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Flashblocker

Als Flashblocker wird ein Programm bezeichnet, das automatisch Flash-Inhalte auf einer Internetseite erkennt und ausblendet. Flashblocker gehören zu der Programmgattung der Werbeblocker. In der Regel finden sich Flashblocker als Freeware-Erweiterungen für Webbrowser und sind dadurch Betriebssystem-übergreifend verwendbar. Dank des Einsatzes eines Flashblockers werden störende, blinkende Einblendungen unterbunden und die Ressourcen des PCs geschont. Der bekannteste Flashblocker ist das Browser-Plug-in "Flashblock" des Entwicklers Philip Chee.

Funktionsweise von Flashblockern

Sobald der Anwender einen Flashblocker in seinem Webbrowser aktiviert, verhindert der Blocker das Anzeigen von Flash-Inhalten wie Werbebannern, Animationen und Layer Ads (animierte Anzeigen, die sich über den Inhalt einer Webseite legen) in den Formaten Flash, Shockwave, Silverlight und Authorware. Die Flash-Inhalte werden automatisch ausgeblendet und gegen Platzhalter ersetzt. Entscheidet sich der Nutzer, dass er dennoch ein Flash-Element sehen möchte, genügt ein Klick auf den Platzhalter und das Flash-Objekt wird angezeigt. In der Regel funktionieren Flashblocker nicht, wenn die Programmiersprache Javascript deaktiviert ist, zudem beeinträchtigen auch andere Werbeblocker wie NoScript ihre Funktionsweise. Im Gegensatz zu Werbeblockern verhindert ein Flashblocker nicht den Download des Flash-Elements.

Vorteile von Flashblockern

Eine große Anzahl an Anwendern stören sich an blinkenden Flash-Einblendungen, da diese meist die Aufmerksamkeit auf sich ziehen und der eigentliche Webseiten-Inhalt in den Hintergrund tritt. Dank Flashblockern können die Nutzer entscheiden, ob sie eine Werbung sehen möchten oder nicht. Im Gegensatz zu umfassenden Werbeblockern, die jegliche verdächtige Inhalte entfernen, blenden Flashblocker lediglich Webseiten-Objekte im Flash-Format aus. Bei Verwendung eines Flashblockers wird auch der Seitenaufbau beschleunigt, da Flash-Inhalte nicht ausgeführt werden. Darüber hinaus verursachen Flash-Animationen meist eine hohe Systemlast und beeinflussen die Leistung eines PCs negativ, was sogar dazu führen kann, dass bei der Anzeige von Flash-basierter Werbung die CPU verstärkt gekühlt werden muss.

Nachteile von Flashblockern

Bei bestimmten Internet-Diensten, wie Online-Spielen oder Video-Portalen, gehört das Flash-Format zu einem integralen Bestandteil: So lassen sich mit aktiviertem Flashblocker diese Dienste nicht nutzen und es wird eine Fehlermeldung im Webbrowser ausgegeben. Sobald auf einer Webseite das Flash-Format beispielsweise zur Navigation verwendet wird, ist eine Nutzung der Seite mit Flashblocker ebenfalls nicht möglich. Darüber hinaus kritisieren Content-Anbieter den Einsatz von Flashblockern, da durch das Unterdrücken von Werbeeinblendungen im Flash-Format signifikante Einnahmeverluste entstehen.


Zuletzt aktualisiert am 10.11.2017 von Cyberport-Redaktion