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Ultrabook

Als Ultrabook bezeichnet der Prozessor-Hersteller Intel besonders schlanke und kompakte Notebooks, die neben ihren geringen Maßen auch weitere Spezifikationen wie lange Akkulaufzeit und schnelles Erwachen aus dem Ruhezustand erfüllen. Intel präsentierte die ersten Ultrabook-Modelle zusammen mit Hardware-Partnern im Jahr 2011 und erwartete ein sehr rasantes Wachstum der leistungsstarken und hochmobilen Notebooks. Um die Markenbezeichnung Ultrabook zu stärken und stets die aktuellsten Features zu bieten, ist Intel bemüht, die Hersteller zur Implementierung moderner Komponenten zu verpflichten: So spezifiziert Intel stetig die Anforderungen für die Ultrabook-Zertifizierung.

Spezifische Hardware-Vorraussetzungen

Die Roadmap zur Einführung der Ultrabooks unterteilte Intel in drei separate Stufen, welche ab 2011 jährlich aktualisiert wurde. Dabei umfasste die erste Ultrabook-Stufe folgende Spezifikationen: Die Notebooks mussten unter anderem mindestens 21 Millimeter schlank sein, über eine Akkulaufzeit von mindestens 5 Stunden verfügen und Einstiegsmodelle durften nicht mehr als 1.000 Dollar kosten. Zudem verfügten die ersten Ultrabooks von Asus, Lenovo und Acer über Intel Core i5-2467M und -2557M Prozessoren und vier Gigabyte RAM. Bereits 2012 passte Intel die Anforderungen an und verlangte von den Herstellern die Implementierung von Features wie USB 3.0, Thunderbolt oder PCI Express 3.0. Mit der aktuellsten Generation von Ultrabooks profitieren Sie von einer intuitiven Bedienung via Touchscreen und Sprachsteuerung.

Kritik an Intels Ultrabook-Regeln

Die ständig aktualisierten Anforderungen Intels stießen in Presse und Blogosphäre auf ein geteiltes Echo. Einige negative Stimmen kritisierten, dass durch häufig veränderte Hardware-Spezifikationen die Vorgängergenerationen künstlich gealtert werden, obwohl sie moderne Betriebssysteme und leistungsintensive Anwendungen problemlos unterstützen. Trotz Kritik äußerten sich viele Stimmen im Netz auch wohlwollend zu Intels Plänen. Mit dem Implementieren modernster Technologien wie Thunderbolt und Touchscreen-Bedienung wird der jahrelange Stillstand auf dem Notebook-Markt durchbrochen. Anstatt sich in einer nicht enden wollenden Abwärtsspirale zu befinden, die durch den Preis diktiert wird, bietet sich mit dem Prädikat Ultrabook eine willkommene Gelegenheit, Kunden mit qualitativ hochwertigen und hochmobilen Notebooks zu gewinnen.

Sonderfall Apple MacBook Air

Obwohl das MacBook Air von Apple seit seinem Erscheinen den Ultrabook-Anforderungen in puncto Kompaktheit und Ergonomie entspricht, trägt es aus markenrechtlichen Gründen nicht die Bezeichnung Ultrabook. Apple verbaut beim MacBook Air zudem speziell designte Komponenten wie einen angepassten Akku-Pack oder ein großes Multi-Touch-Trackpad, die das Gerät von Standard-Ultrabooks unterscheiden.


Zuletzt aktualisiert am 10.11.2017 von Cyberport-Redaktion