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3D Beamer

Ein Beamer wird meistens eingesetzt, um Bildsignale von Notebooks, Computern oder Abspielgeräten wie Blu-ray- und DVD-Playern auf einer Leinwand abzubilden. Für die Qualität des Beamers sind Werte wie Helligkeit, Kontrast, Auflösung und Format sowei Lautstärke und Projektionsabstand wichtig. Ein 3D-Beamer hat mit einem herkömmlichen Gerät ohne 3D nicht mehr viel gemeinsam. Die angewendeten technischen Verfahren zu dreidimensionalen Darstellung unterscheiden sich stark voneinander.
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Lens Shift, 3D-Auflösung und Kontrast

Aktuelle 3D-Beamer, unabhängig von der Technik, können Bilder in Full HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten darstellen. Diese Auflösung entspricht der Qualität einer Blu-ray. Im Profibereich gibt es bereits 4K-Beamer, die mit acht Megapixeln (4.096 x 2.160 Pixel) exzellente Bilder selbst auf sehr große Leinwände zaubern. Allerdings mangelt es hier noch an entsprechend hochaufgelöstem Videomaterial. Wer auf einen flexibel einsetzbaren Beamer wert legt, sollte einen Blick auf die Lens Shift-Option werfen, welche eine Justierung des Bildes am Gerät ermöglicht. Projektoren mit festen Linsen müssen dagegen im richtigen Abstand zur Leinwand positioniert werden und sind weniger variabel was die Raumgegebenheiten anbelangt. Für ein gutes Bild ist ein ausreichend hoher Kontrastwert nötig, wodurch die Projektion farb- und wirklichkeitsgetreu wirkt. Generell gilt: Je größer das Kontrastverhältnis ist, desto heller und "lebendiger" wirkt das Bild.

3D-Beamer mit Active-Shutter-Brille

Das am meisten genutzte 3D-Verfahren basiert auf dem Einsatz von 3D-Active-Shutter-Brillen. Der Beamer projiziert abwechselnd jeweils ein Bild für das linke und das rechte Auge. Damit anschließend das richtige Auge das richtige Bild sieht, muss der Nutzer eine Active-Shutter-Brille tragen. Diese "öffnet" und "schließt" immer das passende Auge mittels LC-Display im Brillenglas. Damit das Öffnen und Schließen zeitgleich zur Darstellung auf der Leinwand geschieht, ist ein 3D-Transmitter an den Beamer angeschlossen, welcher sich per Funk mit der Brille verbindet und für die korrekte Synchronisierung von Brille und Beamer sorgt. Der Vorteil an der Technik liegt darin, dass sie mit jeder herkömmlichen Standard-Leinwand oder weiße Fläche funktioniert und verhältnismäßig kostengünstig ist. Kostspieliger dagegen sind technische Verfahren mit passiven Polarisationsfilter- oder Indifferenzfiltertechnik. Passive Polfiltertechnik funktioniert nur mit einer speziellen Silberleinwand und wird in der Regel mit zwei Projektoren realisiert. Mithilfe spezieller Vorsatzfilter lässt sich auch ein Singleprojektor-Betrieb realisieren. Auch wenn diese Techniken die besten Helligkeitswerte auf der Leinwand liefern, sind sie im Wesentlichen aufwendiger und wesentlich kostenintensiver für den Heimgebrauch.

3D-Problemzonen – Crosstalk und Helligkeit

Größter Nachteil der Shutter-3D-Technik ist der so genannte Crosstalk, auch bekannt als Ghosting oder Geisterbilder. Diese entstehen dadurch, dass das Bild für ein Auge minimal zu lange gezeigt wird und die Brille derweil schon das andere Auge öffnet – das Resultat sind störende Doppelkonturen. Mit den neuen DLP-Projektoren tritt dieser Effekt allerdings nicht mehr auf. Die Bildfrequenz von 144 Hertz ist hoch genug, um den Crosstalk-Effekt zu eliminieren. Das beste Ergebnis erhält man mit Shutter-Brillen die ebenfalls 144 Hertz unterstützen. Ein anderes Problem der Shutter-Technik ist der Helligkeitsverlust des Bildes durch 3D-Wiedergabe im Allgemeinen und durch die Shutter-Brille im Speziellen. Durch immer leistungsfähigere und hellere Projektoren sollte dieser Nachteil nicht mehr lange relevant sein.

3D-Inhalte von Blu-ray über HDMI

Ein gutes Bild setzt eine entsprechende Bildquelle voraus. Aktuelle Geräte lassen sich mittels HDMI, DisplayPort oder DVI-Anschluss versorgen. Wer ältere Geräte anschließen möchte, sollte vorher prüfen, ob der Beamer diese noch unterstützt. 3D-Filmmaterial wird nur von Blu-rays geliefert. Für einen ausreichend schnellen Datenaustausch zwischen Beamer und Blu-ray-Laufwerk wird geraten, ein Kabel der Klasse HDMI 1.4 zu verwenden. Andere HDMI-Kabel können zu langsam sein und Verzögerungen in der 3D-Darstellung verursachen. Neben all der Bildqualität muss ein 3D-Projektor auch entsprechend gekühlt werden. Die dazu verwendeten Lüfter können für sensible Ohren auf Dauer anstrengend sein.
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