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Vollbildverfahren

In der Videotechnik beschreibt das Vollbildverfahren (Progressive Scan) eine Bildaufbautechnik bei der jedes Bild komplett an das Ausgabegeräte übertragen wird. Im Gegensatz zum Zeilensprungverfahren bietet das progressive Verfahren ein schärferes und ruhigeres Bild, da jedes Bild vollständig an den Fernseher übertragen wird. Um diesen Darstellungsmodus zu nutzen, benötigt das Fernsehgerät entweder einen analogen VGA- bzw. YPbPr-Eingang oder einen digitalen DVI- bzw. HDMI-Anschluss.

Vollbild- & Zeilensprungverfahren im Vergleich

Für das Vollbildverfahren gibt es zwei Möglichkeiten die Bilder zu übertragen: als ganzes (progressive) oder als zwei aufeinander folgende Halbbilder mit demselben Zeitindex (progressive with segmented frames, psF). Bei der zweiten Methode müssen die beiden Halbbilder übereinander gelegt werden (Deinterlacing-Verfahren: Weave). Dieses Verfahren funktioniert durch ein zusätzliches Signal auch mit herkömmlichen Übertragungsverfahren wie PAL, SECAM oder NTSC und wird auch von DVD-Spielern und Spielekonsolen verwendet.

1.080i, 1.080p, 720p als HD-Video-Standards

Das HDTV-Format 1.080i wird häufig im psF-Modus verwendet. Die Formate 720p und 1.080p werden hingegen in der Regel mit echten Vollbildern gesendet. Da die übertragene Datenmenge gleichbleibt, wird durch die Verdopplung der Zeilen- oder Vertikal-Auflösung die zeitliche (temporale) Auflösung halbiert.


Zuletzt aktualisiert am 10.11.2017 von Cyberport-Redaktion