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RAM Arbeitsspeicher

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RAM — das Kurzzeitgedächtnis jeder Hardware

Der Random Access Memory, kurz RAM oder auch Arbeitsspeicher genannt, ist das Kurzzeitgedächtnis des Computers – unscheinbar, aber mit zentraler Rolle. Im laufenden Hardware-Betrieb werden sämtliche Daten und Programme im Hintergrund in den Arbeitsspeicher geladen, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Beim Herunterfahren des Notebooks oder PCs werden alle Informationen automatisch aus dem Arbeitsspeicher entfernt. Im Vergleich zur Festplatte eines Computers handelt sich beim RAM-Speicher also um einen temporären Speicher. Doch wie genau wirkt sich der RAM und seine Größe auf den täglichen Gebrauch aus?

Arbeitsspeicher & Multitasking: die Aufgaben des RAM

Das RAM-Modul ist üblicherweise über ein Bussystem mit der CPU, dem Herzstück des Computers verbunden. Dieses System ermöglicht hohe Datenübertragungen und die gleichzeitige Verarbeitung mehrerer Programme. Je größer der Arbeitsspeicher eines Computers, umso mehr Daten können ausgelagert und umso mehr Anwendungen gleichzeitig genutzt werden. Dies kommt besonders bei Software zu tragen, die zeitweilig viel Speicher benötigen.

Dazu zählen beispielsweise sämtliche Bild- und Videobearbeitung, CAD-Anwendungen, Videospiele, aber auch ein Browser mit besonders vielen aktiven Tabs. Generell gilt: Umso mehr Programme Sie simultan nutzen möchten, umso mehr GB RAM benötigen Sie für ein flüssiges Arbeitserlebnis.

Auch Jörn hat das kürzlich bemerkt. Er besitzt ein eigenes Ingenieurbüro und erstellt dort täglich technische Zeichnungen, CAD-Modelle und 3D-Zeichnungen für seine Kunden. Ein zuverlässiger und großer Arbeitsspeicher ist dabei unerlässlich. Nur so können seine Programme wie AutoCAD und SolidWorks reibungslos laufen. Doch Jörn hat seit ein paar Tagen ein gewaltiges Problem: Sein CAD-Programm blieb immer wieder hängen – ein rein unterbrechungsfreier Workflow war nicht mehr möglich.

Software neigt dazu, nach Updates immer hungriger nach mehr RAM zu werden. Die Folge: lange Bearbeitungszeiten und ein frustrierender Arbeitstag. Der Laptop des Ingenieurs ist noch relativ neu und er will sich deswegen kein neues Gerät kaufen. Nach ausgiebiger Recherche stellte er fest, dass das Problem mit seinem Arbeitsspeicher zusammenhängt. Die Kapazität des verbauten RAM-Speichers ist für seine Anforderungen einfach zu gering. Die Lösung: ein RAM-Upgrade. Doch worauf sollte beim Kauf eines neuen RAM-Riegels und der damit verbundenen Arbeitsspeicher-Erweiterung geachtet werden?

Worauf Sie vor dem RAM-Kauf achten sollten

Möchten Sie, wie Jörn, den Arbeitsspeicher Ihres Laptops aufrüsten, gibt es verschiedene Faktoren zu beachten. Neben der Größe des RAM-Moduls, welche in Gigabyte GB angegeben wird, spielen unter anderem Kriterien wie die reine Form oder die Taktfrequenz eine wichtige Rolle. Die folgende Übersicht hilft Ihnen dabei, den richtigen RAM für sich zu kaufen:

  • Speichervarianten: Bei aktuellen Arbeitsspeichern handelt es sich in der Regel um das Speicherinterface DDR (Double Data Rate) in den Varianten DIMM und SO-DIMM. DIMM-Varianten werden für Desktop-PCs verwendet, SO-DIMM für Laptops und Mobilgeräte. Dabei gilt grundsätzlich: je neuer die Variante, umso höher ist die Datenübertragungsrate. Bei der neuesten Generation handelt es sich um das DDR5-Modul, welches aktuell jedoch nur bei Intel® Core© Prozessoren zum Einsatz kommt. Vorgängermodelle sind das DDR4-Modul und DDR3-Modul. Die Hauptunterschiede liegen hier bei der maximalen Bandbreite, dem Stromverbrauch und der Burst-Länge. Hiermit ist die Anzahl der Datenübertragungssignale gemeint. Während eine DDR3 beispielsweise eine Taktfrequenz zwischen 800 und 2133 Megatransfer pro Sekunde hat, schafft eine DDR4 sogar 1600 bis 5333 MT pro Sekunde. Ein Mainboard mit DDR5-Speicher kommt sogar auf bis zu 8400 MT/s. 
  • Bauform: Die Form von Arbeitsspeicher-Modulen definiert, welche RAM wo eingebaut werden können. Dual Inline Memory Module (DIMM) eignen sich für Desktop-Systeme. Small Outline Dual Inline Memory Module (SO-DIMM) eignen sich hingegen für kleinere Geräte wie Notebooks und mobile Endgeräte. Doch Achtung: RAM-Module lassen sich nicht immer einfach wechseln oder erweitern. Bei vielen neuen und vor allem schlanken Geräten ist dieser fest mit dem Mainboard verlötet. Ob dies bei Ihrem Gerät der Fall ist, erfahren Sie entweder durch Recherche Ihrer Modellnummer oder durch Öffnen des PCs oder Laptops.
  • Taktfrequenz: Diese bestimmt maßgeblich die Schnelligkeit der Datenübertragung. Die meisten Prozessoren, ob Intel oder AMD, verfügen über eine Taktrate von 3.200 Megahertz (MHz). Dabei gibt der Wert nach dem Bindestrich des RAM-Moduls die Taktrate an. DDR4-3200 beschreibt somit einen DDR4-Arbeitsspeicher mit einer Taktzahl von 3.200 MHz. Auch hier gilt, je höher der Wert, umso mehr Megatransfers pro Sekunde sind möglich, was wiederum die Schnelligkeit widerspiegelt. Jedoch ist hierbei wichtig zu beachten, dass nicht jeder Prozessor jede Taktzahl unterstützt. Bevor Sie beispielsweise einen DDR5-RAM kaufen, sollten Sie deshalb die Kompatibilität Ihres PCs oder Notebooks überprüfen.
  • Latenz: Mit Latenz ist das Timing des Speichermoduls gemeint. Es wird in vier Werten angegeben: CAS-Latency (CL), Row Column Dely (tRCD), Row Precharge Time (tRP) und Row Active Time (tRAS). Es bestimmt die Performance des Arbeitsspeichers. Der erste und wichtigste Wert ist die CAS-Latenz. Sie gibt die Zeit an, bis ein Prozess von dem RAM adressiert werden kann. Der Wert sollte hier möglichst niedrig sein.

Die Rahmenbedingungen des RAM: Speichercontroller, CPU, Betriebssystem

Bei der Auswahl des Laptop-RAM muss Ingenieur Jörn auf die Rahmenbedingungen des Computers achten: Das sind neben dem Betriebssystem auch der Speichercontroller des Main- beziehungsweise Motherboards und die Leistungsfähigkeit der CPU.

Der Speichercontroller, auch Memory Controller genannt, regelt den Austausch zwischen Prozessor und RAM-Riegel. Meist kommt hier ein Dual-Channel zum Einsatz, was bedeutet, dass zwei RAM-Module eingesetzt werden können. Bei der RAM-Erweiterung sollten Sie deshalb darauf achten, wie der Controller Ihres Laptops oder Desktop-PCs den Datenaustausch steuert.

Windows 10 Home unterstützt beispielsweise bis zu 128 GB Arbeitsspeicher. Die Pro-Version des Betriebssystems hingegen sogar bis zu 2 TB RAM. Dasselbe gilt auch bei Windows 11: Während die Home-Version 128 GB erlaubt, sind bei Windows 11 Pro ebenfalls 2 TB RAM-Speicher möglich.

Bei Apple Geräten ist die Sache aufgrund der CPU etwas komplizierter. Während der Arbeitsspeicher sich bei vielen älteren iMac und MacBook Modellen problemlos austauschen lässt, ist der RAM bei neueren Geräten mit M1 Chip grundsätzlich fest mit der CPU und der GPU-Einheit verbunden. Auch bei einigen neueren Apple Produkten mit Intel®-Prozessor kann es vorkommen, dass der Arbeitsspeicher fest verbaut ist und nicht ausgetauscht oder erweitert werden kann. Aus diesem Grund ist es besonders bei Apple Geräten ratsam, schon vor dem Kauf auf die zukünftigen Aufgaben zu achten.

Die Größe des Arbeitsspeichers machts: Privatanwendung, Gaming, Professional

Woher weiß Jörn nun, wie viel Arbeitsspeicher er wirklich benötigt? Für gängige Anwendungen wie Mailings und Office-Anwendungen reicht ein RAM-Speicher von 6 GB. Bei anspruchsvollerer Privatnutzung wie unkomplizierte Bild- und Videobearbeitung für soziale Medien empfehlen sich hingegen 8 GB oder sogar 16 GB. Nach Oben gibt es, was den Arbeitsspeicher angeht, heutzutage fast keine Grenzen mehr. Durch neue Technologien, die CPU, GPU und RAM auf einer einzigen Platine vereinen, beispielsweise beim neuen Mac M1-Chip, verliert die reine Größe des Arbeitsspeichers immer mehr an Bedeutung. Auch die Tatsache, dass temporärer Speicher relativ zügig auf die interne SSD ausgelagert werden kann, trägt zu dieser Entwicklung bei. 

Schnelles Gaming durch ausreichend RAM

Für einen Gaming-PC gelten besondere Empfehlungen. Um die Bildrate, mögliche Ladezeiten aber auch die allgemeine Performance des Gaming-Notebooks zu verbessern ist ein leistungsfähiger Arbeitsspeicher das A und O. 16 GB gelten hier als Standard, mehr RAM wird hier aber auch gern gesehen. Highend-Geräte im Gaming-Bereichen kommen deshalb ab Werk mit sogar 32 GB Speicher daher. Auch Gaming-Grafikkarten und SSDs sind für beste Gaming-Erfahrungen essenziell. 

Die bekanntesten Arbeitsspeicher-Hersteller

Möchten Sie einen RAM kaufen, kann es hilfreich sein, die wichtigsten Arbeitsspeicher-Hersteller zu kennen. Zu den bekanntesten Herstellern und Serien gehört die Vengeance-Serie von Corsair, die Trident-Serie von G.Skill, die Impact-Serie von HyperX, sowie Arbeitsspeicher von Ballistix, Crucial Technology, Samsung, takeMS und Gigabyte Technology. Die Produzenten liefern in der Regel RAM-Speicher in verschiedenen Ausführungen und für unterschiedliche Ansprüche. 

Cyberport: Ihr Experte in Sachen RAM / Arbeitsspeicher

Verschaffen Sie Ihrer Hardware ein Performance-Upgrade mit einem neuen, leistungsstarken Arbeitsspeicher. Bei Cyberport finden Sie eine große Auswahl an verschiedenen Herstellern und RAM-Module von DDR3 bis DDR5. Sowohl online als auch vor Ort in einem der zahlreichen Cyberport Stores werden Sie fachkundig beraten. Überzeugen Sie sich noch heute von unserem Know-how und entscheiden Sie sich für Cyberport. Der passende RAM ist hier nur wenige Klicks entfernt.

Mit einem besseren Prozessor holen Sie mehr aus Ihrem PC heraus. Das Gleiche gilt für Daten- und Arbeitsspeicher.

Für Gaming auf höchstem Niveau greifen Sie zu den Arbeitsspeicher-Serien Predator RGB, Predator, Fury RGB, Fury und Impact von HyperX.

Sie wollen nicht nur zocken, Sie wollen gewinnen? Wundern Sie sich, wieso Sie Ihr Gegner stets sieht, bevor Sie ihn sehen? Bestimmt hat er bereits einen guten Gaming-Monitor.

Seitdem Sie einen neuen Monitor besitzen, erinnern Ihre Games eher an eine Slide-Show? Dann ist vielleicht ein neuer Gaming-PC fällig.

Ohne die passenden Komponenten geht in der heimischen PC-Umgebung nichts. Daher präsentieren wir wöchentlich neu die aktuellen Komponenten- & Netzwerk-Charts.