßnahmen gegriffen, um einem Vervielfältigen entgegenzuwirken.

Andere Medien mit Kopierschutz

Zu den frühsten Formen des Kopierschutzes gehört die Verwendung von farbigem Papier, was ein Vervielfältigen mit Schwarz-Weiß-Kopierern verhinderte. Diese Technik kam zum Beispiel bei DIN-Normen und Codetabellen für Computerspiele zum Einsatz. Neben Kopierschutz-Maßnahmen bei Audio-CDs, DVDs und Blu-ray-Discs kommen in der modernen Unterhaltungselektronik auch bei Datenübertragungstechniken Verschlüsselungen zum Einsatz. HDMI- und DVI-Stecker in HD-ready-Fernsehern bieten mit HDCP einen speziellen Kopierschutz für HD-Medien. Auch das direkte Abfilmen des Bildschirmes wird dank Technologien wie Video Encoded Invisible Light unterbunden. Fernsehanstalten können ebenso das ausgestrahlte Signal mit Kopierschutz-Signalen versehen, damit sich Sendungen nicht auf DVD- oder Festplattenrekorder speichern lassen.

Kopierschutz-Maßnahmen im Internet

Das Kopieren von Bildern und Grafiken auf Webseiten wird in der Regel durch einen einfachen Trick verhindert: Dabei werden zwei Grafiken übereinander gelegt, die erste Grafik ist dabei transparent. Versucht ein Anwender nun, ein Bild mit der rechten Maustaste zu kopieren oder per Drag and Drop auf den Desktop zu ziehen, erhält er nur die obere, transparente Datei, nicht das sichtbare zweite Bild. Musikdateien, die durch Portale wie Musicload oder den iTunes Music Store vertrieben wurden, waren lange Zeit mit einer Art Kopierschutz versehen. Apples FairPlay verhindert beispielsweise das Konvertieren von Musikvideos oder Filmen und das Abspielen dieser Dateien auf anderen Media-Playern als den iOS-Geräten. Jedoch handelt es sich bei der Technologie nicht um einen klassischen Kopierschutz, sondern vielmehr um eine digitale Rechteverwaltung, ein sogenanntes DRM (Digital Rights Management).
Zuletzt aktualisiert am 10.04.2013 von
Dieser Lexikonartikel basiert auf dem Artikel Kopierschutz der freien Enzyklopädie Wikipedia.
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