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Streamer

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Streamer als traditionelles Speichermedium

Streamer werden im deutschsprachigen Raum oft auch als Bandlaufwerk bezeichnet. Bei dem Streamer handelt es sich um ein Gerät inklusive Magnetbändern, welches zum Speichern von Daten dient. Seinen Ursprung hat der Streamer in den 50er und 60er Jahren, wo die Streamer Daten der damals aktuellen Computer abspeicherten. Die Geräte waren damals ungefähr so groß wie eine Tür, in der Regel kamen zwei nebeneinander zum Einsatz. Im Streamer selber befanden sich fest montierte Bandspulen. Heute werden Streamer nur noch selten eingesetzt. Sollten Sie einen Streamer zum Schreiben von Daten benötigen, finden Sie bei Cyberport aber garantiert die passende Alternative.

Streamer eignen sich heutzutage vor allem zur Sicherung großer Datenmengen

Im herkömmlichen PC sind heute moderat große Festplatten verbaut, zudem existieren mit der externen Festplatte und dem USB-Stick weitere kompakte Alternativen, um Daten speichern und bei Bedarf wieder lesen zu können. Streamer werden deshalb vorwiegend im professionellen beziehungsweise gewerblichen Umfeld eingesetzt. Da kommen sie besonders dann zum Einsatz, wenn mittlere bis größere Datenmengen abgespeichert werden sollen. Die primäre Zielgruppe der Streamer ist daher der professionelle und geschulte Anwender. In einem PC Gehäuse werden Streamer mit einer Frontblende und einer Auswurftaste verbaut. Sie kommen in die 5 1/4 Zoll Schächte. Standard-Modelle verfügen über eine volle Bauhöhe von 3 1/2 Zoll, es existieren jedoch auch kompaktere Versionen davon, welche lediglich über eine Bauhöhe von 1 3/4 Zoll verfügen. Letztere sind nicht größer als ein klassisches optisches Laufwerk. Streamer besitzen in ihrem eigenen Gehäuse zudem ein eigenes Netzteil. Diese könnten verwendet werden, wenn kein Einbauraum im Computer vorhanden ist.

Aufzeichnungsarten der Streamer

Streamer können verschiedene Arten der Aufzeichnung nutzen. Die lineare Aufzeichnung sorgt dafür, dass das Magnetband in Vorwärts- und Rückwärtsbewegung betrieben wird. Damit es nicht zum Stocken kommt, werden mehrere nebeneinander befindliche Längsspuren beschrieben. Bei der Schrägspuraufzeichnung bewegt sich dieses Magnetband schrägt am Schreibkopf vorbei. Dieser befindet sich dabei kontinuierlich in einer rotierenden Bewegung. Die degressive Aufzeichnung staffelt sich. Zuerst wird das Magnetband vom Streamer sehr schnell beschrieben, danach dauert die sekundäre Aufzeichnung aber länger. Zuletzt können Streamer auch noch eine mehrspurige Aufzeichnung nutzen. Das breite Magnetband vom Streamer wird dann parallel beschrieben, wodurch es zu zahlreichen Datenspuren kommt. Das Ergebnis von diesem Verfahren waren viele verschiedene Formate, welche das Lesen vom Streamer später erheblich erschwerten. Ein Band lässt sich so zwar bearbeiten, heutzutage ist das aber höchst selten.

Schreibmethoden von einem Streamer

Es existieren für einen Streamer zwei große Verfahren, welche dieser nutzen kann. Bei dem Start-Stopp-Verfahren schreibt der Streamer immer einzelne Datenblöcke auf das Magnetband. Bei dieser Variante muss sich der Kopf stark beschleunigen, um im Anschluss zu schreiben. Danach kommt es zu einem kompletten Stopp. Weil bei diesem Verfahren Zwischenräume auf dem Magnetband entstehen, wird es heutzutage nur noch selten genutzt. Streaming hingegen ist eine moderne Schreibmethode. Das Band wird dann kontinuierlich ohne Stopp-Phasen beschrieben. Es entsteht keine Unterbrechung.
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