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DTS

DTS (Digital Theater Systems) ist ein Mehrkanal-Tonsystem, das insbesondere im Kino und auf DVDs zum Einsatz kommt. DTS wird als Alternative zu Dolby Digital vermarktet und verwendet wie das Konkurrenzsystem komprimierte Audiodaten, die mittels eines verlustbehafteten Verfahrens erzeugt werden. Die verwendete Datenrate ist bei Laserdiscs und CD 1.235 kbit/s, bei DVD sind bis zu 1.509,25 kbit/s möglich, die aber nur selten genutzt werden. Die Tonspur von DTS-Systemen kann einen Low-Frequency-Effect-Kanal (LFE) enthalten, der nur den für die Tieftonwiedergabe zuständigen Subwoofer bedient. Die vollfrequenten Kanäle reichen von 20 Hz bis 22 kHz, der Basskanal reicht aber nur bis 80 Hz (bei Dolby Digital 5.1 bis zu 120 Hz). Das verwendete Kodierungsverfahren heißt Coherent Acoustics.

DTS-Versionen

DTS - 5.1 discrete: sechs voneinander unabhängige (diskrete) Tonkanäle

DTS-ES Discrete 6.1: sieben diskrete Kanäle

DTS-ES Matrix 6.1: Surround-Back-Kanal wird aus Surround-Left- und Surround-Right-Kanal errechnet

DTS NEO:6 surround: Mehrkanalton wird aus analogem Stereosignal errechnet

DTS-96/24: erhöhte Abtastfrequenz (96 kHz, Quantisierung: 24 Bit) zur qualitativ hochwertigen Klangwiedergabe von 5.1-Kanalton

DTS-HD: High-Definition-Format für den Einsatz bei HDTV sowie auf Blu-ray Discs mit bis zu 7.1 Kanälen und Abtastraten bis zu 96 kHz

Geschichte des digitalen Kinosounds

DTS wurde von der 1990 gegründeten Firma Digital Theater Systems, Inc. entwickelt. Der erste mit DTS produziert Film war "Jurassic Park" im Jahr 1993. Innerhalb von sechs Monaten wurden weltweit 876 DTS-Systeme in Kinos installiert. 1996 waren erstmals DTS-fähige Geräte für Endverbraucher verfügbar.


Zuletzt aktualisiert am 10.11.2017 von Cyberport-Redaktion