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Z-Wave

Als Z-Wave (engl. für "Z-Welle") wird ein Funk-Standard bezeichnet, der vor allem bei Smart-Home-Lösungen Verwendung findet und sich durch einen vermaschten Aufbau auszeichnet. Vermascht bedeutet, dass jede Z-Wave-Komponente selbst als Router fungiert und damit ein stabiles und weitreichendes Funknetz entsteht. Als selbstkonfigurierendes Mesh-Netzwerk ist eine Heimautomatisierung auf Z-Wave-Basis bequem zu installieren und um neue Komponenten zu erweitern. Die Übertragung findet bei Z-Wave zudem immer kabellos statt. Der Standard wurde vom Herstellerkonsortium "Z-Wave Alliance" entwickelt und unterliegt bestimmten Zertifizierungsrichtlinien. Das heißt, Z-Wave-Produkte sind auf Kompatibilität getestet und mit einem Prüfzeichen versehen. Darüber hinaus wurden von der "Z-Wave Alliance" 30 Geräteklassen wie Raumbeleuchtung, Alarmtechnik und Klima-Steuerung spezifiziert, die alle Bereiche der Hausautomation abdecken.

Eigenschaften eines Z-Wave-Netzes

Die Reichweite von Z-Wave beträgt in geschlossenen Räumen – abhängig von der Bausubstanz – bis zu 30 Meter. Im Freien erreicht der Smart-Home-Standard eine Reichweite von bis zu 200 Metern. Weiterhin wird bei Z-Wave auch zwischen unterschiedlichen Frequenzen unterschieden: Während in den USA Z-Wave das Frequenzband 908,42 Megahertz nutzt, wird in Europa ein Frequenzbereich von 868 Megahertz verwendet. Insgesamt kann ein Z-Wave-Netzwerk aus maximal 232 separaten Komponenten bestehen und bietet damit zahlreiche Möglichkeiten der Hausautomatisierung per Fensterkontakt, Thermostat oder Beleuchtungs-Baustein. Bei aller Vielfalt ist jedoch eine zentrale Steuereinheit essenzieller Bestandteil eines Z-Wave-Netzwerks.

Vorteile von Z-Wave

Da es sich beim Z-Wave-Standard um ein sogenanntes vermaschtes Netz handelt, fungiert jeder Baustein als Netzwerkknoten, was die Reichweite und die Stabilität des Smart-Home-Netzes maximiert. Zudem kommunizieren die einzelnen Z-Wave-Komponenten miteinander, was die Informationsübertragung über mehrere Knotenpunkte ermöglicht und als Routing bezeichnet wird. In der Praxis bedeutet dies, dass auch Netzwerkknoten untereinander kommunizieren, die normalerweise wegen zu großer Distanz keine Informationen senden, empfangen oder weiterleiten könnten. Dabei eignet sich Z-Wave besonders für Mietwohnungen, da bauliche Veränderungen für die Heimautomatisierung, wie beispielsweise Unterputzarbeiten, entfallen. Ein weiterer Vorteil des Z-Wave-Standards ist die hohe Energieeffizienz, die durch periodische Schlafmodi und optimales Batteriemanagement von Komponenten erreicht wird.

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Zuletzt aktualisiert am 10.11.2017 von Cyberport-Redaktion