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BTO

Als BTO oder "Build-to-order" (engl. für "nach Bestellung gebaut") wird die Anfertigung eines technischen Gerätes nach Kundenwunsch bezeichnet, beispielsweise eines Computers oder HiFi-Receivers. Besonders im PC-Versandhandel ist das BTO-Konzept weit verbreitet und Kunden profitieren von einem speziell auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnittenen Rechner. Da Sie bestimmen, womit der PC bestückt wird und es sich somit um ein Einzelstück handelt, ergeben sich aber gelegentlich auch Änderungen der Widerruf-Bedingungen. Das Gegenteil von BTO ist das BTS-Verfahren ("Build-to-stock" - engl. für "zur Lagerung bestellt") – die klassische Serienfertigung.

"Build-to-order" im Computer-Bereich

Die Grundlage vieler BTO-Bestellungen sind sogenannte Barebones (unvollständige Computer mit Grundkomponenten wie Gehäuse, Netzteil und Prozessorkühler) oder PC-Standard-Varianten. Basierend darauf konfigurieren Sie Ihren Wunsch-PC bequem über einen Webshop oder lassen sich in einer Filiale über die Möglichkeiten der PC-Personalisierung beraten. Nach dem Baukastenprinzip entscheiden Sie sich für die unterschiedlichen Komponenten und bestimmen so situativ, ob Sie beispielsweise ein Blu-ray-Laufwerk benötigen oder ob Ihnen ein DVD-Drive genügt. Zudem wählen Sie unter diversen CPUs, Grafikkarten, Soundkarten, Festplatten und geben an, wie viel Arbeitsspeicher der Wunsch-Rechner besitzen soll. Anschließend verbauen Techniker die Komponenten im Gehäuse und der Individual-PC wird an Sie versendet. Darüber hinaus besteht in der Regel die Möglichkeit, Peripherie wie Maus oder Drucker der BTO-Bestellung hinzuzufügen. Auch bei Computern von Apple haben Sie die Möglichkeit, individualisierte BTO-Modelle zu bestellen.

Vorteile von BTO

Statt einem Serienprodukt konfigurieren Sie einen PC, der den persönlichen Bedürfnissen gerecht wird, und haben die Gewissheit, dass nur ausgewählte und aktuelle Hardware verbaut wird. Neben neuesten Technologien profitieren Sie dabei von einer erhöhten Kompatibilität mit vorhandener Peripherie. Aber auch für den Anbieter von BTO-Lösungen birgt die Produktionsmethode Vorteile: Es gibt keine hohen Lagerkosten, da Komponenten erst für den Einbau bestellt werden. Zudem sorgt der direkte Kontakt zum Kunden für eine bessere Kommunikation und einen individualisierten Support.

 

BTO abseits von Computern & Co.

Seit vielen Jahrzehnten gehört in der Industrie das BTO-Konzept zu einem etablierten Vertriebsweg. So werden beispielsweise Möbel und Inneneinrichtungen immer häufiger nach Kundenwunsch gefertigt. Auch bei einem Neuwagen konfiguriert der Kunde lediglich die Extras, die für ihn sinnvoll und nützlich sind, und verzichtet auf Komponenten wie ein beheizbares Lenkrad oder mit Leder überzogene Lüftungsklappen. Und auch beim Bestellen einer Pizza kommt das BTO-Konzept zum Einsatz und Sie entscheiden, ob Sie Ihre Quattro Formaggi lieber mit Chili-Schoten, Parma-Schinken oder Broccoli verfeinern.

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Desktop-Computer

Als Desktop-Computer wird ein PC bezeichnet, der mit seiner Gehäuseform als Arbeitsplatzrechner auf dem Schreibtisch Platz findet. Etymologisch ist die Bezeichnung Desktop eine Kombination der englischen Begriffe desk für Tisch und top für Oberseite.

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WiDi

Als WiDi oder Wireless Display wird eine Technologie bezeichnet, dank der Sie den Bildschirminhalt Ihres PCs oder Notebooks an einen kompatiblen TV oder Beamer senden. Dank WiDi übertragen Sie z.B. eine Präsentation oder einen Film an den Fernseher.

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UltraWide

Als UltraWide werden Displays mit einem Seitenverhältnis von 21:9 und beeindruckenden Bildschirm-Diagonalen von bis zu 29 Zoll (73 Zentimeter) bezeichnet. In der Regel finden sich die riesigen Displays im Werbebereich oder bei Anzeigen im Nahverkehr.

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Zuletzt aktualisiert am 26.03.2018 von Cyberport-Redaktion