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Antivirus-Programm

  • Antivirus-Programme schützen PC, Notebook und Tablet sicher vor Schadsoftware wie Viren, Würmern und Trojanischen Pferden.
Ein Antivirus-Programm ist eine Software, die Computerviren, -würmer und Trojanische Pferde aufspürt und blockiert oder löscht. Dabei spielt die ständige Aktualisierung des Antiviren-Programms eine essentielle Rolle, damit Ihr PC auch vor den neuesten Varianten von Schadsoftware geschützt ist. Neben kostenlosen Lösungen sind auch Software-Suiten erhältlich, die gegen eine Jahresgebühr umfassenden Schutz vor Viren bietet.

Entstehung der Antivirus-Programme

Die ersten Antivirus-Programme entstanden Ende der 1980er Jahre aufgrund der Zunahme von Computerviren. Verbreiteten sich Schadprogramme zuerst primär über Disketten, nahm die Zahl der Infizierungen mit dem Aufkommen des Internets neue Maßstäbe an und wächst bis heute stetig. Insbesondere häufig verwendete Programme wie Microsoft Outlook, Microsoft Internet Explorer und die Bestandteile von Microsoft Office waren, bedingt durch ihre hohe Verbreitung, Ziel und Einfallstor von Schadcode. Aktuell erfolgt die Mehrheit der Attacken und Infektionen über den Browser und zielt direkt auf einen geldwerten Vorteil. Die Bandbreite reicht von Blockierung des Computers und Entsperrung gegen Zahlung, Spionage von Passwörten und Online-Banking-Daten bis hin zum vollständigen Identitätsdiebstahl. Täglich werden neue Computerviren geschaffen, ebenso steigt die Zahl der Infektionen jährlich um ca. 50%. Es ist daher ausgesprochen wichtig, System, Browser und Antivirus-Programm stets auf dem aktuellsten Stand zu halten.

Art und Funktion von Antivirus-Programmen

Jedes Antivirus-Programm überprüft entweder manuell oder automatisch die Dateien und Programme des Systems. Sollte es anhand der im Antivirus-Programm gespeicherten Signaturen einen Virus erkennen, wählt der Benutzer aus, was mit dem Fund geschehen soll. Die infizierte Datei kann entweder gelöscht, in Quarantäne (sicherer Bereich der Festplatte) verschoben oder versuchsweise repariert werden. Durch die ständige Weiterentwicklung der Schadprogramme bietet kein Antivirus-Programm vollständigen Schutz. Antivirus-Programme unterscheiden sich nach der Art ihrer Überprüfungs- und Sicherheitsmechanismen. Sie verwenden Echtzeitscanner, manuelle Scanner und Online-Virenscanner. Unterschiede und Gemeinsamkeiten werden im Folgenden erläutert.

Antivirus-Programm mit Echtzeitscanner

Antivirus-Programme dieser Art laufen als Systemdienst und überprüfen alle Dateien und Programme, den Arbeitsspeicher sowie die Kommunikation des Systems nach außen. Insbesondere prüfen sie Lese- und Schreibvorgänge des Systems auf verdächtige Codebestandteile. Bei einem Fund benachrichtigt das Antivirus-Programm den Benutzer und überlässt ihm die Entscheidung, wie die Software weiter verfahren soll. Echtzeitscanner verlangsamen die Arbeitsgeschwindigkeit des Systems und können zu Programmabstürzen führen.

Antivirus-Programm mit manuellem Scanner

Vom Benutzer gestartete Antivirus-Programme mit manuellem Scanner überprüfen die ausgewählten Teile des Betriebssystems. Bei Fund verdächtiger Software entscheidet der Benutzer über das weitere Vorgehen. Ein manueller Scan des kompletten Systems empfiehlt sich auch bei Antivirus-Programmen mit Echtzeitscanner, um größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten.

Antivirus-Programm mit Online-Virusscanner

Antivirus-Programme in Form eines Online-Virusscanners speichern die Programmbestandteile nicht auf dem lokalen Rechner, sondern beziehen Programmcode und Virensignaturen direkt aus dem Internet. Die Überprüfung des Systems ist ausschließlich im manuellen Modus durchführbar, ein Echtzeitscan ist technisch nicht möglich. Eine Überprüfung ist auch ganz ohne Verwendung lokaler Software möglich. Der Anwender lädt hierzu eine Datei in einen Online-Virenscanner hoch, dieser überprüft sie und meldet entsprechende Funde.

Sonstige Scanner

Andere Prüfungsmethoden leiten den gesamten Datenverkehr des Rechners über einen entfernten Server. Dieser überprüft die Übertragung auf Virenmuster und entfernt infizierte Datenpakete aus dem Datenverkehr. Diese Methode belastet das System des Benutzers nicht, setzt aber einen leistungsfähigen Server voraus.
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Flashblocker

Als Flashblocker wird ein Programm bezeichnet, das automatisch Flash-Inhalte auf einer Internetseite erkennt und ausblendet. Flashblocker gehören zu der Programmgattung der Werbeblocker. In der Regel finden sich Flash-Blocker als Freeware-Erweiterungen für Webbrowser und sind dadurch Betriebssystem-übergreifend verwendbar. mehr

Desktop-Computer

Als Desktop-Computer wird ein PC bezeichnet, der mit seiner Gehäuseform als Arbeitsplatzrechner auf dem Schreibtisch Platz findet. Etymologisch ist die Bezeichnung Desktop eine Kombination der englischen Begriffe desk für Tisch und top für Oberseite: So trägt ein Desktop-PC seinen Haupteinsatzort bereits im Namen. mehr

Mini-PC

Als Mini-PC oder Nettop werden Computer bezeichnet, die sich durch besonders kompakte Maße auszeichnen, dabei aber in puncto Leistungsfähigkeit und Erweiterbarkeit Desktop-PCs kaum nachstehen. Mini-PCs finden sich am Markt als bereits vorkonfigurierte Systeme oder als sogenannte Barebones, die Sie selbst komplettieren. mehr
Zuletzt aktualisiert am 11.04.2013 von
Dieser Lexikonartikel basiert auf dem Artikel Antivirenprogramm der freien Enzyklopädie Wikipedia.
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