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Datenübertragungsrate

Die Menge digitaler Daten, die innerhalb einer bestimmten Zeit über einen bestimmten Kanal übertragen wird, wird als Datenübertragungsrate bezeichnet. Ein Kanal kann beispielsweise eine Verbindung im Rechnernetz, die Verbindung zum Internetdienstanbieter oder die Schnittstelle zu einem Datenspeicher sein.

Grundlagen zur Berechnung der Datenübertragungsrate

Die Datenübertragungsrate wird gemessen durch das Zählen von Dateneinheiten pro Zeiteinheit (Durchsatz von Daten). Die kleinste Dateneinheit ist das Bit, weshalb sie häufig als Bitrate in der Einheit Bit pro Sekunde (Bit/s oder englisch bps) angegeben wird. Vielfache dieser Einheit können mit Einheitenvorsätzen gebildet werden, beispielsweise steht 1 kBit/s für 1000 Bit/s. Bei Datenübertragungsraten werden die Einheitenvorsätze traditionell in ihrer SI-konformen dezimalen Bedeutung verwendet. So überträgt beispielsweise GigaBit Ethernet bei einer Trägerfrequenz von 125 MHz durch das 5-PAM-Modulationsverfahren mit 2 Bit pro Phase über vier Adernpaare 1.000.000.000 Bit/s. Gleiches gilt bei Datenraten von Audiosignalen (Audio-CD: Abtastrate von 44.1 kHz bei zwei Kanälen mit je 16 Bit = 1.411.200 Bit/s, MP3: 128 kBit/s = 128.000 Bit/s).

Aktuelle Einheitenvorsätze

Vereinzelt werden in jüngerer Zeit Einheitenvorsätze auch in einer hybriden binär/dezimalen Bedeutung verwendet. Bezeichnete die Angabe 768 kBit/s bei ADSL eine Übertragunsrate von 768.000 Bit/s, so steht die Bezeichnung 6 MBit/s bei ADSL üblicherweise für 6.114.000 Bit/s (=610241000). In Bereichen, in denen eine parallele Datenübertragung eingesetzt wird (vor allem beim Zugriff auf Datenspeicher über einen Datenbus), wird die Übertragungsrate auch häufig in Byte pro Sekunde (abgekürzt B/s) angegeben, womit üblicherweise Vielfache von 8 Bit pro Sekunde gemeint sind; man muss also darauf achten, ob eine Übertragungsrate z.B. mit 1 MB/s oder mit 1 MBit/s angegeben wird (letztere Angabe entspricht nur einem Achtel der Geschwindigkeit der ersten).

Beispiele für Datenübertragungsraten

Kabelgebunden
  • USB 1.1: 12 MBit/s
  • USB 2.0: 480 MBit/s
  • USB 3.0: 5 GBit/s
  • FireWire 400: 400 MBit/s
  • FireWire 800: 800 MBit/s
  • Serial ATA: 1,5 GBit/s
  • Thunderbolt: 2×10GBit/s
Drahtlos
  • GSM: 9,6 KBit/s
  • GPRS: 115 KBit/s
  • UMTS: 384 KBit/s (schneller mit HSDPA)
  • Bluetooth 2.0+EDR: 3 MBit/s
  • DVB-T: 2 bis 3 MBit/s (MPEG-2 Kodierung für Video)
  • LTE: 300 MBit/s (üblich sind bis 50 MBit/s)
  • WLAN: 1 bis 600 MBit/s
Computernetz
  • Ethernet: 10 MBit/s
  • Fast Ethernet: 100 MBit/s
  • GigaBit Ethernet: 1 GBit/s
  • Fibre Channel: 2, 4, 8, 16 GBit/s
  • 10 GigaBit Ethernet: 10 GBit/s
    Computernetz
  • Modem: maximal 56 KBit/s
  • ISDN: 64 KBit/s (128 KBit/s bei Nutzung beider B-Kanäle)
  • ADSL: 384 KBit/s Down- und 64 KBit/s Upstream (DSL "light")
  • ADSL2+: bis 25 MBit/s Down- und 1 MBit/s Upstream
  • VDSL: 50 MBit/s Downstream, vereinzelt bis zu 100 MBit/s
Zuletzt aktualisiert am 05.12.2013 von
Dieser Lexikonartikel basiert auf dem Artikel Datenübertragungsrate der freien Enzyklopädie Wikipedia.
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