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HSPA (High Speed Packet Access)

HSPA (engl.: High Speed Packet Access; dt.: beschleunigte Datenpaket-Übertragung) ist eine Erweiterung des UMTS-Standards zur beschleunigten mobilen Datenübertragung. HDPA ist einerseits aufgeteilt in HSDPA, für die Steigerung der Bandbreite im Downstream, und andererseits in HSUPA, für schnellere Uploads. Die Nutzung erfolgt durch HSPA-fähige Smartphones, Surfsticks oder in Notebooks oder Router integrierte UMTS-Module. Die Datenübertragungsrate erreicht im Downstream bis zu 14,4 MBit/s und im Upload bis zu 5,76 MBit/s. Die effektiv nutzbare Übertragungsgeschwindigkeit ist von der Ausbaustufe des UMTS-Netzes und dem vom Nutzer gewählten Tarif abhängig.

Technologie von HSPA

Eine Basisstation gilt dann als HSPA-fähig, wenn sie gleichzeitig HSDPA als auch HSUPA unterstützt. Trotz ähnlicher Technik werden beide Varianten getrennt implementiert, da einige Netzbetreiber den Ausbau der Downloadkapazität priorisieren und damit den HSDPA-Ausbau breitflächiger durchführen. Die Geschwindigkeitsverbesserungen von UMTS zu HSPA werden durch ein optimiertes Modulationsverfahren erreicht, was eine höhere Bitrate pro Hertz und Funkzelle ermöglicht. Hinzu kommt der Einsatz von Kanalbündelung in Randbereichen der Funkzellen und die Empfangsverbesserung durch die Verwendung von mehreren Antennen in Basisstation und Endgerät.

HSPA+ als Weiterentwicklung von HSPA

Spezifiziert wurde HSPA durch das Gremium 3GPP (3rd Generation Partnership Project), das seit 1998 für die weltweite Standardisierung von Mobilfunktechnologien zuständig ist. HSDPA wurde dabei erstmals 2002 in Kategorie 5 und HSUPA 2004 in Kategorie 6 definiert. HSPA+ wurde 2007 als Erweiterung von HSPA eingeführt. Die verbesserte Mobilfunktechnologie bietet schnellere Übertragungsraten, erfordert aber neue Endgeräte und teilweise Aufrüstungen an Basisstationen. Durch Zusammenfassung von mehreren Kanälen und einer verbesserten Funkverbindung, kann über HSPA+ inzwischen eine Übertragungsrate von max. 168 MBit/s im Up- und 23 MBit/s im Download erreicht werden. Von den Netzbetreibern wird HSUPA mit max. 5,76 MBit/s verwendet, da der Stromverbrauch im aufwendigeren Übertragungsverfahren ab 3GPP-Kategorie 7 zu stark ansteigt und daher auf mobilen Geräten nicht genutzt werden kann. Weitere Steigerungen der mobilen Datenraten können nur noch über das LTE-Netz erreicht werden.

HSPA im Zusammenhang der 3GPP-Spezifikationen

Technologie GSM UMTS LTE
  GPRS EDGE UMTS HSPA HSPA+ LTE LTE Advanced
Downlink 53,6 kBit/s 236,8 kBit/s 384 kBit/s 1,8 MBit/s
3,6 MBit/s
7,2 MBit/s
14,4 MBit/s
21,1 MBit/s
42,2 MBit/s
bis 100 MBit/s bis 1 GBit/s
Uplink 13,4 kBit/s
(26,8 kBit/s)
118,4 kBit/s
(236,8 kBit/s)
128 kBit/s
(384 kBit/s)
1,8 MBit/s
3,6 MBit/s
5,8 MBit/s
5,8 MBit/s
(11,5 MBit/s)
bis 50 MBit/s bis 500 MBit/s
Latenzzeit 500 ms und mehr 300 bis 400 ms 170 bis 200 ms 60 bis 70 ms   erste Verbindung 50 ms, dann ca. 10-15 ms
Anbieter
(geplant oder im Aufbau)
T-Mobile
Vodafone
E-Plus
O2
T-Mobile
Vodafone
E-Plus
O2
T-Mobile
Vodafone
E-Plus
O2
T-Mobile
Vodafone
(E-Plus)
O2
T-Mobile
Vodafone
T-Mobile
Vodafone
O2
 
Zuletzt aktualisiert am 10.04.2013 von
Dieser Lexikonartikel basiert auf dem Artikel HSPA der freien Enzyklopädie Wikipedia.
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