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RGB-Farbraum

Als RGB-Farbraum wird eine Technik zur Farbdarstellung bezeichnet, bei der alle Farben als additive Mischung der Grundfarben Rot, Grün und Blau dargestellt werden. Das menschliche Auge interpretiert eine Mischung unterschiedlicher Intensitäten dieser drei Grundfarben als einen einzelnen Farbton.

RGB in der Praxis

Der sRGB-Farbraum (Standard-RGB) wurde für die Farbwiedergabe von Computer-Monitoren entwickelt. Die Intensität des Anregungsstrahls entspricht dabei dem Tripel im RGB-Farbraum, der meist mit 8 Bit pro Kanal (0 bis 255) angegeben wird. Größere Speichermedien ermöglichen heutzutage Farbabstufungen von 16 Bit pro Kanal. Somit sind theoretisch insgesamt 281 Billionen Farben (dreimal von 0 bis 65.535 = 2¹⁶) darstellbar, wobei gute technische Ausgabesysteme derzeit bereits mehr Farbabstufungen wiedergeben, als das menschliche Auge wahrnimmt (maximal ca. 500.000 Farbnuancen). Zur Farbwiedergabe bei Peripheriegeräten zur Druckausgabe, wie bspw. Tintenstrahldruckern, wird die subtraktive Farbmischung in Form des CMYK-Farbraums genutzt.

Varianten des RGB-Farbraums

Theoretisch lassen sich unendlich viele Farbräume festlegen. Die folgenden RGB-Farbräume sind dabei die bedeutendsten:

  • NTSC-RGB: Dieser Farbraum wurde mit der Entwicklung des NTSC-Fernsehstandards eingeführt und 1979 durch den Standard SMPTE-C ersetzt.
  • EBU/ITU-R: Der EBU/ITU-R-Farbraum wurde parallel zu sRGB für die Fernsehnormen PAL und SECAM entwickelt. Beide Farbräume – EBU/ITU-R und sRGB - sind miteinander kompatibel.
  • SMPTE-C: Dieser Farbraum ist eine geringfügige Weiterentwicklung des EBU/ITU-R-Farbraumes.
  • sRGB: Der ursprünglich nur für Computermonitore entwickelte Farbraum setzt sich mit der Einführung von HDTV zunehmend auch für Fernsehanwendungen durch.
  • Adobe-RGB: Ein von der Firma Adobe entwickelter Farbraum, der es mittlerweile ermöglicht, alle mittels CMYK-7-Farbendruck druckbaren Farben darzustellen (Adobe-Wide-Gamut-Farbraum).
  • RGBA: Das RGBA-Farbmodell ist im eigentlichen Sinn kein Farbmodell, sondern eine Erweiterung des RGB-Modells durch den (vierten) Kanal. Diese α-Komponente (alpha) bestimmt die Transparenz eines Pixels. Wird ein Bild mit einem neuen Bild überschrieben, fließen die Informationen des vorhergehenden Urbildes mit in das neue Zielbild ein. Die Alphakomponente bestimmt, wie durchsichtig das entsprechende Pixel des Bildes sein soll.

Zuletzt aktualisiert am 10.11.2017 von Cyberport-Redaktion