05-12-2016
  • Mein Konto & Login

Cyberport ist Partner von CHIP Online
  • Unsere Hotlines

    • Beratung & Bestellung
      Telefon: +49 351 3395-60
      Mo-Fr 8-20 Uhr, Sa 10-20 Uhr

      Hotline Geschäftskunden
      Telefon: +49 351 3395-7000
      Mo-Fr 9-18 Uhr

      Ihre Meinung zählt
      Unser B2B-Service soll noch besser werden. Zur Umfrage

      Kundenservice & Support
      Telefon: +49 351 3395-678
      Mo-Fr 9-18 Uhr

  • Cyberport Stores

CMS (Content-Management-System)

CMS (Content Management System) bezeichnet ein Inhaltsverwaltungssystem zur gemeinsamen Erstellung, Bearbeitung und Verwaltung der Inhalte von Webseiten und anderen Plattformen. Viele Content-Management-Systeme lassen sich ohne Programmierkenntnisse einrichten und bedienen, häufig sind hierfür WYSIWYG-Editoren und Funktionen zur Medieneinbindung implementiert.

Aufgabe des CMS

Hauptaufgabe des CMS ist die barrierefreie, einfach Bereitstellung und Verwaltung von Text- oder Multimedia-Inhalten. Dazu speichert das CMS die erstellten Inhalte in einer Datenbank ab. Bei Aufruf der Seite durch einen Besucher erstellt das Content-Management-System die auszugebende Seite anhand der Inhalte in der Datenbank sowie zusätzlich programmierter Meta-Informationen und etwaige externe Dienste. Das CMS aggregiert und sortiert einmal erstelle Inhalte nach verschiedenen Gesichtspunkten wie zum Beispiel nach Datum, Kategorie oder Beliebtheit, diese Inhalte werden dadurch dynamisch und können durchaus an mehreren Stellen der Webseite angezeigt werden. So reduzieren sich Verwaltungsaufwand und Speicherplatzbedarf.

Arten von CMS

Content-Management-Systeme werden in dynamische, statische und hybride Systeme unterteilt. Bei dynamischen System wird zu jedem Seitenaufruf ein vollständiges Dokument per Skript aus der Datenbank generiert und ausgeliefert. Das Dokument enthält dann zwar stets die neuesten Daten und die aktuellste Version der Inhalte; da die Erstellung des Dokumentes vom Server übernommen wird, benötigt jeder Seitenaufruf CPU-Zeit und Rechenaufwand auf dem Server. Dementsprechend sind solche Systeme für Seiten mit hohem Besucheraufkommen und vielen Seitenaufrufen eher nicht geeignet.

Statische CMS

Statische Systeme hingegen funktionieren anders: Bei Erstellung der Inhalte wird ein statisches HTML-Dokument generiert und im Dateisystem des Servers abgelegt. Bei Seitenaufruf wird das Dokument nicht aus Datenbankinhalten generiert, sondern das im Dateisystem gespeicherte Dokument ausgeliefert. Die Arbeitsgeschwindigkeit des Systems ist höher und die Anforderungen an den Server sind wesentlich geringer als bei dynamischen Systemen. Kurzfristige Aktualisierungen und ständig wechselnde Inhalte wie z.B. Newsticker oder Ähnliches lassen sich mit statischen Systemen nur ungenügend umsetzen.

Hybride CMS

Hybride Systeme hingegen verbinden Eigenschaften von dynamischen und statischen Systemen: Feste Inhalte wie Seitengerüst, Navigation, Banner etc. werden statisch gespeichert und lediglich Bereiche mit ständiger Änderung, wie z.B. Nachrichten, Blogeinträge oder Suchanfragen dynamisch aus der Datenbank generiert. Mit solchen hybriden System werden die Vorteile von statischen und dynamischen Systemen kombiniert.

Technik von CMS

Grundlage jedes Content-Management-Systems ist zunächst ein Webserver wie Apache oder lighttpd, der die vom jeweiligen CMS benötigten Skriptsprachen wie PHP oder Perl bereitstellt. Zur Speicherung der Inhalte benötigt das CMS zusätzlich eine Datenbank, sehr häufig kommt hierfür MySQL zum Einsatz, kleinere CMS arbeiten teils auch mit einer Sammlung von Textdateien als Datenbank. Webhosting-Anbieter übernehmen Installation und Konfiguration der Umgebung, um dem Kunden ein nutzungsfertiges Angebot zu verkaufen: Gegen eine monatliche Zahlung kann dieser das Content-Management-System seiner Wahl auf dem Server des Webhosting-Anbieters installieren und im WWW verfügbar machen.

Populäre Content Management Systeme

Zu populären CMS zählen Wordpress, Joomla, Drupal und Typo3, wobei alle der GPL unterliegen und somit kostenlose, freie Software sind. Eben dieser quelloffene Charakter verhalf den Systemen zu einer großen Marktverbreitung und damit auch einer großen Anwender- und Entwicklergemeinde. Zahlreiche Plugins, Erweiterungen und Templates (Design-Vorlagen) sind verfügbar, die sich meist mit wenig Aufwand in die eigene Installation integrieren.
Zuletzt aktualisiert am 05.04.2013 von

Software für CMS: Adobe Dreamweaver

Dieser Lexikonartikel basiert auf dem Artikel Content-Management-System der freien Enzyklopädie Wikipedia.
© Cyberport GmbH 1999 – 2016
Alle Preise inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten | Information zur Verfügbarkeitsanzeige
.