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Bildstabilisierung

  • Korrekturlinsen minimieren bei Bildstabilisierungs-Systemen die Gefahr von Verwacklungsunschärfen.
  • Zahlreiche Kompaktkameras, DSLRs und DSLMs, wie Panasonics Lumix GX7, bieten eine optische Bildstabilisierung.
Als Bildstabilisierung wird in der Fotografie ein Verfahren bezeichnet, dank dem Verwacklungsunschärfen bei Aufnahmen vermieden werden. Die Technologie findet sich vor allem bei Digitalkameras, Camcordern und Smartphones, jedoch auch bei Ferngläsern und Mikroskopen. Generell werden drei Verfahren der Bildstabilisierung unterschieden: optisch, mechanisch und elektronisch. Optische Bildstabilisierungs-Systeme dominieren den Markt und finden sich unter verschiedensten proprietären Bezeichnungen bei Herstellern wie Nikon (Vibration Reduction/VR), Canon (Image Stabilizer/IS) und Panasonic (Optical Image Stabilizer/O.I.S.). Als mechanische Bildstabilisierung wird das Aufsetzen der Kamera auf einen stabilen Untergrund sowie die Verwendung eines Stativs oder Steadicam-Systems bezeichnet. Die elektronische Bildstabilisierung hingegen basiert meist auf der automatischen Empfindlichkeitserhöhung des Sensors, der Anpassung der Belichtungszeit oder dem Nachschärfen von Aufnahmen.

Bildstabilisierung in der Praxis

Systeme zur Bildstabilisierung finden sich in zahlreichen DSLRs, Kompaktkameras sowie Smartphones und sorgen mit bestimmten Stabilisierungs-Algorithmen für wackelfreie Foto-und Film-Aufnahmen. In der Regel werden bei der optischen Bildstabilisation die Bewegungen des aufnehmenden Geräts von integrierten Gyroskop-Sensoren oder Accelerometern erfasst und an das eigentliche Stabilisierungs-System weitergegeben. Je nach Konzept steuert das Linsensystem im Objektiv oder der Bildsensor dieser Bewegung entgegen und kompensiert dadurch die Lageänderung. Neben der Vermeidung von Verwacklungsunschärfen ermöglicht ein Bildstabilisator zudem eine hohe Flexibilität und damit mehr Kreativität bei Freihand-Aufnahmen: Dank der Bildstabilisierung nehmen Sie Motive mit längerer Belichtungszeit verwacklungfrei auf, verzichten dabei auf den Einsatz eines Blitzes und genießen somit mehr künstlerische Freiheit.

Grenzen der Bildstabilisierung

Sobald die Bewegungsänderung des Motivs eine zu hohe Frequenz oder Geschwindigkeit erreicht, stoßen klassische Bildstabilisierungs-Systeme an ihre Grenzen, da die verbauten Komponenten durch ihre mechanische Trägheit rasante Lageänderungen nicht mehr kompensieren können. Darüber hinaus sind Bildstabilisatoren für Aufnahmen unbewegter Motive optimiert. So hat die Verwendung eines Bildstabilisators beispielsweise bei der Konzert- oder Sportfotografie kaum einen Effekt. Bei diesen Aufnahme-Situationen hilft gegen Bewegungsunschärfen beispielsweise die Wahl einer kürzeren Belichtungszeit.
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Bewegungsunschärfe

Als Bewegungsunschärfe wird in der Fotografie eine auf einzelne Bildbereiche begrenzte Unschärfe bezeichnet, die durch die Bewegung des Bildobjektes oder des Kameraobjektivs entsteht. Der Begriff selbst muss von anderen Foto-Effekten wie der Tiefenschärfe abgegrenzt werden, da er durch die Bewegung eines Bild-Objektes oder der gesamten Kamera entsteht. mehr

Objektiv

Das Objektiv ist bei Kameras, Ferngläsern und Co. das Licht sammelnde optische System, das eine reelle Abbildung eines Gegenstands erzeugt. Umgangssprachlich wird das Objektiv auch Optik genannt. Man unterscheidet zwischen Wechsel-Optiken bei DSLMs, integrierten optischen Einheiten und Projektionsobjektiven. mehr

CMOS-Sensor

Der CMOS-Sensor ist das zentrale elektronische Bauteil vieler Digitalkameras, das für die Bildaufzeichnung verantwortlich ist. Der Begriff CMOS ist eine Abkürzung aus dem Englischen und steht für Complementary Metal Oxide Semiconductor. CMOS ist eine aktive Sensortechnologie (Active Pixel Sensor, APS). mehr
Zuletzt aktualisiert am 21.07.2014 von
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