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AMOLED

AMOLED steht für Active-Matrix Organic Light-Emitting Diode und bezeichnet eine Bauweise der Displays von Smartphones, Tablets und anderer Kleingeräte. Kennzeichen der AMOLED-Technik sind selbstleuchtende Pixel, die bei geringem Energieverbrauch kräftige Farben, starken Kontrast und hohe Helligkeiten erlauben. Darüber hinaus sind AMOLED-Displays kostengünstig herzustellen. Ihre Lebensdauer ist jedoch kürzer als die von LCDs

Aufbau und Funktionsprinzip von AMOLED-Displays

Das Herzstück der AMOLED-Displays sind die aus organischem Halbleitermaterial hergestellten organischen Leuchtdioden (OLEDs). Ein AMOLED-Display besteht aus einer Aktiv-Matrix organischer Leuchtdioden, die auf elektrische Anregung hin farbiges Licht emittieren. Darunterliegende Dünnschichttransistoren dienen als Schalter und übernehmen die Steuerung der OLEDs. Jedes OLED-Pixel besteht aus mehreren farbigen Subpixeln. Diese Subpixel leuchten jeweils in einer Farbe, so gibt es grüne, blaue und rote Subpixel. Aus der Farbmischung der Subpixel ergibt sich die aktuelle Farbe des Pixels. Wenn ein Pixel Schwarz darstelllt, sind kurzerhand alle Subpixel ausgeschaltet. Das AMOLED-Display spart so Strom und erzielt dennoch einen höhen Kontrast als LC-Displays.

Vor- und Nachteile der AMOLED-Technik

AMOLED-Displays zeichnen sich durch ihren geringen Energieverbrauch und die kontrastreiche Farbdarstellung aus. Problematisch ist jedoch die unterschiedliche Lebenserwartung der Subpixel: In der Regel altern die blauen Subpixel zuerst, das Display bekommt einen Farbstich in Richtung Rot oder Grün. Bei Darstellung von Weiß und voller Helligkeit beträgt die Lebenserwartung eines AMOLED-Displays derzeit zwischen 5.000 und 10.000 Stunden, danach ist es auf unter 50% der ursprünglichen Leuchtdichte abgefallen.

AMOLED, Super AMOLED & Super AMOLED Plus

Samsung als einer der größten Hersteller von AMOLED-Displays bietet diese in vielen seiner Smartphones an. Begriffe wie Super AMOLED Plus oder HD Super AMOLED beziehen sich dabei auf die Auflösung des Displays und unterschiedliche Subpixelanordnungen. Diese Subpixelanordnungen sollen primär unterschiedliche Farbalterung und Helligkeiten ausgleichen. Das Funktionsprinzip AMOLED bleibt jedoch stets gleich.

Künftige Entwicklung der AMOLED-Technik

AMOLED-Displays lassen sich sehr dünn und biegsam in Drucktechnik fertigen. Längerfristig sind Anwendungen in Form elektronischer Zeitungen oder selbstleuchtender Tapeten denkbar und befinden sich in Entwicklung. Mittelfristig bauen die Hersteller zunächst ihre Fertigungskapazitäten der kleineren und mittelgroßen Displays aus.
Zuletzt aktualisiert am 12.01.2016 von
Dieser Lexikonartikel basiert auf dem Artikel OLED der freien Enzyklopädie Wikipedia.
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