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Gamepad

Als Gamepad oder Joypad wird ein Steuergerät für Computerspiele bezeichnet, mit dem Sie mit Ihren Händen aktiv den Spielablauf beeinflussen können. Gamepads gehören zur Klasse der Gamecontroller, in der auch Joysticks und Lenkräder, aber auch universelle Eingabegeräte wie Maus und Tastaturen zu finden sind. Zur Interaktion besitzt ein Gamepad meist ein oder zwei Steuerkreuze und diverse Aktionstasten, jedoch variieren die Bedienelemente je nach Gerät- und Spieltyp.

Gamepad vs. Joystick

Seit den 1980er Jahren verdrängten die Gamepads die klassischen Joysticks als konventionelles Eingabemedium für stationäre Spielekonsolen. Zu den bekanntesten Gamepads gehören der Controller für Nintendos Entertainment System (NES) und Sonys DualShock.

Geschichte & Design der ersten Gamepads

Als Vorläufer zu den heutigen Gamepads werden Paddles gezählt, mit denen in den frühen 1970er Jahren Spielklassiker wie Pong gesteuert wurden und die über wenige Bedienelemente wie einen Drehknopf oder Aktionsknöpfe verfügten. Der große Siegeszug der Gamepads setzte mit dem 1985 veröffentlichten Nintendo Entertainment System (NES) ein, da das System auf den Controller als primäres Eingabegerät ausgelegt war. Die Tastenbelegung des klassischen NES-Controllers war wegweisend für alle späteren Konsolencontroller: Es befand sich ein ergonomisches Steuerkreuz auf der linken, mehrere Aktionstasten auf der rechten Seite, mittig waren Auswahl- und Startknopf angebracht. Dieses bewährte Design fand immer wieder in späteren Gamepads, wie dem Sony DualShock 2 oder dem Controller der Xbox 360, Verwendung.

Weiterentwicklung der klassischen Gamepads

Die Funktionsvielfalt war bei den ersten Gamepads bei bestimmten Spieltypen unzureichend, da durch die binäre Arbeitsweise der Controller nur erkannt wurde, ob eine Taste gedrückt wurde oder nicht. Jedoch wurde bei Flug- und Rennsimulationen auch die Intensität des Knopfdrucks wichtig und somit führte Nintendo mit dem Controller des N64 einen präziseren Analogstick ein. Eine weitere Neuerung des N64-Gamepads war ein Erweiterungsschacht, in dem ein so genanntes Rumble-Pak ein haptisches Feedback durch einen Vibrationseffekt erzeugte und damit für ein noch intensiveres Spielerlebnis sorgte. Auch in dem durch die erfolgreiche Sony PlayStation 2 bekannten DualShock 2-Controller wurden zwei Vibrationsmotoren verbaut und damit das Feature am Markt vollständig etabliert.

Spiele auf Konsole & PC: Anwendungsgebiete von Gamepads

Gamepads kommen bei Spielkonsolen zum Einsatz, da sie häufig nicht nur zum Lieferumfang der Systeme gehören, sondern auch die meisten Konsolenspiele die Steuerung durch Gamepads verlangen. Nur sehr wenige Konsolen, wie die Nintendo Wii, verzichten auf die Beigabe eines traditionellen Gamepads: Stattdessen liefert Nintendo bei seiner Konsole einen neuartiger Controller, der mehr einer klassischen TV-Fernbedienung ähnelt als einem Gamepad. Obwohl PC-Spiele präzise Eingabemöglichen wie Tastatur und Maus oder angepasste Steuerungen wie Lenkräder oder Joysticks verlangen, werden auch Gamepads für PC und Macs mit USB-Anschluss angeboten. Besonders bei Casual Games aber auch bei anspruchsvollen Titel wie Rage oder Battlefield 3 kommen die vielseitigen Controller zum Einsatz.
Zuletzt aktualisiert am 10.04.2013 von
Dieser Lexikonartikel basiert auf dem Artikel Gamepad der freien Enzyklopädie Wikipedia.
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