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Zoomobjektiv

Ein Zoomobjektiv (kurz: das Zoom) ist eine Form des Kameraobjektivs mit variabler Brennweite und gilt als kostengünstige und gewichtssparende Alternative zu einem Satz von Objektiven mit fester Brennweite. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird der Begriff auch für den Zoomvorgang (der Zoom) verwendet. Auf Zoomobjektiven wird nicht eine Brennweite, sondern der abgedeckte Brennweitenbereich angegeben (zum Beispiel 35 – 80 mm oder 80 – 200 mm). Zoomobjektive lassen sich vorteilhaft einsetzen, vor allem wenn aufgrund sich schnell ändernder Motive oder nachteiliger Umgebungsfaktoren wenig Zeit für einen Objektivwechsel ist.

Digitaler & optischer Zoom

Beim optischen Zoom bewirkt das Verschieben von Linsenelementen im Objektiv eine Veränderung der Brennweite. Bei hochwertigen Kameras ist damit eine stufenlose Anpassung des Bildausschnitts an das Motiv möglich, bei manchen einfacheren Modellen oft nur mehr oder weniger grob abgestuft. Der "digitale Zoom" ist im Gegensatz dazu kein echter Zoom, denn hier wird lediglich ein Teil des Bildes ausgeschnitten und auf die volle Größe gestreckt, was mit mehr oder weniger deutlichen Qualitätseinbußen verbunden ist. Meistens empfiehlt es sich, auf den Digitalzoom zu verzichten und den Bildausschnitt am Computer manuell zu erstellen.

Geschichte des Zoomobjektivs

Eines der ersten, für den Massenmarkt hergestellten Zoomobjektive mit einem noch eher bescheidenen Brennweitenbereich (aber immerhin schon erstaunlicher Lichtstärke) war das Voigtländer Zoomar 2,8/36–82 aus dem Jahr 1959; zahlreiche ähnliche Konstruktionen für Spiegelreflexkameras folgten. Heute finden sich Objektive mit elektrischen Antriebselementen auch bei einfacheren Kleinkameras. Im Film- und Fernsehsektor lösten Objektive mit variabler Brennweite die zuvor häufig eingesetzten Objektivrevolver ab. Jahrzehntelang prägten Fernsehkameras mit den bekannten kastenförmig verkleideten, nach Bedarf einschwenkbaren Objektiven mit jeweils fester Brennweite die professionelle TV-Produktion. Beim Super-8-Schmalfilmformat fanden sich allerdings schon frühzeitig Vario-Objektive mit teilweise enormer Lichtstärke, da bei der systembedingten Begrenztheit des Formats Bildfehler weniger ins Gewicht fielen.


Zuletzt aktualisiert am 10.11.2017 von Cyberport-Redaktion