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Accelerated Graphics Port (AGP)

Der Accelerated Graphics Port (AGP) ist ein Anschluss zur Verbindung der Grafikkarte mit dem Chipsatz des Mainboards eines Computers. Die entsprechenden Einrichtungen auf der Hauptplatine bestehen im Wesentlichen aus dem AGP-Steckplatz und der AGP-Bridge, die meistens in der Northbridge des Chipsatzes untergebracht ist. Die Grafikkarte ist so auf schnellstmögliche Weise mit der CPU und dem Arbeitsspeicher verbunden, die beide für die Grafikperformance von essentieller Bedeutung sind. Um auch Speicherzugriffe an der CPU vorbei zu ermöglichen und so für die Entlastung des Prozessors zu sorgen, weist das System-BIOS der AGP einen bestimmten Speicherbereich im RAM zu; dieser Speicher wird AGP-Aperture genannt.

AGP als Auslaufmodell

Mit der neuesten Version 8x-AGP ist diese Technik zu Ende entwickelt, da sich aufgrund des zunehmend komplizierter werdenden Platinendesigns die Geschwindigkeit nicht weiter steigern lässt. Auch das besondere Merkmal von AGP, die schnelle Punkt-zu-Punkt-Verbindung zum Arbeitsspeicher, hat inzwischen an Wichtigkeit verloren, da durch den starken Preisverfall bei Speicherchips die meisten Grafikkarten üppig damit ausgestattet sind. Hinzu kommt, dass AGP als Speziallösung für Grafikkarten konzipiert ist, aber auch immer mehr andere Komponenten, die bis dahin immer noch über PCI oder PCI-X angebunden wurden, höhere Anforderungen bezüglich der Datenübertragungsrate aufweisen. Aus diesem Grund wurde der PCI-Express-Standard entworfen, der sowohl PCI als auch AGP beerbt und eine noch größere Datenübertragungsrate als AGP bietet. Infolgedessen wurden seit Mitte 2006 kaum noch neue Hauptplatinen mit Unterstützung für AGP vorgestellt, auch Grafikkarten für den AGP-Slot sind relativ selten geworden.

AGP-Varianten

  • AGP 1.0: Diese erste AGP-Version erschien mit den Modi AGP 1x und AGP 2x. Ersterer überträgt pro Takt 32 Bit an Daten mit einer gegenüber PCI verdoppelten Taktfrequenz von 66 MHz und erreicht eine theoretische Transferrate von 266 Megabyte pro Sekunde. AGP 2x überträgt Daten im DDR-Verfahren und erreicht bei gleicher Taktfrequenz 533 MB/s. Die Signalspannung bei AGP 1.0 beträgt 3,3 Volt.
  • AGP 2.0: Diese neue Spezifikation bot den neuen AGP-4x-Modus mit einer maximalen Transferrate von 1066 MB/s bei einer reduzierten Signalspannung von 1,5 Volt. Dies wurde erreicht, indem nun vier Datenpakete pro Takt übertragen wurden. Die meisten Grafikkarten dieser Generation waren voll abwärtskompatibel zum älteren Standard und ließen sich auf Hauptplatinen mit 3,3 V betreiben.
  • AGP 3.0: Der neue 8x-AGP-Modus benötigte nur noch 0,8 Volt Signalspannung und erreichte die mit 2133 MB/s höchste Transferrate, denn statt vier wurden nun acht Datenpakete pro Takt übertragen. Alle Grafikkarten dieser Generation sind voll abwärtskompatibel zu AGP 2.0 mit 1,5 V, aber nur noch wenige zu AGP 1.0 mit 3,3 V.
  • AGP-Pro: Karten dieses zusätzlich eingeführten Standards besitzen etwas längere Kontaktleisten als normale AGP-Karten. AGP Pro versorgt Karten mit höheren Stromstärken, da insbesondere professionelle und semi-professionelle Grafiklösungen immer höheren Strombedarf aufweisen.
Zuletzt aktualisiert am 11.04.2013 von
Dieser Lexikonartikel basiert auf dem Artikel Wireless Local Area Network der freien Enzyklopädie Wikipedia.
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