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QWERTZ

Als QWERTZ wird ein Tastatur-Layout bezeichnet, bei dem die ersten sechs Tasten der linken Seite der oberen Buchstabenreihe mit Q, W, E, R, T und Z beschriftet sind. Diese Art des Layouts findet sich jedoch nur auf PC-Tastaturen und Notebooks mit Lateinschrift und in der Regel im deutschsprachigen Raum. Dabei basiert die Anordnung der Buchstaben auf Ihrer statistischen Häufigkeit und nicht auf ergonomischen Gesichtspunkten. Das US-amerikanische Pendant heißt QWERTY, da bei diesem Layout die Buchstaben Z und Y getauscht sind, denn im Gegensatz zum Deutschen tritt im Englischen das Y wesentlich häufiger auf als das Z. Die französische Variante des QWERTZ-Layouts wird AZERTY genannt. Die QWERTZ-Tastaturbelegung findet sich teilweise in Osteuropa, wenn in diesen Ländern das lateinische Alphabet verwendet wird. Darüber hinaus gibt es aber auch Tastatur-Layouts für Bulgarisch, Russisch und Co.

Länderspezifische Tastatur-Layouts für MacBook & Co.

Reisen Sie häufig in die USA, so lohnt bei der nächsten Hardware-Anschaffung eine amerikanischen Tastatur als Alternative zur europäischen Variante. Damit passen Sie das Keyboard der länderspezifisch-statistischen Häufigkeit von Buchstaben an und vermeiden Fehleingaben mit deutschen Umlauten wie Ö, Ä, Ü und ß. Auch bei Macs von Apple erhalten Sie auf Wunsch eine französische, spanische oder türkische Tastatur: Mithilfe unseres BTO-Konfigurators für Apple MacBooks und Apple Desktops entscheiden Sie sich für ein Tastatur-Layout, das am besten zu Ihren persönlichen Bedürfnissen passt. In nachfolgender Tabelle finden Sie zahlreiche Länder-Kürzel von Apple-Computern mitsamt der entsprechenden Sprache des Keyboard-Layouts: 

Geschichte der QWERTZ-Belegung

Das Layout von QWERTZ-Tastaturen geht bis in das 19. Jahrhundert zurück, als der Buchhalter Christopher Latham Sholes die Buchstaben auf seiner Schreibmaschine nicht mehr alphabetisch, sondern nach ihrer Häufigkeit anordnete. Dabei hatte er das Ziel, die Buchstabenfolgen, die am häufigsten vorkommen, möglichst weit voneinander zu trennen. Es sollte durch das neue Layout nicht ein schnelleres und flüssigeres Tippen ermöglicht werden, sondern vielmehr war Sholes bestrebt, ein Verhaken der Typenhebel der Schreibmaschine zu verhindern. Deshalb verteilte er die häufigsten Buchstaben im Englischen (E, O, A, I, N und T) in einem gleichmäßigen Halbkreis, die Letter des restlichen Alphabets wurden ebenso nach ihrer Häufigkeit geordnet. Besonderes Augenmerk legte er darauf, regelmäßige Kombinationen wie TH, ND und HE auf benachbarte Tasten zu verteilen. Heute findet sich das QWERTZ-Layout auf PC-Tastaturen, Schreibmaschinen und auch bei den virtuellen Tastaturen von Tablets oder Smartphones wie dem iPhone.


Zuletzt aktualisiert am 10.11.2017 von Cyberport-Redaktion