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IrDA

Mit IrDA (von Infrared Data Association) werden Kommunikationsstandards einer Schnittstelle bezeichnet, die infrarotes Licht zur Datenübertragung nutzt.

Prinzip von IrDA

IrDA ist ein einfacher Vertreter der optischen Datenübertragung im Raum, allerdings nur über sehr kurze Strecken (die Spezifikation sieht 100 cm vor). Vorteilhaft sind der preisgünstige, robuste Aufbau und der sehr geringe Leistungsverbrauch; nachteilig ist, dass die Übertragung nur auf kurze Distanz mit Sichtverbindung möglich ist. Mit der Verbreitung der Bluetooth-Schnittstelle ist der IrDA-Standard weitestgehend verdrängt worden.

Die Geschichte der Infrarot-Schnittstelle

Als sich die Infrarot-Technik immer mehr verbreitete, wuchs das Interesse, unterschiedliche, vom Hersteller unabhängige Geräte miteinander per Infrarot kommunizieren zu lassen. Um diesen Wunsch zu verwirklichen, schlossen sich im August 1993 ca. 30 Unternehmen (darunter HP und IBM) zusammen und gründeten die Infrared Data Association. Ziel war es, ein einheitliches Protokoll für die Datenübertragung per Infrarot zu schaffen. Damit sollte es möglich sein, beispielsweise einen Drucker von HP mit einem Computer von IBM kommunizieren zu lassen.


Zuletzt aktualisiert am 10.11.2017 von Cyberport-Redaktion